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Kommende Termine:

  1. Fr, 20.10. Tübingen, Hörsaal 2, Neue Aula, Uni Tübingen, Geschwister-Scholl-Platz, 19 Uhr

    Wie tot ist Marx?

    Ist Marxismus noch brauchbar? Wenn ja, wozu und für wen?
    Eine Veranstaltung von Marx-Engels-Stiftung und der SDAJ Tübingen
    Vortrag und Diskussion mit Jürgen Lloyd
    2017 jährte sich das Erscheinen von Marx Hauptwerk „Das Kapital“ zum 150. mal. Im kommenden Jahr feiert Marx selbst 200. Geburtstag. Grund genug, dass auch in den Feuilletons der großen deutschen Zeitungen wieder Marx rezipiert wird. Vom Kardinal Marx, über Die ZEIT, bis zu Hans-Werner Sinn können offenbar alle Marx etwas abgewinnen.
    Angesichts dessen fragen wir uns:
    – Ist Marx noch aktuell und zur Veränderung der Welt brauchbar für uns?
    – Lassen sich beliebig viele Intentionen in Marx Ideen hineinlesen?
    – Was sind die zentralen Bestandteile des Marxismus um die man nicht herum kommt?
  2. So, 05.11.·München, Seidl-Villa, Nikolaiplatz 1B, 11–14 Uhr

    Oskar Maria Graf und seine Münchner Freunde

    Eine Matinee zu Ehren des großen antifaschistischen Schriftstellers (22.07.1894 Berg - 28.06.1967 New York).
    In Zusammenarbeit mit der Oskar-Maria-Graf-Gesellschaft.
    Unterstützt vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München


    Während er das „offizielle“ München „geradezu schon hasste“, mühte Oskar Maria Graf sich unmittelbar nach 1945 um die Kontakte zu den Olschewkis, zu Lina Haag und anderen Opfern der ‚Bewegung‘, die von München ausging. Was war das für ein Dichter, der in München begann, hier große Geschichte erlebte und beschrieb, und ohne Gegenliebe blieb? Seine Asche holte man 1968 auf den Prominentenfriedhof und heuer, 50 Jahre nach seinem Tod, feiert man ihn als Hausheiligen im noblen Literaturhaus.
    • Dr. Ulrich Dittmann, langjähriger Vorsitzender der OMG-Gesellschaft, wird Graf anhand seines zum Teil unveröffentlichten Briefwechsels mit einer Reihe von Persönlichkeiten vorstellen.
    • Karl-Heinz Hummel („Gelati“) liest aus diesem Briefwechsel und aus Werken Grafs.
    • Josef Brustmann, der auch Gedichte Grafs vertont hat, ergänzt unser Programm musikalisch.
    • Schließlich zeigen wir den Dokumentarfilm „Oskar Maria Graf – Dahoam in Amerika“
    » Flyer zur Veranstaltung
  3. Sa, 11.11. Wuppertal, Marx-Engels-Zentrum, Gathe 55, 11-16 Uhr

    ZEUS

    Seminar mit Dr. Wolf-Dieter Gudopp-v.Behm, Frankfurt/M.
    » Einladungstext
  4. Sa, 18.11. Wuppertal, Marx-Engels-Zentrum, Gathe 55, 13-17:30 Uhr

    Materialistische Philosophie und Wissenschaft im antiken Indien

    Seminar mit Eva Niemeyer
    Die Referentin stellt die Entwicklung der indischen Ideengeschichte in ihren Ursprüngen und Zusammenhängen vor. Sie stellt dabei die orthodoxe Klassifizierung in Frage und betrachtet und reinterpretiert Veda und Vedanta sowie den Buddhismus in seinen unterschiedlichen Strömungen aus dialektisch-materialistischer Perspektive. Dabei stützt sie sich vor allem auf die Schriften des indischen Philosophen Debiprasad Chattopadhyaya.
  5. Sa, 09.12. Berlin, MEZ, Spielhagenstr. 13, 11-16 Uhr

    Die Oktoberrevolution und ihre Folgen

    Seminar in Kooperation mit dem Marx-Engels-Zentrum Berlin
    • Dr. Gert Meyer (Marburg), Politikwissenschaftler und Historiker: Das russische Revolutionsjahr
    • Beate Landefeld (Essen), Literaturwissenschaftlerin und Publizistin: Die Zukunft der Revolution
    • Andreas Wehr (Berlin), Jurist und Autor: Was die Revolutionäre wollten und was sie erreichten
    Kostenbeitrag: 5 Euro. Anmeldung erbeten unter: info@mez-berlin.de. Weitere Informationen: www.mez-berlin.de
  6. Sa, 27.01.2018, Wuppertal

    Jahresmitgliederversammlung der MES

    Sie soll zugleich unser festlicher Auftakt zum Marx-Jahr 2018 (200. Geburtstag von Karl Marx: *5. Mai 1818) werden. Wir verbinden sie deshalb mit einem Nachmittagsprogramm, zu dem ein Vortrag von Prof. Georg Fülberth und eine musikalisch-literarische Revue des Weber-Herzog-Musiktheaters gehören werden.
  7. Sa, 09.02. Hof/Saale, Galeriehaus, Am Sophienberg 28, 18–21Uhr

    Umgang mit Geschichte – Sinn und Unsinn in der Gedenkkultur

    Referent: Dr. Kai Köhler, Berlin
  8. Sa, 17.03. Düsseldorf, Bürgerhaus Bilk (Salzmannbau), Himmelgeister Str. 107, 14–18 Uhr

    "Was brauchen wir da noch Kunst und Kultur?"

    Seminar mit Stefan Siegert, Hamburg, zur Rolle von Kunst im Klassenkampf
    Der Klassenkampf erfordert ideologische Wachsamkeit, eine klare Analyse und ein entschlossenes, den Kräfteverhältnissen und der Gunst oder Ungunst der Stunde angemessenes Handeln. Wozu brauchen wir da noch Kunst und Kultur? möchte man ergänzend – und ein wenig ironisch – fragen. Denn Kunst und Kultur kommen bis heute in den Parteiprogrammen und im politischen Denken der revolutionären Linken nur marginal, in ihrer Praxis nur als Propaganda und auf ihren Parteitagen nur als Dekoration vor.
    Will die Linke aber erfolgreich sein, braucht sie mehr als die richtige Strategie und Taktik. Sie braucht zum Beispiel Solidarität, Ernesto Cardenal nannte sie „die Zärtlichkeit der Völker“. Zärtlichkeit lernt man nicht auf der Parteihochschule. Sie entsteht, wie etwa auch eine andere Voraussetzung von Erfolg im politischen Kampf, die „Ausstrahlung“, in derselben Sphäre, in der Kunst und Kultur wirken und in der – und von der – sie leben.
    Es gehört zu den Kernparadigmen bürgerlicher Ideologie, das Wort „Reichtum“ mit dem Wort „Geld“ zu identifizieren. Das darüber weit hinaus gehende Mehr, nach dem die Mitglieder einer jenseits der Märkte organisierten Gesellschaft verlangen (wie die in dieser Hinsicht gescheiterte Geschichte des ersten Realsozialismus-Versuchs gezeigt hat), ist der eigentliche Inhalt von Kunst und Kultur: der von Begriffen wie Geld und Nützlichkeit unberührte menschliche Reichtum.
    Denn es geht nicht nur um die Art der Reproduktion und die Eigentumsverhältnisse der Ge-sellschaft, in der wir leben wollen. Es geht auch um die Gestaltung unserer Welt und unserer Identität, um die Gestalt und Atmosphäre etwa der Parks und Plätze, der Häuser und Woh-nungen unserer Städte und Landschaften. Wie schön und wie einladend sehen sie aus? Lässt es sich darin angenehm und menschlich leben? In ihnen begegnen wir uns.
    Und alles folgt aus der Frage: Wie gehen wir miteinander um, wie jeder mit sich selbst und wie wir alle mit unserer Umwelt? Gefühle und Lebensgefühl sind Gegenstand von Kunst und Kultur, Utopie und Dystopie, Traum und Albtraum, das Gute und das Schlechte, Schönheit und Hässlichkeit, Ästhetik und Moral, ein wirklich weites Feld.
    Am 17. März 2018 soll es mehr um die künstlerische Kultur gehen. Warum braucht die Linke so etwas? Nun: Weil die Kunst in allen ihren Genres zu dem Leben, das wir uns erträumen, wenn es denn gelingen soll – und darum geht es doch am Ende in der Politik – ganz unbedingt dazugehört.

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