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Kommende Termine:

  1. Sa, 24.02. Berlin, NUMA – Neue Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft Zimmerstraße 23, 10.00-15.00 Uhr

    Philosophie – Erbe und Bestandteil des Marxismus.
    Karl Marx im Werk von Hans Heinz Holz

    Veranstaltung der Gesellschaft für dialektische Philosophie
    • Gregor Schäfer (Universität Basel): »Die Unhintergehbarkeit der Spekulation: Zu Holz’ philosophischer Begründung des Marxismus«
    • Daniel Bratanovic (Tageszeitung Junge Welt): »›... die rücksichtslose Kritik alles Bestehenden‹ – Staat und Recht im Übergang von Hegel zu Marx«
    • Jürgen Lloyd (Marx-Engels-Stiftung Wuppertal): »Marx’ Thesen über Feuerbach und ihre Bedeutung für die Parteitheorie von H.H.Holz«
    Anmeldung erbeten unter: berlin@dialektische-philosophie.org
  2. Sa, 03.03. Hamburg, 10.00-16.00 Uhr

    "Dialektik-Kategorien"

    Veranstaltung des Hamburger Gesprächskreis Dialektik & Materialismus in Zusammenarbeit mit der Marx Engels-Stiftung, dem Junge Welt-Lesekreis HH und dem SDS HAW
    Über Dialektik-Kategorien wie Zufall und Notwendigkeit, Ursache und Wirkung sowie Praxisbeispiele
    Referent: Dr. Peter M. Kaiser
    Anmeldung über unsereweltclub@gmx.de, oder fritztetsch@freenet.de
  3. Sa, 10.03. Essen, Hoffnungstr.18, Haus der DKP, 10.30 (Einlass 10.00 Uhr)-17.00 Uhr

    Digitalisierung: Hype oder Drohkulisse?
    Die „vierte industrielle Revolution“ bei Licht betrachtet

    • Thomas Engel: Industrie 4.0 – arbeits- und gesellschaftspolitische Perspektiven
    • Peter Brödner: Industrie 4.0 – Kritik einer technikzentrierten Perspektive
    • Marcus Schwarzbach: Work around the clock?!? – Industrie 4.0 als Herausforderung für Gewerkschaften und betriebliche Interessenvertretungen
    Einladung als pdf
  4. Sa, 17.03. Düsseldorf, Bürgerhaus Bilk (Salzmannbau), Himmelgeister Str. 107, 14–18 Uhr

    "Was brauchen wir da noch Kunst und Kultur?"
    Zur Rolle von Kunst im Klassenkampf

    Seminar mit Stefan Siegert, Hamburg
    Ältere unter uns werden Stefan Siegert noch als einen großartigen Karikaturisten der UZ und der Roten Blätter kennen, Jüngere vor allem als einfühlsamen Musikkritiker der Tageszeitung junge Welt. Doch Siegert war und ist auf beiden Gebieten zuhause. Und so können sich Alt und Jung auf die Begegnung mit einem vielseitig begabten Künstler und Kenner freuen.
    Stefan Siegert schreibt uns dazu:
    Will die Linke erfolgreich sein, braucht sie mehr als die richtige Strategie und Taktik. Sie braucht zum Beispiel Solidarität, Ernesto Cardenal nannte sie „die Zärtlichkeit der Völker“. Zärtlichkeit lernt man nicht auf der Parteihochschule. Sie entsteht, wie etwa auch eine andere Voraussetzung von Erfolg im politischen Kampf, die „Ausstrahlung“, in derselben Sphäre, in der Kunst und Kultur wirken und in der – und von der – sie leben.
    Es gehört zu den Kernparadigmen bürgerlicher Ideologie, das Wort „Reichtum“ mit dem Wort „Geld“ zu identifizieren. Das darüber weit hinaus gehende Mehr, nach dem die Mitglieder einer jenseits der Märkte organisierten Gesellschaft verlangen (wie die in dieser Hinsicht gescheiterte Geschichte des ersten Realsozialismus-Versuchs gezeigt hat), ist der eigentliche Inhalt von Kunst und Kultur: der von Begriffen wie Geld und Nützlichkeit unberührte menschliche Reichtum.
    Denn es geht nicht nur um die Art der Reproduktion und die Eigentumsverhältnisse der Ge-sellschaft, in der wir leben wollen. Es geht auch um die Gestaltung unserer Welt und unserer Identität, um die Gestalt und Atmosphäre etwa der Parks und Plätze, der Häuser und Woh-nungen unserer Städte und Landschaften. Wie schön und wie einladend sehen sie aus? Lässt es sich darin angenehm und menschlich leben? In ihnen begegnen wir uns.
    Und alles folgt aus der Frage: Wie gehen wir miteinander um, wie jeder mit sich selbst und wie wir alle mit unserer Umwelt? Gefühle und Lebensgefühl sind Gegenstand von Kunst und Kultur, Utopie und Dystopie, Traum und Albtraum, das Gute und das Schlechte, Schönheit und Hässlichkeit, Ästhetik und Moral, ein wirklich weites Feld.
    Am 17. März 2018 soll es mehr um die künstlerische Kultur gehen. Warum braucht die Linke so etwas? Nun: Weil die Kunst in allen ihren Genres zu dem Leben, das wir uns erträumen, wenn es denn gelingen soll – und darum geht es doch am Ende in der Politik – ganz unbedingt dazugehört.
  5. Sa, 17.03. Berlin-Lichtenberg, „Undine“, Hagenstr. 57, 11-17 Uhr

    Die deutsche Novemberrevolution und die Gründung der KPD. Eine Bilanz

    Seminar in Kooperation mit dem Marxistischen Arbeitskreis
    Es referieren u.a.:
    • Prof. Dr. Gerhard Engel: Der Platz der Novemberrevolution in der deutschen Geschichte
    • Prof. Dr. Heinz Karl: Die Gründung der KPD und ihre Wirkung
  6. Sa, 24.03. Böblingen, Bauernkriegsmuseum und Städtische Galerie, 10-17 Uhr

    Jörg Ratgebs Herrenberger Altar und der Bauernkrieg

    Hermann Kopp referiert zum Bauernkrieg des Jahrs 1525, Klaus Stein stellt den 1518-1520 entstandenen Herrenberger Altar vor. Er ist das bedeutendste Werk Jörg Ratgebs, der sich mit den kämpfenden Bauern solidarisiert hatte und deshalb nach deren Niederlage zum Tode verurteilt und von vier Pferden auseinandergerissen wurde.
    Führungen durch das Bauerkriegsmuseum und die Städtische Galerie, in der zur Zeit die Ausstellung „Bildgewalt“ – mit Bezügen zum Bauernkrieg – gezeigt wird, ergänzen unsere Tagung.
  7. So, 25.03., Stuttgart-Sillenbuch, Clara-Zetkin-Haus, Gorch-Fock-Str. 26. 10-16 Uhr

    Elektromobilität – eine Alternative?

    Seminar in Kooperation mit dem Stuttgarter Zukunftsforum
    Die Elektromobilität ist in aller Munde, doch die Frage stellt sich: Ist ihre staatliche Förderung, nach Abwrackprämie und dem freundlichen Handling des Dieselskandals, nur ein weiteres Element der Umverteilung in die Taschen der Automobilkonzerne? Ist Mobilität ein individuelles Problem oder ein Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge? Welche Auswirkungen hat die E-Mobilität auf Arbeitsplätze und Umwelt? Bekommt die Frage der Arbeitszeitverkürzung wieder eine neue Bedeutung?
    Diese Tagung soll helfen, sich eine grundsätzliche Meinung zu dem umstrittenen Thema bilden können.
    Mit Dr. Winfried Wolf, Politikwissenschaftler und Journalist, Chefredakteur der Zeitschrift Lunapark. Michael Clauss, Betriebsrat im Daimlerwerk Untertürkheim, und Dr. Martin Schwarz-Kocher, Geschäftsführer des IMU-Instituts Stuttgart.
  8. Sa, 07.04. od. So, 08.04., in Wuppertal oder im Ruhrgebiet, 11-17 Uhr

    Zu den Entwicklungen im und um den Iran

    Mit Beiträgen von Dr. Matin Baraki (Marburg), Klaus Wagener (Dortmund) und einem iranischen Genossen
  9. Sa, 14.04. Hamburg, 10.00-16.00 Uhr

    "Dialektik und Selbstorganisation der Materie"

    Veranstaltung des Hamburger Gesprächskreis Dialektik & Materialismus in Zusammenarbeit mit der Marx Engels-Stiftung, dem Junge Welt-Lesekreis HH und dem SDS HAW
    Über Dialektik, Selbstorganisation der Materie, historischer Materialismus und Materiebegriff in der aktuellen Diskussion zur materialistischen Erkenntnistheorie.
    Referent: Prof. Dr. Christian Jooß
    Anmeldung über unsereweltclub@gmx.de, oder fritztetsch@freenet.de
  10. Fr, 20.04. Hof/Saale, Hotel Strauß, Bismarckstr. 31, 18–21Uhr

    Umgang mit Geschichte: Der Kampf um die Erinnerung

    Es referieren:
    • Dr. Kai Köhler (Berlin): Straßennamen im geschichtspolitischen Streit
    • N.N. (angefragt - Zwickau): Umbenennungen und Ehrennamen in der DDR und in den neuen Bundesländern
    • Randolph Oechslein (Hof): Erinnerungskultur konkret: Nachholbedarf in Hof
    Sind Straßen- und Platznamen nicht einfach nur Zeugnisse vergangener Zeiten? Wirken manche langjährigen Bemühungen um Neu- oder Um- oder Rückbenennung nicht viel zu verbiestert angesichts der scheinbar begrenzten Wirkung eines „bloßen Namens“? Gern wird auch auf den Aufwand und die Kosten hingewiesen.
    Doch in Straßennamen, mehr noch als in Denkmälern, spiegelt sich das kollektive Gedächtnis. Oder was – je nach gesellschaftlichem Kräfteverhältnis – dafür gehalten wird bzw. etabliert werden soll.
    Wer hat es verdient, auf solche Weise geehrt zu werden und wer nicht?
    Letztlich geht es bei dem „Für und Wider einer Umbenennung um einen ‚Stellvertreter-Krieg‘ um die Deutungshoheit über die nationalsozialistische Stadtgeschichte.“ So jedenfalls wertete der Historiker Alf Mintzel die Auseinandersetzungen in Hof um die nach dem Nazi-Anhänger Dr. Dietlein benannte Straße in den Jahren 2012–2013.
    In der alten BRD wurde diese Debatte oft erst in den 1980er Jahren oder noch später vor Ort initiiert, zumeist in Verbindung mit lokalhistorischen Forschungen zur NS-Diktatur.
    Eine weniger bekannte Rolle spielten nicht zuletzt offizielle Weisungen zum Umgang mit Straßennamen und Denkmälern durch die Alliierten Kontrollbehörde oder über Weisungen und Empfehlungen diverser deutscher Behörden vor 1990 und danach. Dabei überrascht es wenig, dass sich die Praxis der beiden deutschen Staaten auffallend unterschied.
  11. Sa, 28.04., Hannover, Freizeitheim Linden, Windheimstr. 4, 10.30-17 Uhr

    Individuum und Gesellschaft – Menschenbild und Persönlichkeitstheorie im Marxismus

    Diese vom Deutsche Freidenkerverband organisierten Tagung aus Anlass des 200. Geburtstags von Karl Marx wird von der ME-Stiftung unterstützt. Näheres folgt.
  12. im Mai, Hamburg

    "Geschichte und Grundlagen des Materialismus"

    Veranstaltung des Hamburger Gesprächskreis Dialektik & Materialismus in Zusammenarbeit mit der Marx Engels-Stiftung, dem Junge Welt-Lesekreis HH und dem SDS HAW
    Referent: Martin Küpper
    Literaturempfehlung: Martin Küpper, Materialismus, PapyRossa Verlag, Köln 2017
    Anmeldung über unsereweltclub@gmx.de, oder fritztetsch@freenet.de
  13. Sa, 26. Mai, Marburg, 10-17 Uhr

    VR China - die neue Weltmacht

    Mit Beiträgen von Prof. Dr. Wolfram Elsner (Uni Bremen), RA Dr. Rolf Geffken (Hamburg), Georges Hallermayer und einer Vertreterin der chin. Botschaft
  14. Sa, 9. Juni, Duisburg, Haus Kontakt, Scharnhorststr. 32, 11-17 Uhr

    „Die Enkel fechten’s besser aus ...“
    Was aus den Erfahrungen der DDR-Ökonomie zu lernen ist

    Es referieren:
    • Prof. Dr. Erika Maier: Ausgangsbedingungen und Leistungsentwicklung der DDR-Wirtschaft
    • Prof. Dr. Jörg Roesler Das NÖS – eingeführt, abgebrochen, aber unvergessen
    • Helmut Dunkhase: Überlegungen zu einer IT-gestützten Zentralplanung
  15. Sa, 16. Juni, Hamburg

    Deutscher Kolonialismus: Geschichte und Gegenwart

    In Zusammenarbeit mit der MASCH Hamburg
    Mit Beiträgen von Jörg Kronauer, Reiner Zilkenat u.a.
  16. Sa/So, 08./09.09. Dortmund, Revierpark Wischlingen

    MASCH-Veranstaltungsprogramm

    An diesem Wochenende findet das 20. UZ-Pressefest statt. Die Marx-Engels-Stiftung bietet dazu erneut ein Veranstaltungsprogramm zu unterschiedlichen Themen an. Es ist noch in der Planung.
  17. Sa, 29.09. Leipzig

    Was bleibt von der DDR-Literatur?

    Als Referenten sind bisher Ronald Weber und Kai Köhler vorgesehen, weitere sind angefragt. Die Detailplanung, auch mit eine Lesung und eventuell einem Filmauschnitt, steht noch aus.
  18. Sa, 13.10. Berlin-Lichtenberg, „Undine“, Hagenstr. 57, 11-17 Uhr

    Das Jahr 1948 - die entscheidende Zäsur für die Spaltung Deutschlands

    Seminar in Kooperation mit dem Marxistischen Arbeitskreis
  19. Do, 16.11. od. Fr, 17.11., München, 19-22 Uhr

    Goethes „Faust“ und die Dialektik.
    Eine marxistische Interpretation

    Referent: Prof. Dr. Thomas Metscher

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