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Kommende Termine:

Da nicht absehbar ist, wie sich die Pandemie-Situation entwickelt, gelten die folgenden Ankündigungen von bisher geplanten Präsenz-Veranstaltungen in den Monaten April und Mai 2021 unter Vorbehalt. Wir bitten in allen Fällen um möglichst frühzeitige Anmeldung unter marx-engels-stiftung@t-online.de. Falls eine Veranstaltung ausfallen oder in eine online-Tagung umgewandelt werden muss, werden wir angemeldete Teilnehmer umgehend informieren.

  1. Fr. 27.08.2021 17.30 – 19.30 Uhr; Videokonferenz

    Das Mensch-Natur-Verhältnis in Hegels Naturphilosophie

    Videokonferenz des Gesprächskreises Dialektik & Materialismus in Zusammenarbeit mit der Marx-Engels-Stiftung
    Im Mittelpunkt des Diskussionsabends steht eine zentrale Überlegung aus Hegels Naturphilosophie, nach der unser Verhältnis zur Natur zwischen den Extremen des „rein theoretischen Begreifens“ und des „rein praktischen Eingreifens“ oszilliert. Zum einen betrachten wir Natur als reines Mittel für unsere Zwecke; zum anderen als das ebenbürtige Andere unseres Selbst.
    Um diese Überlegung und die damit verbundene „dialektische Vermittlung“ der beiden extremen Grundhaltungen zur Natur verstehen zu lernen, werden drei Texte zur Verfügung gestellt.
    Seminarleitung: Dr. Florian Braun, Kiel
    Anmeldung unbedingt erforderlich unter: post@akdiamat.de
    Kostenbeitrag 5 Euro (Studierende, lernende Jugend)
  2. (Voraussichtlich) Samstag, 4. September, Wuppertal, Alte Feuerwache, Gathe 5, 14:00-17:30 Uhr

    Engels‘ Schrift „Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affen“

    Referent ist der Arbeitswissenschaftler Dr. Elmar Witzgall, Kulmbach
    Etwa 1876 entstand dieses Textfragment, das erst zwanzig Jahre später unter dem bekannten Titel veröffentlicht wurde. Der „Anteil der Arbeit“ konnte nur durch die Verarbeitung der seinerzeitigen evolutionstheoretischen Erkenntnisse (v. a. von Charles Darwin) durch Friedrich Engels (und Karl Marx) verfasst werden. Engels begnügte sich aber nicht mit einer Art Zusammenfassung einzelwissenschaftlicher Ergebnisse, sondern entwarf davon ausgehend eine Entwicklungsgeschichte der Wechselwirkung von Mensch und Arbeit. Er entwickelte eine Koevolutionstheorie. Natürlich steckte das Wissen um den natürlichen Ursprung und Entwicklungsweg des Menschen (speziell des Homo Sapiens) damals, verglichen mit heute, noch in der Anfangsphase. Dieser Wissenskontrast ist näher zu betrachten. Davon ausgehend kann auch die Frage nach der heutigen Relevanz der Engels‘schen Koevolutionstheorie diskutiert werden. Die Kategorie „Arbeit“ spielt in der ökonomischen und historischen Philosophie des Marxismus eine zentrale Rolle. Engels arbeitete in seinem Kurztext heraus, wie fruchtbar und gleichzeitig notwendig diese theoretische Anbindung sein kann, um die Entwicklung des Menschen und der Anfänge der menschlichen Gesellschaft integrativ und entwicklungsbezogen, das heißt materialistisch-dialektisch zu begreifen. Mensch, Arbeit und damit auch die Natur stehen auch in der neueren Vergangenheit und der Gegenwart in einem engen, allerdings nicht mehr biologischen, sondern gesellschaftlichen Entwicklungszusammenhang. Darauf wies Engels abschließend hin.
  3. Fr. 10.09.2021 16.30 – 19.00 Uhr; Videokonferenz

    Materialismus - Begriff - Geschichte: Materialistisch denken

    Videokonferenz des Gesprächskreises Dialektik & Materialismus in Zusammenarbeit mit der Marx-Engels-Stiftung
    Die Doktrin des Materialismus ist eine der kontroversten in der Geschichte der Ideen. Das Problem, mit dem man konfrontiert wird, ist, dass es atemberaubend unklar ist, was die These des Materialismus genau besagt. Ist es eine ontologische, eine linguistische oder epistemologische These? Ist der Materialismus eine a priori oder a posteriori Doktrin? Diese Fragen stehen im Zentrum kontemporärer Debatten innerhalb der analytischen Philosophie. Diese werden zwar unter dem Label „Physikalismus“ durchgeführt, aber Physikalismus wird in diesen Debatten – von der überwiegenden Mehrheit – synonym mit dem Materialismus gebraucht. Ziel des Seminars ist es einerseits in diese kontemporären Debatten einzuführen und die pro und contra Argumente zu evaluieren. Das ist deswegen interessant, weil die Debatte mit analytischen Mitteln durchgeführt wird, über die die ältere materialistische Tradition nicht verfügt hat. Und andererseits zu eruieren, ob eine der kontemporären Varianten des Materialismus/Physikalismus mit dem Marx‘schen Materialismus kompatibel ist.
    Seminarleitung: Dacian Bugnar, Köln
    Anmeldung unbedingt erforderlich unter: post@akdiamat.de
    Kostenbeitrag 5 Euro (Studierende, lernende Jugend)
  4. 11.09.2021 Hamburg; Beginn und Veranstaltungsort noch offen

    Symposium: How the World Works

    Veranstaltung des Gesprächskreises Dialektik & Materialismus in Zusammenarbeit mit der Marx-Engels-Stiftung
    "Geschichte der menschlichen Arbeit von der Vorgeschichte bis zur modernen Zeit" lautet der Untertitel des Buches „How the World Works“ von Paul Cockshott aus dem Jahr 2020. Cockshott betrachtet die Geschichte allerdings aus dem Blick eines stochastischen Materialismus und setzt sich damit etwas von der traditionellen marxistischen Geschichtsschreibung ab, die nicht ganz frei von teleologischen Zügen sei. Entscheidende Triebkraft der Entwicklung ist die Technologie, zugespitzt: Technologie bestimmt die Produktionsweise. Aber es kommt ein Moment hinzu, das bei Marx weniger ausgeprägt ist, die Demografie. Mit einem großen Fundus an empirischen Tatbeständen verteidigt Cockshott seine Hauptthese: Es sind Technologie und Demografie, die alle anderen Bedingungen einschränken. Diese These soll insbesondere anhand von Formationsübergängen und anhand der konkreten Mechanismen, die die Entwicklung von Kapitalismus und (den bisherigen) Sozialismus bestimmen, diskutiert werden.
    In diesem Seminar soll unter der Leitung von Helmut Dunkhase das Buch von Paul Cockshott behandelt werden. Paul Cockshott ist in Ökonomie und Computerwissenschaft ausgebildet und hat zuletzt im Department of Computer Science der Universität Glasgow gearbeitet. Neben weiteren wissenschaftlichen Feldern bearbeitet er insbesondere Fragen des Materialismus.
    Anmeldung erforderlich über post@akdiamat.de
  5. Sa. 18. September 2021 10.30 – 17.00 Uhr; Berlin und als Videokonferenz

    Philosophie und Weltbegründung: Dialektischer Monismus oder dialektischer Materialismus?

    Symposium der Gesellschaft für dialektische Philosophie, in Kooperation mit dem Gesprächskreis akdiamat Hamburg und der Marx-Engels-Stiftung.
    mit Prof. Andreas Arndt, Prof. Jörg Zimmer, Prof. Richard Sorg, Dr. Eva Bockenheimer, Dr. Haziran Zeller, Marc Püschel
    Philosophen diskutieren die Frage, inwiefern die Dialektik den Materialismus und seine philosophische Begründung benötigt, um sowohl die Einheit einer Weltanschauung als auch den kritischen Erkenntnisfortschritt der Wissenschaften zu gewährleisten.
    Dies scheint zunächst eine sehr akademisch anmutende Fragestellung zu sein. Sie hat jedoch große gesellschaftspolitische Relevanz, weil eine philosophische Begründung des Materialismus auch viele fortschrittliche Ansätze der Einzelwissenschaften in eine dialektische Weltanschauung integrierbar macht, die nicht genuin marxistisch sind bzw. sich nicht auf den historischen und dialektischen Materialismus berufen.
    Weitere Informationen siehe Flyer
    Anmeldung unbedingt erforderlich unter: post@akdiamat.de
  6. 25.09.2021, Berlin

    Zerstörung und Verteidigung der Vernunft - heute

    Aus Anlass des 50. Todestags von Georg Lukács (13.4.1885 - 4.6.1971)
    In Zusammenarbeit mit "junge Welt"
  7. Sa, 09.10.2021, Karl-Liebknecht-Schule, Leverkusen

    Aufgaben und Möglichkeiten marxistischer Bildungsarbeit

    mit Andrea Hornung, Richard Hoehmann, Jürgen Lloyd
  8. Samstag, 16.10.2021, Wuppertal, Treffpunkt Bahnhof Barmen, 11.00 - ca. 16.00 Uhr

    Zwischen Bureau und Barrikade

    Historischer Stadtspaziergang auf den Spuren des jungen Friedrich Engels im Tal der Wupper
    Wir werden historische Orte aufsuchen, die für Engels, als er noch in Wuppertal lebte, Bedeutung hatten. Begleiten werden uns kurze Rezitationen aus seinen aufrührerischen „Briefe aus dem Wuppertal“. Es werden dabei auch historische Orte und Gebäude besucht und erklärt, die für die Geschichte Barmens, des heutigen Stadtteils von Wuppertal, damals noch selbständige Stadt, von Bedeutung waren und sind. Maximal 15 Teilnehmer! Verbindliche Anmeldungen bitte an: Dr. Dirk Krüger, Zietenstraße 25, 42281 Wuppertal; Tel.: 0202 / 50 71 26 oder e-mail: krueger.wtal@t-online.de
  9. Sa, 16.10.2021, 19:00 Uhr, Wuppertal, Alte Kirche Wupperfeld, Bredde 69

    „Lizzy will es wissen“

    Aufführung des zum 200-Jahre-Jubiläum von Friedrich Engels geschriebenen neuen Stücks des Weber-Herzog-Musiktheaters. In humorvollen wie gedankenreichen Spielszenen, Liedern und Dialogen zwischen Engels und seiner Lebensgefährtin Lizzy Burns, einer irischen Arbeiterin, zeigt das Stück Engels als eine umfassend gebildete wie auch eingreifende und kämpferische Persönlichkeit. Durch ihre zupackende Art bringt Lizzy Burns Friedrich Engels dazu, komplizierte wissenschaftliche Zusammenhänge und philosophische Themen in einer anschaulichen Weise zu erklären.
    Eintritt frei!
    Flyer zur (ursprünglich für den 6.11.2020 geplanten) Veranstaltung als PDF
  10. So, 17.10.2021, 10:30-13:30 Uhr, Wuppertal, Alte Kirche Wupperfeld, Bredde 69

    Jahresmitgliederversammlung (mit Neuwahlen zum Vorstand).

    Vortrag von Stefan Kühner:
    "Produktivkraftentwicklung und Produktionsverhältnisse in der 4. Industriellen Revolution"
    Die Gesamtheit der Produktionsverhältnisse bildet die ökonomische Struktur der Gesellschaft. Es ist die reale Basis, worauf sich ein juristischer und politischer Überbau erhebt, welchem bestimmte gesellschaftliche Bewusstseinsformen entsprechen. Seit dieser Gedanke von Karl Marx formuliert wurde, haben sich die Produktionsverhältnisse gewaltig geändert; der Widerspruch von Kapital und Arbeit aber nicht. Der Vortrag zeigt, wie weitreichend diese Änderungen in der Produktionsweise sind und wie sie in den aktuellen gesellschaftlichen Strukturen zum Ausdruck kommen. Er soll zu einer Diskussion anregen, ob und wie Marxisten darauf reagieren müssen.
  11. Sa, 23.10.2021, 10:00-17:00 Uhr, Leipzig, Villa Davignon, Friedrich-Ebert-Str. 77

    Polen – Geschichte und Gegenwart

    Marx-Engels-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Leipziger Rotfuchs-Gruppe
    Es referieren:
    • Prof. Dr. Werner Röhr (Berlin): Polen in der Zwischenkriegszeit 1919 - 1939
    • Dr. Holger Michael (Erkner):  Der Bürgerkrieg in Polen 1944 - 1948/52
    • Reinhard Lauterbach (Poznan / PL): Polen heute

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