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Kommende Termine:

  1. Sa, 23.03., Hamburg, HAW, Alexander Str. 1, 11.00-17.00 Uhr

    Psychologischer Materialismus – Kritische Psychologie – Politische Anwendung

    Veranstaltung des Hamburger Gesprächskreis Dialektik & Materialismus in Zusammenarbeit mit der Marx Engels-Stiftung
    Referenten: Jan. Steffens, Dr. M. Zander, Dr. Harald Werner
    Geschichte-Grundlegungen-Unterschiede heute: Von Wygotski/A. N. Leontjew über K. Holzkamp – W. Jantzen zum Bildungskonzept in der Partei Die Linke
    Anmeldung über unsereweltclub@gmail.com Unkostenbeitrag: 10 Euro, ermäßigt 6 Euro
  2. Sa 30.03. Wuppertal, MEZ, Gathe 55, 19.00 Uhr

    "Ein Durakkord kommt mir wie Übermut vor"

    Ein politischer Liederabend mit Krysztof Daletski & Tochter
    Es scheint, als wäre mit dem Tod Franz Josef Degenhardts im Jahr 2011 die Zeit des politischen Liedes fast vorbei. Zumindest ist es aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden. Einer, der die Tradition weiter pflegt, ist Krysztof Daletski. Er meint „Seit Väterchen Franz von uns gegangen ist, kann ich nicht mehr sagen: ‚Lass das mal andere machen‘.“ Und so verfasst er Lieder gegen die zunehmende Militarisierung, medialen Feindbildaufbau, oder die marktradikale Ideologie, die sich selbst „unideologisch“ nennt. Am Samstag, den 30. März, kommt er mit seiner Tochter nach Wuppertal und sie singen eigene Lieder: nur mit der Gitarre begleitet, mal direkt, mal pathetisch, mal satirisch.
  3. Sa 30.03. Hof / Saale, Hotel Strauß, Bismarckstr. 31, 10.00-14.00 Uhr

    „Frauen in Bewegung“ - Wegbereiterinnen der Frauenbewegung rund um das Jahr 1919 / Hommage an Rosa Luxemburg

    Matinee in Kooperation mit der VVN-BdA
    Prof. Dr. Gisela Notz beschäftigt sich mit dem Kampf sozialistischer Frauen: „Geächtet und verfolgt“.
    Eva Petermann, Vorsitzende der VVN-BdA Hof-Wunsiedel, spricht über „Rosa Opitz und ihre Schwestern in Hof und München vor und nach 1919“.
    Simone Barrientos, MdB, gestaltet abschließend eine „Hommage an Rosa Luxemburg“.
    Dem Gedenken an die herausragende marxistische Vorkämpferin, die vor 100 Jahren in Berlin ermordet wurde, ist diese Veranstaltung gewidmet.
  4. So 31.03. Stuttgart, Clara-Zetkin-Haus (Waldheim Sillenbuch), Gorch-Fock-Str. 26, 11.00–16.00 Uhr

    Mensch – Arbeit – Arbeitstätigkeit. Vom „Anteil der Arbeit an der Menschwerdung“ (Engels) zur Theorie der Arbeitstätigkeit (Leontjew)

    Seminar mit dem Arbeitswissenschaftler Dr. Elmar Witzgall, Kulmbach
    Flyer als PDF (2,5MB)
  5. So 07.04. Wuppertal, MEZ, Gathe 55, 10.30-17.30 Uhr

    Einführung in das politische Denken Antonio Gramscis

    Seminar mit Dr. Sabine Kebir, Berlin
    Weiter Informationen: siehe Einladung
  6. Sa, 13.04. München, Hofbräuhaus, Am Platzl 16 Uhr

    100 Jahre 2., proletarische Räterepublik in München

    Veranstaltung in Zusammenarbeit mit mehreren Organisationen, unterstützt vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München
    „Bayern, der Bolschewik geht um! Hinaus mit ihm am Wahltag!“ forderte ein Plakat der Bayerischen Volkspartei (BVP) im Januar 1919. Das grafisch eindrucksvoll illustrierte drohende „Unheil“ konnte zunächst abgewendet werden: Die BVP, Vorläuferin der CSU, wurde bei den Landtagswahlen stärkste Partei, die USPD, Partei des Ministerpräsidenten Eisner, erzielte ganze 2,5% der Stimmen; die Partei der „Bolschewiken“, die KPD, wenige Wochen zuvor gegründet und bayernweit im Januar 1919 allenfalls wenige hundert Mitglieder zählend, hatte zum Landtag wie zur Nationalversammlung nicht einmal kandidiert.
    Doch grade mal ein Vierteljahr später schien sich die Befürchtung der BVP zu bestätigen: Am 13. April, dem Palmsonntag, nach einem niedergeschlagenen gegenrevolutionären Putsch, wählten die im Hofbräuhaus versammelten Münchner Betriebs- und Kasernenräte einen Ausschuss an die Spitze der nur eine Woche zuvor ausgerufenen Räterepublik, in dem die Kommunisten eine bestimmende Rolle spielen sollten. Wie kam es dazu? Zumal die kommunistische Partei sich entschieden gegen die Ausrufung der Räterepublik gewandt und die Beteiligung an ihr abgelehnt hatte?
    Die Haltung zur Räterepublik war innerhalb der KPD in Bayern und reichsweit heftig umstritten. Sie blieb es auch nach der blutigen Niederschlagung der Räterepublik und dem Justizmord an Eugen Leviné, dem führenden Kopf der Münchner Kommunisten wie der „zweiten“, proletarischen Räterepublik. Wie und warum sich diese Haltung veränderte, welche Motive die Vertreter der unterschiedlichen Positionen bestimmten – davon soll an diesem Tag die Rede sein. Und auch davon, welche Lehren aus den damaligen Auseinandersetzungen zu ziehen sind.
    Der Veranstaltungsort wurde von unserem Kooperationspartner Plenum R mit Bedacht gewählt. Im Hofbräuhaus hatte am 13. April 1919, vor genau 100 Jahren also, die Versammlung stattgefunden, mit der die 2., proletarische Räterepublik begann.
    • Vortrag: Die Bayerische Räterepublik und die Kommunisten (Referent: Hermann Kopp)
    • Musik: Michaela Dietl (Akkordeon, Gesang)
  7. Sa, 27.04., Hamburg, HAW, Alexander Str. 1, 11.00-17.00 Uhr

    Materialismus- Klassen- und Geschlechterverhältnisse Traditionen der Frauenbewegung- Arbeiterbewegung- und heutige soziale Bewegungen

    Veranstaltung des Hamburger Gesprächskreis Dialektik & Materialismus in Zusammenarbeit mit der Marx Engels-Stiftung
    Referentin: Dr. Eva Bockenheimer
    Anmeldung über unsereweltclub@gmail.com Unkostenbeitrag: 10 Euro, ermäßigt 6 Euro
  8. Do, 02.05. Braunschweig, Aula im Haus der Wissenschaft, Pockelsstr. 11, 19:00 Uhr

    Co-Management oder Gegenmacht? – 100 Jahre Betriebsräte

    Veranstaltung in Zusammenarbeit mit IG Metall Braunschweig, Betriebsrat Volkswagen und Braunschweiger Zeitung
    Referenten u.a. Hans-Jürgen Urban (Vorstand IG Metall); Moderation: Armin Maus (Chefredakteur der Braunschweiger Zeitung)
    Die Mitbestimmung in Deutschland kann auf eine lange, wechselvolle Geschichte zurückzublicken. Vor gut 100 Jahren wurden durch ein Abkommen zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern Betriebsräte als legitime Interessenvertretung von Arbeitnehmern in den Betrieben anerkannt. Wir nehmen das zum Anlass, in einer Diskussionsveranstaltung dem Stellenwert der Mitbestimmung und der aktuellen Bedeutung der Arbeit von Betriebsräten nachzugehen.
  9. Sa, 11.05. Wuppertal, Treffpunkt Bahnhof Barmen, 11.00 - ca. 16.00 Uhr

    Zwischen Bureau und Barrikade
    Historischer Stadtspaziergang auf den Spuren des jungen Friedrich Engels im Tal der Wupper

    Der Stadtspaziergang dient auch der Einstimmung auf den 28. November 2020, den 200. Geburtstag von Friedrich Engels, der in seiner Geburtsstadt groß gefeiert wird. Wir werden historische Orte aufsuchen, die für Engels, als er noch in Wuppertal lebte, Bedeutung hatten. Begleiten werden uns kurze Rezitationen aus seinen aufrührerischen „Briefe aus dem Wuppertal“. Es werden dabei auch historische Orte und Gebäude besucht und erklärt, die für die Geschichte Barmens, des heutigen Stadtteils von Wuppertal, damals noch selbständige Stadt, von Bedeutung waren und sind.
    Die Teilnahme ist kostenlos. Maximal 15 Teilnehmer! Verbindliche Anmeldungen bitte an: Dr. Dirk Krüger, Zietenstraße 25, 42281 Wuppertal; Tel.: 0202 / 50 71 26 oder e-mail: krueger.wtal@t-online.de
  10. Sa, 11.05. Berlin-Charlottenburg, MEZ, Spielhagenstr. 13, 11-16 Uhr

    Die Situation der EU. Vor den Wahlen zum Europäischen Parlament

    Seminar in Kooperation mit dem Marx-Engels-Zentrum Berlin (MEZ)
    Es referieren:
    • Dr. Alexander Neu, MdB Die Linke (zur Außen- Sicherheitspolitik der EU)
    • Lucas Zeise, Ökonom (zur Krise des Eurosystems)
    • Andreas Wehr, Jurist (zur Bedeutung des Europäischen Parlaments)
    Mehr Informationen: www.mez-berlin.de. Anmeldung erbeten: info@mez-berlin.de oder 030-5587 2315
  11. Sa, 18.05., Hamburg, HAW, Alexander Str. 1, 11.00-17.00 Uhr

    Die Kapitalisten des 21.Jahrhunderts

    Veranstaltung des Hamburger Gesprächskreis Dialektik & Materialismus in Zusammenarbeit mit der Marx Engels-Stiftung
    Referent: Dr. Werner Rügemer
    Verdeckt durch die rituelle kritische Kritik "der Banken", durch die „Finanz“krise und die aufwendige Bankenrettung haben längst viel mächtigere und vielfältigere Finanzakteure die Macht im Kapitalismus übernommen, sowohl in den Unternehmen und Banken wie auch in der Politik der US-geführten westlichen Kapital-Demokratien. Gleichzeitig entfaltet der kommunistisch geführte und umgestaltete Kapitalismus in der Volksrepublik China eine qualitativ andere Entwicklungslogik, sowohl in China selbst wie auch auf allen Kontinenten und im westlichen Kapitalismus selbst. Der damit sich entfaltende Systemkonflikt entscheidet mit über Krieg und Frieden und über die Zukunft der menschlichen Arbeit und Gesellschaft.
    Anmeldung über unsereweltclub@gmail.com Unkostenbeitrag: 10 Euro, ermäßigt 6 Euro
  12. Sa, 22.06. Leipzig, Villa Davignon, Friedrich-Ebert-Str. 77, 10:00 - 17:00 Uhr

    Leseland ist abgebrannt? Zum Umgang mit der DDR-Literatur nach 1990

    Tagung in Kooperation mit der Rotfuchsgruppe Leipzig
    Dem Anschluss der DDR an die BRD folgte die Vernichtung von Kunstwerken und Büchern. Tausende von Gemälden, Skulpturen, Reliefs und Wandbildern wurden zerstört, in Ausstellungen mit den Hervorbringungen des Faschismus gleichgesetzt, zugleich aber auch von reichen Sammlern aufgekauft. Der FAZ-Kunstkritiker Eduard Beaucamp, der an seiner seit den 60er Jahren gezeigten Wertschätzung für DDR-Malerei und -Grafik festhielt, blieb einsam.
    Noch verheerender als der Bildersturm wirkte sich die Kulturbarbarei in der Literatur aus. Ungezählte Bibliotheken in Betrieben und Gemeinden der DDR wurden aufgelöst, Millionen Bücher wanderten auf den Müll. In privaten Initiativen wurde versucht, zu retten, was zu retten war. Einer größeren Öffentlichkeit bekannt wurden die Sammelaktionen von Pfarrer Martin Weskott aus dem niedersächsischen Katlenburg und die des Schauspielers Peter Sodann, der im sächsischen Staucha eine fast 400.000 Bände umfassende Bibliothek von DDR-Büchern aufgebaut hat.
    Parallel zur Büchervernichtung wandten sich ganze Heerscharen westdeutscher Feuilletonredakteure, Literaturwissenschaftler und Schriftsteller gegen ihre Kolleginnen und Kollegen in Ostdeutschland. Auch Autorinnen und Autoren wie Christa Wolf und Heiner Müller hatte man nun „am Haken“, wie es die Zeit-Redakteurin Iris Radisch damals triumphierend verkündete. International geehrte DDR-Schriftsteller wie Hermann Kant wurden mit einem Bann belegt, die Hetzjagd machte selbst vor Verstorbenen wie Anna Seghers, Bertolt Brecht oder Arnold Zweig, die sich nach 1945 aus dem Exil kommend für die DDR entschieden hatten, nicht halt. Auch hier gab es stets andere Stimmen und Verlage, die unter zumeist schwierigen Bedingungen mit ihren Autorinnen und Autoren weiterarbeiteten.
    Was hat sich seit 1990, faktisch eine Generation danach, an dieser Situation geändert? Manches deutet darauf hin, dass der kulturelle Graben zwischen Ost und West breiter wird, nicht schmaler. Den Ursachen dafür will die Tagung im 30. Jahr nach der Grenzöffnung nachgehen. Zugesagt haben bisher die Literaturwissenschaftlerin Sabine Kebir, die über die Erfahrungen der Schriftstellerin Elfriede Brüning (1910-2014) sprechen wird und der Chef der Eulenspiegel-Verlagsgruppe und Literaturwissenschaftler Matthias Oehme, der seine Erfahrungen als Verleger von DDR-Literatur nach 1990 darlegen wird. Der Literaturwissenschaftler Kai Köhler wird sich mit der Darstellung von DDR-Literatur in Lexika und Nachschlagewerken seit 1990 befassen, der Philosoph und Journalist Arnold Schölzel referiert zum Thema „Große Unbekannte und geheimes Wunschbild. Die DDR-Kultur im bundesdeutschen Rückblick“.
  13. Sa, 29.06., Hamburg, HAW, Alexander Str. 1, 11.00-17.00 Uhr

    Völker-Recht legitimiert Kriegs-Recht

    Veranstaltung des Hamburger Gesprächskreis Dialektik & Materialismus in Zusammenarbeit mit der Marx Engels-Stiftung
    Referenten: Prof. Norman Paech, Prof. Lothar Brock
    Veränderungen der Rolle der Gewalt in unserer Geschichtsepoche
    Anmeldung über unsereweltclub@gmail.com Unkostenbeitrag: 10 Euro, ermäßigt 6 Euro
  14. Sa, 26.10., München, EineWeltHaus, 11-17 Uhr

    Seminar zu Goethes „Faust“

    mit Prof. Thomas Metscher (Bremen / Grafenau) und Dr. Jenny Farrell (Galway)

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