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Kommende Termine:

  1. Sa, 27.01.2018, Wuppertal

    Jahresmitgliederversammlung der MES

    Sie soll zugleich unser festlicher Auftakt zum Marx-Jahr 2018 (200. Geburtstag von Karl Marx: *5. Mai 1818) werden. Wir verbinden sie deshalb mit einem Nachmittagsprogramm, zu dem ein Vortrag von Prof. Georg Fülberth und eine musikalisch-literarische Revue des Weber-Herzog-Musiktheaters gehören werden.
  2. Sa, 10. März, ca. 11-17 Uhr, Essen, Hoffnungstr.18, Haus der DKP:

    Digitalisierung: „Industrie 4.0 und Arbeit 4.0“

    mit Thomas Engel, Peter Brödner, Marcus Schwarzbach
    Einladung als pdf
  3. Sa, 17.03. Düsseldorf, Bürgerhaus Bilk (Salzmannbau), Himmelgeister Str. 107, 14–18 Uhr

    "Was brauchen wir da noch Kunst und Kultur?"

    Seminar mit Stefan Siegert, Hamburg, zur Rolle von Kunst im Klassenkampf
    Der Klassenkampf erfordert ideologische Wachsamkeit, eine klare Analyse und ein entschlossenes, den Kräfteverhältnissen und der Gunst oder Ungunst der Stunde angemessenes Handeln. Wozu brauchen wir da noch Kunst und Kultur? möchte man ergänzend – und ein wenig ironisch – fragen. Denn Kunst und Kultur kommen bis heute in den Parteiprogrammen und im politischen Denken der revolutionären Linken nur marginal, in ihrer Praxis nur als Propaganda und auf ihren Parteitagen nur als Dekoration vor.
    Will die Linke aber erfolgreich sein, braucht sie mehr als die richtige Strategie und Taktik. Sie braucht zum Beispiel Solidarität, Ernesto Cardenal nannte sie „die Zärtlichkeit der Völker“. Zärtlichkeit lernt man nicht auf der Parteihochschule. Sie entsteht, wie etwa auch eine andere Voraussetzung von Erfolg im politischen Kampf, die „Ausstrahlung“, in derselben Sphäre, in der Kunst und Kultur wirken und in der – und von der – sie leben.
    Es gehört zu den Kernparadigmen bürgerlicher Ideologie, das Wort „Reichtum“ mit dem Wort „Geld“ zu identifizieren. Das darüber weit hinaus gehende Mehr, nach dem die Mitglieder einer jenseits der Märkte organisierten Gesellschaft verlangen (wie die in dieser Hinsicht gescheiterte Geschichte des ersten Realsozialismus-Versuchs gezeigt hat), ist der eigentliche Inhalt von Kunst und Kultur: der von Begriffen wie Geld und Nützlichkeit unberührte menschliche Reichtum.
    Denn es geht nicht nur um die Art der Reproduktion und die Eigentumsverhältnisse der Ge-sellschaft, in der wir leben wollen. Es geht auch um die Gestaltung unserer Welt und unserer Identität, um die Gestalt und Atmosphäre etwa der Parks und Plätze, der Häuser und Woh-nungen unserer Städte und Landschaften. Wie schön und wie einladend sehen sie aus? Lässt es sich darin angenehm und menschlich leben? In ihnen begegnen wir uns.
    Und alles folgt aus der Frage: Wie gehen wir miteinander um, wie jeder mit sich selbst und wie wir alle mit unserer Umwelt? Gefühle und Lebensgefühl sind Gegenstand von Kunst und Kultur, Utopie und Dystopie, Traum und Albtraum, das Gute und das Schlechte, Schönheit und Hässlichkeit, Ästhetik und Moral, ein wirklich weites Feld.
    Am 17. März 2018 soll es mehr um die künstlerische Kultur gehen. Warum braucht die Linke so etwas? Nun: Weil die Kunst in allen ihren Genres zu dem Leben, das wir uns erträumen, wenn es denn gelingen soll – und darum geht es doch am Ende in der Politik – ganz unbedingt dazugehört.
  4. Sa, 17.03. Berlin-Lichtenberg, „Undine“, Hagenstr. 57, 11-17 Uhr

    Die deutsche Novemberrevolution und die Gründung der KPD. Eine Bilanz

    Seminar in Kooperation mit dem Marxistischen Arbeitskreis
    Es referieren u.a.:
    • Prof. Dr. Gerhard Engel: Der Platz der Novemberrevolution in der deutschen Geschichte
    • Prof. Dr. Heinz Karl: Die Gründung der KPD und ihre Wirkung
  5. Sa, 24. März, 10-17 Uhr, Böblingen:

    Jörg Ratgebs Herrenberger Altar und der Bauernkrieg

  6. Fr, 20.04. Hof/Saale, Galeriehaus, Am Sophienberg 28, 18–21Uhr

    Umgang mit Geschichte: Der Kampf um die Erinnerung

    Es referieren:
    • Dr. Kai Köhler (Berlin): Sinn und Unsinn in der Gedenkkultur
    • N.N.: Blick zu den Nachbarn im Osten vor und nach 1990: Antifaschistische Straßen- und Ehrennamen in der DDR und den neuen Bundesländern
    • Randolph Oechslein (Hof): Erinnerungskultur konkret: Nachholbedarf in Hof
    Sind Straßen- und Platznamen nicht einfach nur Zeugnisse vergangener Zeiten? Wirken manche langjährigen Bemühungen um Neu- oder Um- oder Rückbenennung nicht viel zu verbiestert angesichts der scheinbar begrenzten Wirkung eines „bloßen Namens“? Gern wird auch auf den Aufwand und die Kosten hingewiesen.
    Doch in Straßennamen, mehr noch als in Denkmälern, spiegelt sich das kollektive Gedächtnis. Oder was – je nach gesellschaftlichem Kräfteverhältnis – dafür gehalten wird bzw. etabliert werden soll.
    Wer hat es verdient, auf solche Weise geehrt zu werden und wer nicht?
    Letztlich geht es bei dem „Für und Wider einer Umbenennung um einen ‚Stellvertreter-Krieg‘ um die Deutungshoheit über die nationalsozialistische Stadtgeschichte.“ So jedenfalls wertete der Historiker Alf Mintzel die Auseinandersetzungen in Hof um die nach dem Nazi-Anhänger Dr. Dietlein benannte Straße in den Jahren 2012–2013.
    In der alten BRD wurde diese Debatte oft erst in den 1980er Jahren oder noch später vor Ort initiiert, zumeist in Verbindung mit lokalhistorischen Forschungen zur NS-Diktatur.
    Eine weniger bekannte Rolle spielten nicht zuletzt offizielle Weisungen zum Umgang mit Straßennamen und Denkmälern durch die Alliierten Kontrollbehörde oder über Weisungen und Empfehlungen diverser deutscher Behörden vor 1990 und danach. Dabei überrascht es wenig, dass sich die Praxis der beiden deutschen Staaten auffallend unterschied.
  7. Sa, 26. Mai, Marburg, 10-17 Uhr

    VR China - die neue Weltmacht

    Mit Beiträgen von Prof. Dr. Wolfram Elsner (Uni Bremen), RA Dr. Rolf Geffken (Hamburg), Georges Hallermayer und einer Vertreterin der chin. Botschaft
  8. Sa, 16. Juni, Hamburg

    Deutscher Kolonialismus: Geschichte und Gegenwart

    In Zusammenarbeit mit der MASCH Hamburg
    Mit Beiträgen von Jörg Kronauer, Reiner Zilkenat u.a.
  9. Sa, 13.10. Berlin-Lichtenberg, „Undine“, Hagenstr. 57, 11-17 Uhr

    Das Jahr 1948 - die entscheidende Zäsur für die Spaltung Deutschlands

    Seminar in Kooperation mit dem Marxistischen Arbeitskreis

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