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Kommende Termine:

  1. Sa, 18.11. Wuppertal, Marx-Engels-Zentrum, Gathe 55, 13-17:30 Uhr

    Materialistische Philosophie und Wissenschaft im antiken Indien

    Seminar mit Eva Niemeyer, Essen
    Indische Philosophie gilt als idealistisch und weltabgewandt. Dass sie die Wiege der rationalistisch begründeten Medizin ist und Ursprung materialistischer Weltsicht noch vor den „Alten Griechen“, wies Debiprasad Chattopadhyaya, Professor der Philosophie an der Universität in Kalkutta und Mitglied der Akademie der Wissenschaften (DDR), nach.
    Im Seminar wird zunächst die indische Philosophiegeschichte seit ca. 1200 v.Chr. bis ins Mittelalter (Hinduismus/Buddhismus) nach der „orthodoxen“ Lesart skizziert und anschließend deren kritische Revision durch D.Ch. vorgestellt.
    Es wird deutlich, wie sehr die Philosophiegeschichtsschreibung bis heute noch immer von Klassenkampf und Kolonialgeschichte geprägt ist. Zur leichteren Übersicht wird zu Beginn Übersichtsmaterial bereitgestellt, u.a. mit den zentralen philosophischen Kategorien (Sanskrit).
  2. Sa, 18.11. Hamburg, ab 11:00 Uhr

    Dialektik und Evolution

    Eine Veranstaltung des Hamburger Gesprächskreises Marxistische Dialektik & Materialismus in der Marx-Engels-Stiftung
    • Prof. Dr. Richard Sorg: „Einführung in die Dialektik. Hegel, Marx und Engels“
    • NN: Naturwissenschaftler als Naturalisten, Pragmatiker-Materialisten
    • Dr. Peter M. Kaiser: Evolution, Kausalität, Zufall. Praxisbeispiele
    • Dr. D.H. Rappoport: Zufall – Notwendigkeit – dialektischer Gegensatz
    In Hamburg hat sich vor kurzem ein kleiner Kreis von – vor allem – Naturwissenschaftlern zusammengefunden, die sich künftig alle ein bis zwei Monate mit Fragen des dialektischen Materialismus befassen wollen. Sie sind bestrebt, die materialistische Dialektik als Theorie des Gesamtzusammenhangs für eine Praxis der sozialen Veränderung nutzbar zu machen. Und freuen sich über neue Interessenten und Mitstreiter!
    Die nächste Veranstaltung zum Arbeitsthema „Klassenanalyse – Klassenbewusstsein – Strategie der Arbeiterklasse“ ist für den 21. Januar 2018 vorgesehen, eine weitere, zu „Marxismus als innovative Denkmethode“, mit Prof. Wolfgang Jantzen als Referenten, soll dann im Februar oder März stattfinden.
    Ein geeigneter Veranstaltungsort wird noch gesucht. Anfragen an unsereweltclub@gmx.de
  3. Sa, 09.12. Berlin, MEZ, Spielhagenstr. 13, 11-16 Uhr

    Die Oktoberrevolution und ihre Folgen

    Seminar in Kooperation mit dem Marx-Engels-Zentrum Berlin
    • Dr. Gert Meyer (Marburg), Politikwissenschaftler und Historiker: Das russische Revolutionsjahr
    • Beate Landefeld (Essen), Literaturwissenschaftlerin und Publizistin: Die Zukunft der Revolution
    • Andreas Wehr (Berlin), Jurist und Autor: Was die Revolutionäre wollten und was sie erreichten
    Kostenbeitrag: 5 Euro. Anmeldung erbeten unter: info@mez-berlin.de. Weitere Informationen: www.mez-berlin.de
  4. Sa, 27.01.2018, Wuppertal

    Jahresmitgliederversammlung der MES

    Sie soll zugleich unser festlicher Auftakt zum Marx-Jahr 2018 (200. Geburtstag von Karl Marx: *5. Mai 1818) werden. Wir verbinden sie deshalb mit einem Nachmittagsprogramm, zu dem ein Vortrag von Prof. Georg Fülberth und eine musikalisch-literarische Revue des Weber-Herzog-Musiktheaters gehören werden.
  5. Sa, 17.03. Düsseldorf, Bürgerhaus Bilk (Salzmannbau), Himmelgeister Str. 107, 14–18 Uhr

    "Was brauchen wir da noch Kunst und Kultur?"

    Seminar mit Stefan Siegert, Hamburg, zur Rolle von Kunst im Klassenkampf
    Der Klassenkampf erfordert ideologische Wachsamkeit, eine klare Analyse und ein entschlossenes, den Kräfteverhältnissen und der Gunst oder Ungunst der Stunde angemessenes Handeln. Wozu brauchen wir da noch Kunst und Kultur? möchte man ergänzend – und ein wenig ironisch – fragen. Denn Kunst und Kultur kommen bis heute in den Parteiprogrammen und im politischen Denken der revolutionären Linken nur marginal, in ihrer Praxis nur als Propaganda und auf ihren Parteitagen nur als Dekoration vor.
    Will die Linke aber erfolgreich sein, braucht sie mehr als die richtige Strategie und Taktik. Sie braucht zum Beispiel Solidarität, Ernesto Cardenal nannte sie „die Zärtlichkeit der Völker“. Zärtlichkeit lernt man nicht auf der Parteihochschule. Sie entsteht, wie etwa auch eine andere Voraussetzung von Erfolg im politischen Kampf, die „Ausstrahlung“, in derselben Sphäre, in der Kunst und Kultur wirken und in der – und von der – sie leben.
    Es gehört zu den Kernparadigmen bürgerlicher Ideologie, das Wort „Reichtum“ mit dem Wort „Geld“ zu identifizieren. Das darüber weit hinaus gehende Mehr, nach dem die Mitglieder einer jenseits der Märkte organisierten Gesellschaft verlangen (wie die in dieser Hinsicht gescheiterte Geschichte des ersten Realsozialismus-Versuchs gezeigt hat), ist der eigentliche Inhalt von Kunst und Kultur: der von Begriffen wie Geld und Nützlichkeit unberührte menschliche Reichtum.
    Denn es geht nicht nur um die Art der Reproduktion und die Eigentumsverhältnisse der Ge-sellschaft, in der wir leben wollen. Es geht auch um die Gestaltung unserer Welt und unserer Identität, um die Gestalt und Atmosphäre etwa der Parks und Plätze, der Häuser und Woh-nungen unserer Städte und Landschaften. Wie schön und wie einladend sehen sie aus? Lässt es sich darin angenehm und menschlich leben? In ihnen begegnen wir uns.
    Und alles folgt aus der Frage: Wie gehen wir miteinander um, wie jeder mit sich selbst und wie wir alle mit unserer Umwelt? Gefühle und Lebensgefühl sind Gegenstand von Kunst und Kultur, Utopie und Dystopie, Traum und Albtraum, das Gute und das Schlechte, Schönheit und Hässlichkeit, Ästhetik und Moral, ein wirklich weites Feld.
    Am 17. März 2018 soll es mehr um die künstlerische Kultur gehen. Warum braucht die Linke so etwas? Nun: Weil die Kunst in allen ihren Genres zu dem Leben, das wir uns erträumen, wenn es denn gelingen soll – und darum geht es doch am Ende in der Politik – ganz unbedingt dazugehört.
  6. Fr, 20.04. Hof/Saale, Galeriehaus, Am Sophienberg 28, 18–21Uhr

    Umgang mit Geschichte: Der Kampf um die Erinnerung – Sinn und Unsinn in der Gedenkkultur

    Referent: Dr. Kai Köhler, Berlin

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