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Kommende Termine:

  1. Fr/Sa, 16./17.11. Hamburg, HAW, Alexander Str. 1

    Dialektik der Selbstorganisation der Materie – Makro- und Mikrokosmos

    Veranstaltung des Hamburger Gesprächskreis Dialektik & Materialismus in Zusammenarbeit mit der Marx Engels-Stiftung
    Referent: Prof. Christian Jooß (Uni Göttingen)
    Nach einem Besuch des Forschungszentrums DESY in Hamburg am 16.11.2018 um 13:00 Uhr laden wir für den Abend des 16.11., 19:00 Uhr, ein in die HAW, Alexanderstr. 1, zu einem Rundtisch-Gespräch mit Prof. Dr. Christian Jooß, Göttingen, Festkörper-Physiker, moderiert von dem Physiker Dr. Daniel Rapoport, Fraunhofer-Einrichtung für EMB, Lübeck. Gedacht ist an ein kritisches Gespräch zur Bewertung des gegenwärtigen Stands der von manchen Forschern als krisenhaft eingeschätzten Situation der Physik. Wo steht die Physik im grundlegenden Verständnis der Struktur und Entwicklung der Materieformen? Gibt es weltanschauliches Biasing, welches den Blick auf die Lösung der theoretischen Fragen der Kosmologie und der Struktur der Materie im Mikrokosmos einschränkt?
    Am 17.11.2018 wird das Gespräch mit Prof. Jooß um 11:00-17:00 Uhr in der HAW, HH -Alexander Str. 1, mit einem Seminar zur Rolle der dialektischen Methode und Materiebegriff in der modernen Physik fortgesetzt. Der Gesprächskreis Dialektik & Materialismus betrachtet diese Trennung in zwei durchaus in Wechselbeziehung stehende Teile als sinnvoll, um sowohl Fachfragen, wie auch erkenntnistheoretischen Fragen jeweils einen eigenen Raum zu geben. Im zweiten Teil werden daher Fragen des Begriffs der Materie, der Bedeutung der Dialektik für die Erkenntnisgewinnung, der objektiven Dialektik in den Naturgesetzen, aber der tieferen Ursachen der Krise der Physik behandelt und der Debatte darum Raum gegeben.
    Erwünscht sin zu allen Teilen des Gespräches mit Prof. Jooß auch kurze vorbereitete Debattenbeiträge oder Co-Referate.
    Mit der kostenpflichtigen Anmeldung unter unsereweltclub@gmail.com (10 Euro, ermäßigt 6 Euro) erhalten die Teilnehmer das Vorbereitungsmaterial und die Thesen von Prof. Jooß per E-Mail zugeschickt
  2. So, 18.11., Nürnberg, Nachbarschaftshaus Gostenhof, Adam-Klein-Str. 6, 10.00-17.30 Uhr

    100 Jahre Novemberrevolution und Räterepublik in Bayern

    in Zusammenarbeit mit dem DFV Nürnberg und der DKP Nordbayern Der bürgerlich-liberalen wie der sozialdemokratischen Geschichtsschreibung und -propaganda gilt die deutsche Novemberrevolution vor allem als eins: als Beginn der „Demokratie“ in Deutschland. Gerne wird behauptet, dass sie „weitgehend unblutig“ verlaufen sei – wobei über ihre Wurzeln in der Massenschlächterei des Ersten Weltkriegs mit seinen Millionen Toten ebenso großzügig hinweggesehen wie über die Massaker, welche die nun regierenden „Demokraten“ an allen verüben ließen, die die Errungenschaften der ersten Revolutionswochen erkämpft hatten, sich aber mit diesen nicht begnügen wollten. Das begann mit den Januarkämpfen 1919 – in deren Zuge u. a. Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg ermordet wurden – und gipfelte in der Niederschlagung der Bayrischen Räterepublik Anfang Mai, mit Hunderten von Toten.
    Die rechten Sozialdemokraten à la Ebert ( „Ich hasse die Revolution wie die Sünde“) oder Noske („Einer muss den Bluthund machen“) bedienten sich dabei der Freikorps, des bewaffneten Arms einer offenen Konterrevolution, die nach einigen gescheiterten Anläufen – z.B. Kapp/Lüttwitz-Putsch 1920, Hitler-Putsch („Marsch auf die Feldherrnhalle“) 1923 – mit der Liquidierung der Weimarer Republik und der Etablierung der faschistischen Diktatur 1933 schließlich ihr ersehntes Ziel erreichte.
    Es referieren:
    • Prof. Gerhard Engel (Am Mellensee): Der Platz der Revolution 1918/19 in der deutschen Geschichte und im Geschichtsbild der Deutschen
    • Dr. Rainer Zilkenat (Hoppegarten): Zur Rolle der Konterrevolution am Beispiel der Antibolschewistischen Liga Eduard Stadtlers
    • Hermann Kopp (Düsseldorf): Die Münchner Räterepublik
    • Lena Somschor (Fürth): Zu den regionalen Geschehnissen im 1918/19 im fränkischen Raum
    • Musikalische Intermezzi: Werner Lutz (Erlangen)
    Plakat zur Veranstaltung
  3. Sa, 08.12. Hamburg, HAW, Alexander Str. 1, 11.00-17.00 Uhr

    Historischer Prozess und Soziale Triebkräfte

    Veranstaltung des Hamburger Gesprächskreis Dialektik & Materialismus in Zusammenarbeit mit der Marx Engels-Stiftung
    Referentin: Dr. Annette Schlemm (Jena)
    Thema ist die materialistische-dialektische Geschichtsphilosophie. Stichworte: Unterschiede zwischen Hegel und Marx, historischer Materialismus, soziale Prozesse, Verhältnis Materie-Geist/Denken, Rolle der Arbeit/Praxis, Konzept der Entfremdung, unterschiedliche Gesellschaftsformen. Was bedeutet, dass Marx und Engels die Hegelsche Dialektik „materialistisch umstülpten“? Der teilweise katastrophale Umgang mit der Natur hat den gesellschaftlichen Begriff des Fortschritts zweifelhaft werden lassen. Wer sind die Akteure der Geschichte? Gibt es Keimformen einer nachkapitalistischen Gesellschaft in der heutigen, kapitalistischen Gesellschaft zu entdecken, deren Fortentwicklung zu erstreiten sind, und wenn ja, von wem?
    (philosophenstuebchen.wordpress.com/2018/06/08/philosophie-der-geschichte)
    Anmeldung über unsereweltclub@gmx.de Unkostenbeitrag: 10 Euro, ermäßigt 6 Euro
  4. Sa, 26.01.2019, Wuppertal, Alte Feuerwache, Gathe 5; ab 10 Uhr

    Jahresmitgliederversammlung der Marx-Engels-Stiftung mit Neuwahlen

    anschließend ab ca. 14 Uhr Konferenz aus Anlass des 250. Geburtstags von Alexander von Humboldt.
    Referat: Prof. Hans-Otto Dill (Berlin).

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