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Kommende Termine:

  1. Sa, 15.06. Stuttgart, Clara-Zetkin-Haus (Waldheim Sillenbuch), Gorch-Fock-Str. 26, 10.30–17.00 Uhr

    Im Fokus: Venezuela

    Es referieren:
    • Harri Grünberg (in Venezuela aufgewachsen, Cuba Sí, Mitglied des PV der Partei Die Linke): Zur inneren Entwicklung Venezuelas
    • Achim Wahl: Zur Lateinamerikastrategie der USA
    • Heike Hänsel (MdB): Zur Rolle der EU und der Bundesregierung in dem Konflikt
    » Flyer zur Veranstaltung
  2. Sa, 22.06. Leipzig, Villa Davignon, Friedrich-Ebert-Str. 77, 10:00 - 17:00 Uhr

    Leseland ist abgebrannt? Zum Umgang mit der DDR-Literatur nach 1990

    Tagung in Kooperation mit der Rotfuchsgruppe Leipzig
    Dem Anschluss der DDR an die BRD folgte die Vernichtung von Kunstwerken und Büchern. Tausende von Gemälden, Skulpturen, Reliefs und Wandbildern wurden zerstört, in Ausstellungen mit den Hervorbringungen des Faschismus gleichgesetzt, zugleich aber auch von reichen Sammlern aufgekauft. Der FAZ-Kunstkritiker Eduard Beaucamp, der an seiner seit den 60er Jahren gezeigten Wertschätzung für DDR-Malerei und -Grafik festhielt, blieb einsam.
    Noch verheerender als der Bildersturm wirkte sich die Kulturbarbarei in der Literatur aus. Ungezählte Bibliotheken in Betrieben und Gemeinden der DDR wurden aufgelöst, Millionen Bücher wanderten auf den Müll. In privaten Initiativen wurde versucht, zu retten, was zu retten war. Einer größeren Öffentlichkeit bekannt wurden die Sammelaktionen von Pfarrer Martin Weskott aus dem niedersächsischen Katlenburg und die des Schauspielers Peter Sodann, der im sächsischen Staucha eine fast 400.000 Bände umfassende Bibliothek von DDR-Büchern aufgebaut hat.
    Parallel zur Büchervernichtung wandten sich ganze Heerscharen westdeutscher Feuilletonredakteure, Literaturwissenschaftler und Schriftsteller gegen ihre Kolleginnen und Kollegen in Ostdeutschland. Auch Autorinnen und Autoren wie Christa Wolf und Heiner Müller hatte man nun „am Haken“, wie es die Zeit-Redakteurin Iris Radisch damals triumphierend verkündete. International geehrte DDR-Schriftsteller wie Hermann Kant wurden mit einem Bann belegt, die Hetzjagd machte selbst vor Verstorbenen wie Anna Seghers, Bertolt Brecht oder Arnold Zweig, die sich nach 1945 aus dem Exil kommend für die DDR entschieden hatten, nicht halt. Auch hier gab es stets andere Stimmen und Verlage, die unter zumeist schwierigen Bedingungen mit ihren Autorinnen und Autoren weiterarbeiteten.
    Was hat sich seit 1990, faktisch eine Generation danach, an dieser Situation geändert? Manches deutet darauf hin, dass der kulturelle Graben zwischen Ost und West breiter wird, nicht schmaler. Den Ursachen dafür will die Tagung im 30. Jahr nach der Grenzöffnung nachgehen. Zugesagt haben bisher die Literaturwissenschaftlerin Sabine Kebir, die über die Erfahrungen der Schriftstellerin Elfriede Brüning (1910-2014) sprechen wird und der Chef der Eulenspiegel-Verlagsgruppe und Literaturwissenschaftler Matthias Oehme, der seine Erfahrungen als Verleger von DDR-Literatur nach 1990 darlegen wird. Der Literaturwissenschaftler Kai Köhler wird sich mit der Darstellung von DDR-Literatur in Lexika und Nachschlagewerken seit 1990 befassen, der Philosoph und Journalist Arnold Schölzel referiert zum Thema „Große Unbekannte und geheimes Wunschbild. Die DDR-Kultur im bundesdeutschen Rückblick“. Der Schriftsteller Norbert Marohn fasst seine Erfahrungen unter dem Thema „Die Angst vorm andern. Literarische Versuche in vier Jahrzehnten DDR“ zusammen.
  3. Sa, 29.06., Hamburg, HAW, Alexander Str. 1, 11.00-17.00 Uhr

    Völker-Recht legitimiert Kriegs-Recht

    Veranstaltung des Hamburger Gesprächskreis Dialektik & Materialismus in Zusammenarbeit mit der Marx Engels-Stiftung
    Referenten: Prof. Norman Paech, Prof. Lothar Brock
    Veränderungen der Rolle der Gewalt in unserer Geschichtsepoche
    Anmeldung über unsereweltclub@gmail.com Unkostenbeitrag: 10 Euro, ermäßigt 6 Euro
  4. Sa, 07.09. Stuttgart, Clara-Zetkin-Haus (Waldheim Sillenbuch), Gorch-Fock-Str. 26, 10.30–17.00 Uhr

    Indien – Widersprüche einer aufsteigenden Weltmacht

    Mit einem Reisebericht von Prof. Manfred Groll und einem Vortrag des Soziologen Prof. John Neelsen
  5. Sa, 14.09., Wuppertal, MEZ, Gathe 55, 14 Uhr, Ende offen

    Vernissage im neuen Großen Saal des Marx-Engels-Zentrums

    Näheres folgt!
  6. Sa, 26.10., München, EineWeltHaus, 11-17 Uhr

    Seminar zu Goethes „Faust“

    mit Prof. Thomas Metscher (Bremen / Grafenau) und Dr. Jenny Farrell (Galway)

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