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Kommende Termine:

  1. Sa, 11.05. Wuppertal, Treffpunkt Bahnhof Barmen, 11.00 - ca. 16.00 Uhr

    Zwischen Bureau und Barrikade
    Historischer Stadtspaziergang auf den Spuren des jungen Friedrich Engels im Tal der Wupper

    Der Stadtspaziergang dient auch der Einstimmung auf den 28. November 2020, den 200. Geburtstag von Friedrich Engels, der in seiner Geburtsstadt groß gefeiert wird. Wir werden historische Orte aufsuchen, die für Engels, als er noch in Wuppertal lebte, Bedeutung hatten. Begleiten werden uns kurze Rezitationen aus seinen aufrührerischen „Briefe aus dem Wuppertal“. Es werden dabei auch historische Orte und Gebäude besucht und erklärt, die für die Geschichte Barmens, des heutigen Stadtteils von Wuppertal, damals noch selbständige Stadt, von Bedeutung waren und sind.
    Die Teilnahme ist kostenlos. Maximal 15 Teilnehmer! Verbindliche Anmeldungen bitte an: Dr. Dirk Krüger, Zietenstraße 25, 42281 Wuppertal; Tel.: 0202 / 50 71 26 oder e-mail: krueger.wtal@t-online.de
    Flyer
  2. Sa, 11.05. Berlin-Charlottenburg, MEZ, Spielhagenstr. 13, 11-16 Uhr

    Die Situation der EU. Vor den Wahlen zum Europäischen Parlament

    Seminar in Kooperation mit dem Marx-Engels-Zentrum Berlin (MEZ)
    Es referieren:
    • Dr. Alexander Neu, MdB Die Linke (zur Außen- Sicherheitspolitik der EU)
    • Lucas Zeise, Ökonom (zur Krise des Eurosystems)
    • Andreas Wehr, Jurist (zur Bedeutung des Europäischen Parlaments)
    Mehr Informationen: www.mez-berlin.de. Anmeldung erbeten: info@mez-berlin.de oder 030-5587 2315
  3. Mi, 15.05. Düsseldorf, Studio des ZAKK, Fichtenstr. 40, 19.00-21.30 Uhr

    BlackRock&Co

    In Kooperation mit Friedensforum Düsseldorf, Attac, Bündnis bezahlbarer Wohnraum, Coordination gegen BAYER-Gefahren und ZAKK
    Referent: Dr. Werner Rügemer
    Die Banken wurden gerettet und zugleich entmachtet. Die neuen Kapitalorganisatoren, denen nun auch die großen Banken gehören, heißen Blackrock, Vanguard, State Street, Blackstone, KKR undsoweiter. Es sind viele hundert, die der Öffentlichkeit trotzdem weithin unbekannt sind.
    Der Kölner Publizist Werner Rügemer ist ihrer Geschichte, ihren Praktiken, ihrer Macht und ihrem Einfluss nachgegangen. Sie bestimmen über Arbeits- und Lebensverhältnisse, Mietpreise, Regierungsentscheidungen.
    Blackrock & Co sind in Deutschland die bestimmenden Eigentümer der 30 DAX-Konzerne und vieler tausend weiterer Unternehmen, sie sind die Haupteigentümer der drei größten Wohnungskonzerne Vonovia, Deutsche Wohnen und LEG. LEG war die Wohnungsgenossenschaft des Landes NRW, 2005 von der Regierung Rüttgers/Pinkwart (CDU/FDP) zunächst an eine "Heuschrecke" verkauft.
    Blackrock&Co sind auch die Haupteigentümer von Facebook, Amazon, Microsoft, Apple und Google, aber auch z. B. von Ryan Air. Blackrock&Co organisieren als gleichzeitige Eigentümer von Konkurrenzunternehmen wie Bayer und Monsanto grenzübergreifende Fusionen.
    Blackrock & Co sind die größten Organisatoren von Briefkastenfirmen in zwei Dutzend Finanzoasen. Den Einfluss in Regierungen verschafft sich Blackrock durch Treffen mit Finanzministern wie Schäuble (CDU) und Scholz (SPD), mit gelegentlicher Teilnahme des deutschen Cheflobbyisten Merz.
    Böses und kundiges Erwachen? Widerstand? Bei den Mieten hat er begonnen - er muss weitergehen.
  4. Sa, 18.05., Hamburg, HAW, Alexander Str. 1, 11.00-17.00 Uhr

    Die Kapitalisten des 21.Jahrhunderts

    Veranstaltung des Hamburger Gesprächskreis Dialektik & Materialismus in Zusammenarbeit mit der Marx Engels-Stiftung
    Referent: Dr. Werner Rügemer
    Verdeckt durch die rituelle kritische Kritik "der Banken", durch die „Finanz“krise und die aufwendige Bankenrettung haben längst viel mächtigere und vielfältigere Finanzakteure die Macht im Kapitalismus übernommen, sowohl in den Unternehmen und Banken wie auch in der Politik der US-geführten westlichen Kapital-Demokratien. Gleichzeitig entfaltet der kommunistisch geführte und umgestaltete Kapitalismus in der Volksrepublik China eine qualitativ andere Entwicklungslogik, sowohl in China selbst wie auch auf allen Kontinenten und im westlichen Kapitalismus selbst. Der damit sich entfaltende Systemkonflikt entscheidet mit über Krieg und Frieden und über die Zukunft der menschlichen Arbeit und Gesellschaft.
    Anmeldung über unsereweltclub@gmail.com Unkostenbeitrag: 10 Euro, ermäßigt 6 Euro
  5. Sa, 15.06. Stuttgart, Clara-Zetkin-Haus (Waldheim Sillenbuch), Gorch-Fock-Str. 26, 10.30–17.00 Uhr

    Im Fokus: Venezuela

    Es referieren:
    • Harri Grünberg (in Venezuela aufgewachsen, Cuba Sí, Mitglied des PV der Partei Die Linke): Zur inneren Entwicklung Venezuelas
    • Achim Wahl: Zur Lateinamerikastrategie der USA
    • Heike Hänsel (MdB): Zur Rolle der EU und der Bundesregierung in dem Konflikt
  6. Sa, 22.06. Leipzig, Villa Davignon, Friedrich-Ebert-Str. 77, 10:00 - 17:00 Uhr

    Leseland ist abgebrannt? Zum Umgang mit der DDR-Literatur nach 1990

    Tagung in Kooperation mit der Rotfuchsgruppe Leipzig
    Dem Anschluss der DDR an die BRD folgte die Vernichtung von Kunstwerken und Büchern. Tausende von Gemälden, Skulpturen, Reliefs und Wandbildern wurden zerstört, in Ausstellungen mit den Hervorbringungen des Faschismus gleichgesetzt, zugleich aber auch von reichen Sammlern aufgekauft. Der FAZ-Kunstkritiker Eduard Beaucamp, der an seiner seit den 60er Jahren gezeigten Wertschätzung für DDR-Malerei und -Grafik festhielt, blieb einsam.
    Noch verheerender als der Bildersturm wirkte sich die Kulturbarbarei in der Literatur aus. Ungezählte Bibliotheken in Betrieben und Gemeinden der DDR wurden aufgelöst, Millionen Bücher wanderten auf den Müll. In privaten Initiativen wurde versucht, zu retten, was zu retten war. Einer größeren Öffentlichkeit bekannt wurden die Sammelaktionen von Pfarrer Martin Weskott aus dem niedersächsischen Katlenburg und die des Schauspielers Peter Sodann, der im sächsischen Staucha eine fast 400.000 Bände umfassende Bibliothek von DDR-Büchern aufgebaut hat.
    Parallel zur Büchervernichtung wandten sich ganze Heerscharen westdeutscher Feuilletonredakteure, Literaturwissenschaftler und Schriftsteller gegen ihre Kolleginnen und Kollegen in Ostdeutschland. Auch Autorinnen und Autoren wie Christa Wolf und Heiner Müller hatte man nun „am Haken“, wie es die Zeit-Redakteurin Iris Radisch damals triumphierend verkündete. International geehrte DDR-Schriftsteller wie Hermann Kant wurden mit einem Bann belegt, die Hetzjagd machte selbst vor Verstorbenen wie Anna Seghers, Bertolt Brecht oder Arnold Zweig, die sich nach 1945 aus dem Exil kommend für die DDR entschieden hatten, nicht halt. Auch hier gab es stets andere Stimmen und Verlage, die unter zumeist schwierigen Bedingungen mit ihren Autorinnen und Autoren weiterarbeiteten.
    Was hat sich seit 1990, faktisch eine Generation danach, an dieser Situation geändert? Manches deutet darauf hin, dass der kulturelle Graben zwischen Ost und West breiter wird, nicht schmaler. Den Ursachen dafür will die Tagung im 30. Jahr nach der Grenzöffnung nachgehen. Zugesagt haben bisher die Literaturwissenschaftlerin Sabine Kebir, die über die Erfahrungen der Schriftstellerin Elfriede Brüning (1910-2014) sprechen wird und der Chef der Eulenspiegel-Verlagsgruppe und Literaturwissenschaftler Matthias Oehme, der seine Erfahrungen als Verleger von DDR-Literatur nach 1990 darlegen wird. Der Literaturwissenschaftler Kai Köhler wird sich mit der Darstellung von DDR-Literatur in Lexika und Nachschlagewerken seit 1990 befassen, der Philosoph und Journalist Arnold Schölzel referiert zum Thema „Große Unbekannte und geheimes Wunschbild. Die DDR-Kultur im bundesdeutschen Rückblick“. Der Schriftsteller Norbert Marohn fasst seine Erfahrungen unter dem Thema „Die Angst vorm andern. Literarische Versuche in vier Jahrzehnten DDR“ zusammen.
  7. Sa, 29.06., Hamburg, HAW, Alexander Str. 1, 11.00-17.00 Uhr

    Völker-Recht legitimiert Kriegs-Recht

    Veranstaltung des Hamburger Gesprächskreis Dialektik & Materialismus in Zusammenarbeit mit der Marx Engels-Stiftung
    Referenten: Prof. Norman Paech, Prof. Lothar Brock
    Veränderungen der Rolle der Gewalt in unserer Geschichtsepoche
    Anmeldung über unsereweltclub@gmail.com Unkostenbeitrag: 10 Euro, ermäßigt 6 Euro
  8. Sa, 07.09. Stuttgart, Clara-Zetkin-Haus (Waldheim Sillenbuch), Gorch-Fock-Str. 26, 10.30–17.00 Uhr

    Indien – Widersprüche einer aufsteigenden Weltmacht

    Mit einem Reisebericht von Prof. Manfred Groll und einem Vortrag des Soziologen Prof. John Neelsen
  9. Sa, 14.09., Wuppertal, MEZ, Gathe 55, 14 Uhr, Ende offen

    Vernissage im neuen Großen Saal des Marx-Engels-Zentrums

    Näheres folgt!
  10. Sa, 26.10., München, EineWeltHaus, 11-17 Uhr

    Seminar zu Goethes „Faust“

    mit Prof. Thomas Metscher (Bremen / Grafenau) und Dr. Jenny Farrell (Galway)

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