Marx-Engels-Stiftung

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Jahresmitgliederversammlung der MES
öffentliches Nachmittagsprogramm mit Prof. Georg Fülberth und eine musikalisch-literarische Revue des Weber-Herzog-Musiktheaters
Sa, 27.01.2018, Wuppertal
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Frühere Veranstaltungen

» 2017 · » 2016 · » 2015 · » 2014 · » 2013 · » 2012

Hier finden Sie Themen und Berichte von bisheriger Veranstaltungen:
--- 2017 --------
  • Sa, 09.12. Berlin, MEZ, Spielhagenstr. 13, 11-16 Uhr

    Die Oktoberrevolution und ihre Folgen

    Seminar in Kooperation mit dem Marx-Engels-Zentrum Berlin
    • Dr. Gert Meyer (Marburg), Politikwissenschaftler und Historiker: Das russische Revolutionsjahr
    • Beate Landefeld (Essen), Literaturwissenschaftlerin und Publizistin: Die Zukunft der Revolution
    • Andreas Wehr (Berlin), Jurist und Autor: Was die Revolutionäre wollten und was sie erreichten
    Kostenbeitrag: 5 Euro. Anmeldung erbeten unter: info@mez-berlin.de. Weitere Informationen: www.mez-berlin.de
  • Sa, 18.11. Wuppertal, Marx-Engels-Zentrum, Gathe 55, 13-17:30 Uhr

    Materialistische Philosophie und Wissenschaft im antiken Indien

    Seminar mit Eva Niemeyer, Essen
    Indische Philosophie gilt als idealistisch und weltabgewandt. Dass sie die Wiege der rationalistisch begründeten Medizin ist und Ursprung materialistischer Weltsicht noch vor den „Alten Griechen“, wies Debiprasad Chattopadhyaya, Professor der Philosophie an der Universität in Kalkutta und Mitglied der Akademie der Wissenschaften (DDR), nach.
    Im Seminar wird zunächst die indische Philosophiegeschichte seit ca. 1200 v.Chr. bis ins Mittelalter (Hinduismus/Buddhismus) nach der „orthodoxen“ Lesart skizziert und anschließend deren kritische Revision durch D.Ch. vorgestellt.
    Es wird deutlich, wie sehr die Philosophiegeschichtsschreibung bis heute noch immer von Klassenkampf und Kolonialgeschichte geprägt ist. Zur leichteren Übersicht wird zu Beginn Übersichtsmaterial bereitgestellt, u.a. mit den zentralen philosophischen Kategorien (Sanskrit).
  • Sa, 18.11. Hamburg, ab 11:00 Uhr

    Dialektik und Evolution

    Eine Veranstaltung des Hamburger Gesprächskreises Marxistische Dialektik & Materialismus in der Marx-Engels-Stiftung
    • Prof. Dr. Richard Sorg: „Einführung in die Dialektik. Hegel, Marx und Engels“
    • NN: Naturwissenschaftler als Naturalisten, Pragmatiker-Materialisten
    • Dr. Peter M. Kaiser: Evolution, Kausalität, Zufall. Praxisbeispiele
    • Dr. D.H. Rappoport: Zufall – Notwendigkeit – dialektischer Gegensatz
    In Hamburg hat sich vor kurzem ein kleiner Kreis von – vor allem – Naturwissenschaftlern zusammengefunden, die sich künftig alle ein bis zwei Monate mit Fragen des dialektischen Materialismus befassen wollen. Sie sind bestrebt, die materialistische Dialektik als Theorie des Gesamtzusammenhangs für eine Praxis der sozialen Veränderung nutzbar zu machen. Und freuen sich über neue Interessenten und Mitstreiter!
    Die nächste Veranstaltung zum Arbeitsthema „Klassenanalyse – Klassenbewusstsein – Strategie der Arbeiterklasse“ ist für den 21. Januar 2018 vorgesehen, eine weitere, zu „Marxismus als innovative Denkmethode“, mit Prof. Wolfgang Jantzen als Referenten, soll dann im Februar oder März stattfinden.
    Anfragen an unsereweltclub@gmx.de
  • Sa, 11.11. Wuppertal, Marx-Engels-Zentrum, Gathe 55, 11-16 Uhr

    ZEUS

    Seminar mit Dr. Wolf-Dieter Gudopp-v.Behm, Frankfurt/M.
    » Einladungstext
  • So, 05.11.·München, Seidl-Villa, Nikolaiplatz 1B, 11–14 Uhr

    Oskar Maria Graf und seine Münchner Freunde

    Eine Matinee zu Ehren des großen antifaschistischen Schriftstellers (22.07.1894 Berg - 28.06.1967 New York).
    In Zusammenarbeit mit der Oskar-Maria-Graf-Gesellschaft.
    Unterstützt vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München


    Während er das „offizielle“ München „geradezu schon hasste“, mühte Oskar Maria Graf sich unmittelbar nach 1945 um die Kontakte zu den Olschewkis, zu Lina Haag und anderen Opfern der ‚Bewegung‘, die von München ausging. Was war das für ein Dichter, der in München begann, hier große Geschichte erlebte und beschrieb, und ohne Gegenliebe blieb? Seine Asche holte man 1968 auf den Prominentenfriedhof und heuer, 50 Jahre nach seinem Tod, feiert man ihn als Hausheiligen im noblen Literaturhaus.
    • Dr. Ulrich Dittmann, langjähriger Vorsitzender der OMG-Gesellschaft, wird Graf anhand seines zum Teil unveröffentlichten Briefwechsels mit einer Reihe von Persönlichkeiten vorstellen.
    • Karl-Heinz Hummel („Gelati“) liest aus diesem Briefwechsel und aus Werken Grafs.
    • Josef Brustmann, der auch Gedichte Grafs vertont hat, ergänzt unser Programm musikalisch.
    • Schließlich zeigen wir den Dokumentarfilm „Oskar Maria Graf – Dahoam in Amerika“
    » Flyer zur Veranstaltung
  • Fr, 20.10. Tübingen, Hörsaal 2, Neue Aula, Uni Tübingen, Geschwister-Scholl-Platz, 19 Uhr

    Wie tot ist Marx?

    Ist Marxismus noch brauchbar? Wenn ja, wozu und für wen?
    Eine Veranstaltung von Marx-Engels-Stiftung und der SDAJ Tübingen
    Vortrag und Diskussion mit Jürgen Lloyd
    2017 jährte sich das Erscheinen von Marx Hauptwerk „Das Kapital“ zum 150. mal. Im kommenden Jahr feiert Marx selbst 200. Geburtstag. Grund genug, dass auch in den Feuilletons der großen deutschen Zeitungen wieder Marx rezipiert wird. Vom Kardinal Marx, über Die ZEIT, bis zu Hans-Werner Sinn können offenbar alle Marx etwas abgewinnen.
    Angesichts dessen fragen wir uns:
    – Ist Marx noch aktuell und zur Veränderung der Welt brauchbar für uns?
    – Lassen sich beliebig viele Intentionen in Marx Ideen hineinlesen?
    – Was sind die zentralen Bestandteile des Marxismus um die man nicht herum kommt?
  • Sa, 14.10. Berlin-Lichtenberg, „Undine“, Hagenstr. 57, 11-17 Uhr

    Ist die antifaschistische Volksfrontpolitik gescheitert?

    Es referieren u.a.:
    Prof. Dr. Heinz Karl (Berlin): Wie entstand die Volksfront und welche Ergebnisse hatte sie?
    Hermann Kopp (Düsseldorf): Hat uns die Volksfrontpolitik heute noch etwas zu sagen? Zum Streit um die Volksfront und aktuelle Probleme der Bündnispolitik in der deutschen Linken von heute
  • Sa, 23.09.·Stuttgart, Clara-Zetkin-Haus, Gorch-Fock-Str. 26, 10.00-17.30 Uhr (Einlass: 9.30 Uhr)

    Die VR China auf dem Weg ins 21. Jahrhundert

    Mit Su Ping, Prof. Eike Kopf, Prof. Edgar Müller, Sebastian Carlens und Georges Hallermayer.
    Nähere Informationen » hier.
  • Sa, 15.07. Essen, Hoffnungstr. 18, 11-17 Uhr (Einlass: 10.30 Uhr)

    Die Außenpolitik der USA unter Trump

    Bleibt alles anders? Geopolitische Aspekte des Regierungswechsels in den USA
    Die Tagung soll drei Themenkomplexe beleuchten:
    • die ökonomische, geostrategische und politische Grundkonstellation der Wahl von Trump (einschließlich der Frage der Finanzierbarkeit künftiger Kriege und des möglichen Schwenks zu einem neuen Isolationismus),
    • das absehbar wahrscheinliche Verhältnis zur EU und
    • die Bedingungen des unter Obama seit längerer Zeit verkündeten „pivot to Asia“ (einschließlich des Verhältnisses zur VR China).
    Zu Block 1 wird Klaus Wagener, Dortmund, referieren, zu Block 2 Beate Landefeld, Essen, zu Block 3 Dr. Erhard Crome, Berlin.
    Einladung zur Veranstaltung
  • Fr/Sa, 30.06./01.07., Kassel, Café Buch-Oase, Germaniastr. 10
    Anlass: documenta 14
    Am 10. Juni hat in Kassel wieder die documenta eröffnet. Wie schon die documenta 13 vor fünf Jahren, werden wir auch die diesjährige Ausstellung mit einer – von der Rosa Luxemburg Stiftung Hessen unterstützten – Tagung begleiten. Sie soll Maßstäbe vermitteln, die uns nicht völlig hilflos dem gegenüberstehen lassen, was die documenta bietet.

    Am Freitag, 30. Juni wird Klaus Stein, Köln, durch die Ausstellung führen; angesichts der Überfülle des Angebots natürlich nur zu wenigen von ihm ausgewählten Objekten. Da sich 2012 gezeigt hat, dass eine Führung mit 30 und mehr Personen praktisch unmöglich ist, bieten wir diesmal zwei Führungen an, deren Teilnehmerzahl auf jeweils 15 Personen beschränkt wird. Sie finden von 14-16 Uhr bzw. 17-19 Uhr statt. Voranmeldung – mit Angabe der gewünschten Führung – unbedingt erforderlich. Der Treffpunkt – 15 min. vor Beginn der jeweiligen Führung – wird allen gemeldeten Teilnehmern rechtzeitig mitgeteilt.

    Für Samstag, 1. Juli, 11-17 Uhr (Einlass: 10.30 Uhr), sind Vorträge mit Diskussion vorgesehen. Sie finden statt im Café Buch-Oase, Germaniastr. 14.

    - Prof. Reiner Diederich, Frankfurt/M., Vorsitzender der KunstGesellschaft Frankfurt, stellt seine „Erfahrungen mit der documenta“ (nicht nur der diesjährigen!) zur Diskussion.

    - Das Thema von Jürgen Meier, Hildesheim lautet „Bildende Kunst – documenta 14 – Medium der Erkenntnis!“

    - Hans Joachim Keller, Berlin, der vor kurzem bereits die Parallelausstellung in Athen besucht hat, spricht über „Von Athen lernen will gelernt sein. Anmerkungen zur Documenta 14“

    Der Arbeitstitel der diesjährigen Documenta war für eine Initiativgruppe der Anlass, unter dem Motto „Erinnerung als Widerstand“ in Kassel einige Begleitveranstaltungen vorzubereiten. Im Rahmen dieser Reihe spricht am Donnerstagabend, 29.06., 19.00 Uhr, ebenfalls im Café Buch-Oase Eberhard Rondholz zum Thema: „Kreta 1941. Besatzung und Massenterror der deutschen Wehrmacht und der griechische Widerstand“. Wir können allen, die schon am Donnerstag anreisen, diese Veranstaltung sehr empfehlen.
    Allen, die von weiter her anreisen, empfehlen wir dringend, sich frühzeitig um eine Unterkunft zu bemühen!
  • Sa, 10.06. Marburg, DGB-Haus, Bahnhofstr. 6, 11-17 Uhr
    150 Jahre „Das Kapital“
    Mit H. Wendt (zum Stellenwert des „Kapital“ in der Geschichte der klassischen politischen Ökonomie), Prof. Thomas Kuczynski (Die Erstausgabe von Kapital Band I und ihre weitere Bearbeitung durch Marx) und Prof. Georg Fülberth (zur Wirkungsgeschichte des „Kapital“)
    » Flyer zur Veranstaltung
  • Sa, 03.06. 18:00 Uhr, Köln, Festival der Jugend, Kölner Jugendpark, Sachsenbergstraße, Köln
    „Der ganze Marxismus in 30 Minuten“
    „Eine halbwegs komplette Kenntnis des Marxismus kostet heut“, so formulierte es Bertolt Brecht 1941 im finnischen Exil, „zwanzigtausend bis fünfundzwanzigtausend Goldmark und das ist dann ohne die Schikanen.“ Darunter gäbe es nichts Richtiges, sondern nur einen minderwertigen Marxismus ohne Hegel oder ohne Ricardo. Demnach wird es also ein wahres Schnäppchen, wenn wir eine Veranstaltung anbieten, in der »Der ganze Marxismus in 30 Minuten« offeriert wird.
    Jürgen Lloyd, ehemaliger Leiter der Karl-Liebknecht-Schule der DKP, will dieses ambitionierte Vorhaben in einem Vortrag auf dem "Festival der Jugend" angehen.
    Weitere Infos zum Festival der Jugend: » hier.
  • Sa, 27.05. Münster, Friedrich-Ebert-Str. 6, ITP, 11-17 Uhr
    Georg Lukács' Beitrag zu einer philosophischen Erneuerung des Marxismus
    Seminar mit Claudius Vellay, Paris
    Das große Interesse, auf das unser Seminar „Hegel, Marx und die Dialektik“ mit Andreas Arndt im Dezember letzten Jahres stieß, hat uns ermuntert, erneut eine Veranstaltung zu machen, die zu marxistischem Philosophieren hinführt. Claudius Vellay stellt marxistische Antworten auf Grundfragen der Philosophie vor, insbesondere mit Bezug auf Georg Lukács’ spätes Hauptwerk „Ontologie des gesellschaftlichen Seins“. Neben Vortrag und Diskussion soll Gruppenarbeit eine aktive Beteiligung ermöglichen.
    Zur vorbereitenden Lektüre empfehlen wir:
    1) Vellay 2014 – Dialektik und historischer Materialismus
    Der Text ist eine Einführung in die marxistische Philosophie, ohne ausdrücklichen Bezug auf Lukács' Ontologie. Es handelt sich um das vom Referenten des Seminars betreute Philosophie-Kapitel in dem von einem Autorenkollektiv erstellten Lehrbuch Marx für SozialwissenschaftlerInnen. Eine Einführung.
    Vellay, Claudius (2014): Dialektik und historischer Materialismus. In: Ingrid Artus, Alexandra Krause, Oliver Nachtwey, Gisela Notz, Tilman Reitz, Claudius Vellay und Jan Weyand (Hg.): Marx für SozialwissenschaftlerInnen. Eine Einführung. Mit einem Beitrag von Florian Butollo. 1. Aufl. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften (Studienskripten zur Soziologie), S. 29-50.
    2) Lukács 1968 - Die ontologischen Grundlagen des menschlichen Denkens und Handelns
    Es handelt sich um den Text eines von Lukács geplanten Vortrags zum 14. Internationalen Kongreß für Philosophie vom 2-9. September 1968 in Wien, an dem er jedoch letztlich nicht teilnahm, um nicht als Kronzeuge gegen das sozialistische Lager vereinnahmt zu werden (gleichwohl er eine Protestnote gegen den Einmarsch in die CSSR unterzeichnet hatte).
    In dem Text werden Hauptgedanken seines letzten Werkes Zur Ontologie des gesellschaftlichen Seins (Lukács Werke Bd. 13 u. 14, Luchterhand 1984-6) zusammengefasst, worin er selbst seinen wichtigsten Beitrag zum Marxismus sah.
    Lukács, Georg (1984): Die ontologischen Grundlagen [1968]. In Frank Benseler (Ed.): Revolutionäres Denken: Georg Lukács: Ein Einführung in Leben und Werk. Darmstadt, Neuwied: Luchterhand, S. 266–283.

    Für diejenigen, die sich etwas eingehender mit der Frage einer ontologischen Grundlegung im Marxismus beschäftigen wollen, fügt Vellay noch zwei weitere Texte hinzu:
    3) Vellay 2016 – Von Hartmann über Harich zu Lukács
    Darin zeichnet Vellay die Entstehungsgeschichte der Lukácsschen Ontologie nach und stellt sie vor als marxistische Theorie des menschlichen Subjekts mit besonderer Berücksichtigung der Frage des Materialismus, der Modalkategorien und des Problems menschlicher Freiheit.
    Vellay, Claudius (2016): Von Hartmann über Harich zu Lukács. Einige Besonderheiten der ontologischen Wende im Marxismus. In: Andreas Heyer (Hg.): Wolfgang Harich in den Kämpfen seiner Zeit. Hamburg: LAIKA (EDITION THEORIE, 58), S. 53–84.
    4) Vellay 2013 - Hans Heinz Holz‘ metaphysische Idee des Gesamtzusammenhangs
    Darin vergleicht Vellay die ontologischen Ansätze von Georg Lukács und Hans Heinz Holz und versucht zu begründen, warum Lukács' ontologische Theorie des realen geschichtlichen Gewordenseins fruchtbarer ist für die Weiterentwicklung der marxistischen Philosophie als die von Holz vorgeschlagene logische Konstruktion eines metaphysischen Systems.
    Vellay, Claudius (2013): Hans Heinz Holz‘ metaphysische Idee des Gesamtzusammenhangs. Eine kritische „Dekonstruktion“ vor dem Hintergrund der Ontologie von Georg Lukács. In: Aufhebung - Zeitschrift für dialektische Philosophie (Salzburg) (3), S. 10-48.
    » Flyer zur Veranstaltung
  • Sa, 20.05. Essen, Hoffnungstr. 18, 11-18 Uhr
    Grenzen eines Integrationsmodells – Die EU in der Krise
    Referenten Peter Wahl, Jörg Kronauer und Lucas Zeise
    Flyer zur Veranstaltung
  • So, 14.05. Stuttgart-Sillenbuch, Gorch-Fock-Str. 26, Waldheim Clara-Zetkin Haus
    Clara Zetkin – ein widerständiges Leben
    Es referieren Günther Klein (Einführung: Zetkin in Stuttgart), Dr. Florence Hervé (Zetkin als marxist. Feministin vor 1914), Marga Voigt (Zetkins Kriegsbriefe 1914-1918) und Prof. Heinz Karl (Zetkins Wirken in KPD und Komintern)
    Flyer zur Veranstaltung
  • Fr, 05.05. Hof/Saale, Galeriehaus, Am Sophienberg 28, 19-22 Uhr
    Zur Erinnerung an Gisela Elsner (2. Mai 1937 Nürnberg – 13. Mai 1992 München)
    Vortrag von Kai Köhler (Berlin), Lesung aus Werken von Elsner: Eva Petermann (Hof)
    Flyer zur Veranstaltung
  • Sa, 29.04. Wuppertal, Alte Feuerwache, Gathe 6, 11-17 Uhr
    Arbeit an der Geschichte – für eine bessere Zukunft
    In Erinnerung an Günter Judick
    Unser Freund und Genosse Günter Judick, viele Jahre Leiter der DKP-Geschichtskommission, ist tot. Wir ehren ihn, im Sinne Brechts – und Lenins! –, indem wir uns nützen: durch die Beschäftigung mit der Geschichte der kommunistischen Bewegung, die uns oft mit Stolz erfüllt, zuweilen beschämt macht; durch ein sorgfältiges Quellenstudium; durch den Versuch, aus den Erfahrungen vorangegangener Generationen von Kommunisten wie aus unseren eigenen Erfolgen, Fehlern und Niederlagen Lehren zu ziehen.
    „Die Enkel fechten’s besser aus“ – das bleibt unsere Hoffnung.
    Beiträge von: Gisela Blomberg, Prof. Nina Hager, Prof. Heinz Karl, Hermann Kopp, Dr. Dirk Krüger, Rainer Perschewski, Klara Tuchscherer sprechen über ihre Geschichtsarbeit. Flyer zur Veranstaltung
  • Sa, 18.03. Berlin, MEZ, Spielhagenstr. 13, 11-16 Uhr
    Der Finanzmarktkapitalismus – Wie er entstanden ist und wie er überwunden werden kann
    Referenten: Prof. Mohssen Massarat und Stephan Krüger
  • 25.02. Berlin, Urania, 10-21 Uhr
    Die raue See des Widerspruchs - Perspektiven auf das Werk von Hans Heinz Holz
    Konferenz und Feier anlässlich des 90. Geburtstags
    Die raue See des Widerspruchs | Perspektiven auf das Werk von Hans Heinz Holz | Konferenz und Feier anlässlich des 90. Geburtstags
    Programm:
    10.00 | Eröffnung
    Moderation: Prof. Alfred J. Noll
    10.15-11.30 | Der Logos des Spiegels: Bietet die Widerspiegelungstheorie eine weltspiegelnde Logik?
    Prof. Hans-Joachim Petsche und Andreas Hüllinghorst, M.A.
    Moderation: Prof. Richard Sorg
    11.45-13.00 | Die Metaphysik als Wissenschaft des Gesamtzusammenhangs: Kann die Welt gedacht werden?
    Jan Loheit, M.A. und Martin Küpper, B.A.
    Moderation: Prof. Renate Wahsner
    14.00-15.15 | Der Realismus der Kunst: Was zeigen die Bildenden Künste?
    Hans Jörg Glattfelder und Prof. Jörg Zimmer
    15.30-17.15 | Die Verwirklichung der Philosophie: Wie kann eine kommunistische Partei Schmelzpunkt der Theorie und Praxis werden?
    Patrik Köbele (DKP), Gazi Ates (EMEP) und Hannes Fellner (PdA Österreich)
    Moderation: Jürgen Lloyd
    Ab 18.30 wird der 90. Geburtstag von Hans Heinz Holz gefeiert. Das Künstler-Kollektiv Quijote (Chemnitz) wird Lieder von Mikis Theodorakis spielen und internationale Wegbegleiter von Hans Heinz Holz werden sprechen: Isabel Monal (Kuba), Gazi Ates (Türkei) und Prof. Hermann Klenner (angefragt). Außerdem wird über die Rezeption und Aktivitäten nach Holz’ Tod von Kristin Bönicke berichtet.
    Weitere Informationen befinden sich auf www.hhh90.de
  • 18.02. Berlin-Lichtenberg, „Undine“, Hagenstr. 57, 11-17 Uhr
    Oktoberrevolution 1917 – wichtigste Zäsur des 20. Jahrhunderts
    Es referieren Prof. Götz Dieckmann und Prof. Nina Hager
  • 28.01. Wuppertal, Alte Feuerwache, Gathe 6, 10.30 Uhr
    Jahresmitgliederversammlung mit Neuwahlen, ab 14:30 Uhr Beiträge von Raimund Ernst, Münster, und Dr. Gert Meyer, Marburg, zum 100. Jahrestag der Oktoberrevolution
--- 2016 --------
  • Sa, 10.12., 12-17 Uhr, Münster, Institut für Theologie und Politik (ITP), Friedrich-Ebert-Str. 7
    Hegel, Marx und die Dialektik
    Seminar mit Prof. Dr. Andreas Arndt (Humboldt-Universität Berlin).
    Moderation: Prof. Dr. Richard Sorg, Hochschullehrer i.R. an der HAW Hamburg

    Das Seminar soll einen philosophischen Beitrag zu der Frage leisten, was unter Dialektik bzw. dialektischem Denken insbesondere in der Traditionslinie von Hegel und Marx zu verstehen ist und inwiefern dieses dazu beitragen kann, die gesellschaftlichen Verhältnisse in ihrer Widersprüchlichkeit zu analysieren und das auf Emanzipation gerichtete Handeln durch methodisch-theoretische Orientierungen zu unterstützen.
    Für das Denken und Handeln von Marx und Engels war bekanntlich die Dialektik von zentraler Bedeutung. Das dialektische Denken übernahmen sie von Hegel, beanspruchten aber, es vom Hegelschen "Idealismus" abzulösen und "materialistisch umzustülpen". Dies soll genauer betrachtet werden.

    Weitere Informationen und Literaturhinweise: hier
    Audiomitschnitte des Referats finden sich in der Mediathek
  • Sa, 26.11., 11-16 Uhr, Berlin-Charlottenburg, MEZ, Spielhagenstr. 13
    Die EU in der Existenzkrise – Was sind die Antworten der Linken?
    Seminar in Kooperation mit dem Marx-Engels-Zentrum Berlin
    Nach der Entscheidung vom 23. Juni verlässt mit Großbritannien erstmals ein Mitgliedsland die EU. Auch Linke sprachen sich in der vorausgegangenen Kampagne für den Austritt aus. Einige sehen im Brexit bereits den Beginn der Auflösung der Union, da weitere Länder diesem Beispiel folgen könnten.
    Die andauernde Krise um Griechenland zeigt die Schwächen des Eurosystems. Statt zu sozialer und ökonomischer Konvergenz unter den Euroländern beizutragen, führt es zur Auseinanderentwicklung von Löhnen und Produktivität. Neben Griechenland sind auch Portugal, Spanien und selbst Italien davon betroffen.
    Unter kritischen Wissenschaftlern und Politikern hat eine Diskussion über eine Alternative zum Euro, über einen Plan B, begonnen. In einigen Ländern mehren sich aber auch die Forderungen, nicht nur die Eurozone sondern auch die EU zu verlassen.
    • Peter Wahl, Vorstandsvorsitzender der Nichtregierungsorganisation Weltwirtschaft, Ökologie &Entwicklung (WEED): Wie kann ein Plan B als Alternative zum gescheiterten Euro-System aussehen?
    • Wilhelm Langthaler, Personenkomitee Euro-Exit gegen Sozialabbau: Der Austritt Großbritanniens – ein Vorbild für Österreich?
    • Keith Barlow, Mitglied der Communist Party of Britain (CPB): Warum britische Linke für den Austritt Großbritanniens aus der EU kämpfen
    Kostenbeitrag: 5 €. Um Anmeldung unter info@mez-berlin.de oder: 030-5587 2315 wird gebeten.
  • Sa, 19.11., 11-17 Uhr, Berlin-Lichtenberg, Begegnungsstätte Undine, Hagenstr. 57
    "Europa" und die revolutionäre Arbeiterbewegung
    Konferenz in Kooperation mit dem Marxistischen Arbeitskreis zur Geschichte der Arbeiterbewegung bei der Partei Die Linke
    • Prof. Dr. Heinz Karl (Berlin):„Europa“ in der Sicht der revolutionären Arbeiterbewegung (vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis zum Zweiten Weltkrieg).
    • Andreas Wehr (Berlin): Geschichte und Wirklichkeit der EU.

  • Sa/So, 12./13. November 2016, Karl-Liebknecht-Schule, Am Stadtpark 68, Leverkusen
    Wochenendseminar Faschismustheorien
    Eine Veranstaltung der Karl-Liebknecht-Schule der DKP
    Referenten: Phillip Becher, Jürgen Lloyd
  • Sa, 05.11. 10-18 Uhr, Hamburg, Bürgerhaus Wilhelmsburg, Mengestr. 20
    (Wieder-)Begegnung mit Peter Weiss. Aus Anlass seines 100. Geburtstags (*8.11.1916)
    Mit Beiträgen von Prof. Dr. Manfred Haiduk (Rostock), Dr. Kai Köhler (Berlin), Eva Petermann (Hof/Saale), Klaus Stein (Köln) und Prof. Dr. Jörg Wollenberg (Bremen).
    Einladung als pdf
  • Sa, 29.10., 11-17 Uhr, Marburg, DGB-Haus, Bahnhofstr.6
    Zwischenimperialistische Widersprüche
    In Zusammenarbeit mit der DKP Marburg-Biedenkopf und der SDAJ Marburg
    Seit dem Ende des Warschauer Pakts und der Sowjetunion stürzen Kriege den gesamten Nahen und Mittleren Osten in Chaos, Terroranschläge erschüttern nicht nur "ferne" Städte im Irak oder Afghanistan, sondern auch die Metropolen des Westens, Millionen von Menschen suchen in Europa Zuflucht vor den Bomben in ihrer Heimat.
    Dies zeigt: Nach dem Fortfall einer sozialistischen Systemalternative ist die Welt nicht etwa sicherer und friedlicher geworden, wie viele gehofft hatten, im Gegenteil: Manches erinnert an das frühe 20. Jahrhundert, als die Widersprüche zwischen den damaligen imperialistischen Hauptmächten sich letztlich im Weltkrieg entluden.
    • Haben wir es mit einer tatsächlich ähnlichen Situation wie damals zu tun – oder doch eher mit einer Phase des „kollektiven Imperialismus“, wie z.B. die Kollegen und Genossen des Münchner ISW vermuten?
    • Welche Verhältnisse bestehen heute zwischen verschiedenen imperialistischen Mächten und Machtblöcken, besonders zwischen den USA einerseits, der EU und Deutschland andrerseits? Kann von einer vasallitätsähnlichen Abhängigkeit der EU/BRD von den USA gesprochen werden oder – bzw. inwieweit – vertreten die EU/D-Monopole und ihre Regierungen eigenständige, z.T. mit denen der USA konfligierende Interessen?
    • Inwieweit ist die BRD heute eindeutig hegemoniale Führungsmacht in der EU, bzw. muss sie mit konkurrierenden Kräften, z.B. Frankreich, rechnen?
    • Welche Schärfe haben die Widersprüche zwischen imperialistischen Mächten heute? Sind sie, wie 1914, erneut kriegsträchtig?
    Mit diesen und ähnlichen Fragen wir sich die Tagung befassen. Wir hoffen auf eine spannende Diskussion.
    Es referieren:
    • Lucas Zeise (Frankfurt/M.; Finazjournalist und Chefredakteur der UZ): Unterordnung, Rivalität oder Gegnerschaft? Zum Verhältnis Deutschlands zu den USA
    • Beate Landefeld (Essen; Redaktion Marxistische Blätter): Zwischenimperialistische Widersprüche in der Europäischen Union
    • Dr. Matin Baraki (Marburg; Politologe und Dolmetscher, Lehrbeauftragter): Afghanistan als Objekt rivalisierender imperialistischer Mächte
  • Sa, 15.10., Essen, Hoffnungstr. 18
    Kapitalismus, Krise, Ökologie
    Mit Beiträgen von Dr. Bruno Kern, Bernhard Müller und Dr. Winfried Wolf
    Einladung als pdf
  • So, 18.09., 10:00-17:30 Uhr, Stuttgart-Sillenbuch, Waldheim Clara-Zetkin Haus, Gorch-Fock-Str.26
    BRICS im globalen Kräfteverhältnis
    Relativ zu den alten kapitalistischen Staaten haben die Entwicklungs- und Schwellenländer in der Weltwirtschaft an Gewicht gewonnen. Die vier größten – Brasilien, Russland, Indien und China – werden zusammen mit Südafrika als "BRICS"-Staaten bezeichnet. Das Kürzel ist die Erfindung eines Bankers (der Investmentbank Goldman Sachs), der die Kundschaft auf die guten Anlagemöglichkeiten in diesen Ländern aufmerksam machen wollte. Real ist aus der ökonomischen Stärke der fünf Länder unmittelbar nach der großen Finanzkrise eine lockere Zusammenarbeit geworden. In unterschiedlichem Maß werden die fünf (und nicht nur sie) vom US-Imperialismus bedroht und in unterschiedlicher Form an der weiteren Entwicklung gehindert. Auf der Konferenz wird den fünf Ländern jeweils ein Referat gewidmet. Die Tagung soll dazu beitragen, die Ursachen für diese neue Entwicklung des Imperialismus nachzuzeichnen und ihre Interpretation zu versuchen.
    Die Referenten und ihre Themen:
    • Lucas Zeise: Imperialistische Widersprüche im Weltmaßstab – von der US-Hegemonie zur Multipolarität?
    • Prof. Eike Kopf: Seidenstraße als friedliches Entwicklungsprogramm? Schritte in eine neue Weltordnung?
    • Günter Pohl stellt die Position der Kommunistischen Partei Indiens-Marxistisch (CPI-M) vor.
    • Reinhard Lauterbach: Russland – Zielscheibe Nummer 1 im Kampf um globale Hegemonie
    • Peter Steiniger: Brasilien – Rückgliederung unter US-Herrschaft?
    • Georges Hallermayer: Südafrika – nach verhinderter Revolution neu aufgestellte Fronten
  • So, 18.09., 10:30-18:00, Nürnberg, Nachbarschaftshaus Gostenhof, Adam-Klein-Str. 6
    60 Jahre KPD-Verbot
    In Zusammenarbeit mit der DKP Nürnberg
    Mit Beiträgen von Peter Dürrbeck, Gisela Stroheker, Ekkehard Lieberam, Eva Petermann
    Flyer zur Veranstaltung
  • Sa/So, 17./18. September 2016, Karl-Liebknecht-Schule, Am Stadtpark 68, Leverkusen
    Wochenendseminar Politische Philosophie und philosophische Politik. Einführung in "Kommunisten heute" von Hans-Heinz Holz
    Eine Veranstaltung der Karl-Liebknecht-Schule der DKP
    Referent: Andreas Hüllinghorst
  • Sa/So, 27./28. August 2016, Karl-Liebknecht-Schule, Am Stadtpark 68, Leverkusen
    Wochenendseminar Revolutionäre Strategie in nichtrevolutionären Zeiten
    Eine Veranstaltung der Karl-Liebknecht-Schule der DKP
    Referenten: Phillip Becher, Pablo Graubner, Jürgen Lloyd
  • Sa, 16.07., 10:30-17:00 Uhr, Stuttgart, Waldheim Clara-Zetkin Haus Sillenbuch
    Der Spanische Krieg 1936-39. Annäherungen
    Hauptreferent dieser Tagung, die wir bewusst auf den Vorabend des 80. Jahrestags des faschistischen Putschs vom 17. Juli 1936 gelegt haben, wird Dr. Werner Abel sein, u.a. Herausgeber des 2015 erschienenen großen Biografischen Lexikons „’Sie werden nicht durchkommen!‘ Deutsche an der Seite der Spanischen Republik und der sozialen Revolution“.
    Weitere Beiträge zu dieser Tagung sind bisher vorgesehen von Gisela Blomberg (zu der antifaschistischen Kriegsfotografin Gerda Taro), von Valentin Hemberger (zu Max Schäfer, Spanienkämpfer und später Chefredakteur der Marxistischen Blätter), von Hermann Kopp (zur Vorgeschichte des Kriegs und der Lage in Spanien 1936) sowie von Friedbert Mühldorfer (zu Hans Beimler und zum Umgang mit den Spanienkämpfern in der BRD und der DDR).
    Flyer zur Veranstaltung
  • Sa/So, 02./03.07., Dortmund-Wischlingen
    MASCH-Programm der ME-Stiftung beim UZ-Pressefest
    Alle Veranstaltungen finden im Annex zur Eissporthalle (rechts neben deren Haupteingang) statt. Die Eissporthalle ist das große Gebäude, das rechts vom Zugang zum Festgelände liegt.
    • Samstag, 2. Juli
    • 10.00-11.20 Wilhelm Langthaler, Wien: Europa zerbricht am Euro (Buchvorstellung)
    • 11.30-12.50 Dr. Winfried Wolf (Chefredakteur Lunapark21), Berlin: Die griechische Tragödie – Rebellion, Kapitulation, Ausverkauf. Und ihre Lehren für die europäische Linke
    • 13.00-14.20 Murat Cakir (Geschäftsführer RLS Hessen), Kassel: In „nobler Einsamkeit“ auf dem Weg in die Diktatur. Über die innen- und außenpolitische Entwicklung in der Türkei
    • 14.30-15.50 Willi Gerns, Bremen: Die Dialektik von Reform und Revolution – Eine Kernfrage revolutionärer Strategie in nichtrevolutionären Zeiten
    • 16.00-17.20 Dr. Jenny Farrell, Galway/Irland: Shakespeares Tragödien – aktueller denn je. Das Beispiel Macbeth
    • Sonntag, 3. Juli
    • 10.00-11.20 Stefan Kühner (stv. Vorsitzender FG Vietnam), Karlsruhe: Der Streit um Inseln im südchinesischen Meer. Es droht ein internationaler Konflikt
    • 11.30-12.50 Dr. Helmut Selinger (Physiker, ISW), München: Kampf um globale Klimagerechtigkeit. Eine internationalistische Forderung für eine solidarische Klimabewegung
    • 13.00-14.20 Detlef Grumbach (Vors. Chr. Geissler-Gesellschaft), Hamburg und Thomas Nueckel, Dortmund: Vorstellung und Lesung zu Christian Geisslers „Wird Zeit, dass wir leben“
    • 14.30-15.50 Axel Köhler-Schnura (Coordination gegen Bayer-Gefahren – CBG), Düsseldorf: Hochzeit des Todes: BAYER & MONSANTO.
  • Sa, 18.06., 11-16 Uhr, Berlin-Charlottenburg, Marx-Engels-Zentrum, Spielhagenstr. 13
    Industrie 4.0 - Die neue Herausforderung!
    Seminar des MEZ Berlin in Kooperation mit der Marx-Engels-Stiftung
    es referieren:
    • Werner Seppmann, Soziologe: Der Kapitalismus und die Digitalisierung des Sozialen
    • Ralf Krämer, Ver.di Gewerkschaftssekretär: Die Roboter kommen, die Arbeit geht?
    • Peter Brödner, Maschinenbau-Ingenieur: Industrie 4.0 und Big Data - Kritik einer technikzentrierten Perspektive
  • Sa, 11.06., 10:30-17:00 Uhr, Essen, Hoffnungstr. 18
    Zum Umgang mit der Immigration nach Deutschland
    • Klaus Stein: historische Migrationsbewegungen und ihre Lehren
    • Sebastian Woldorf (SDAJ, beschäftigt in der Flüchtlingssozialarbeit): Ausgrenzung oder Integration? Geflüchtete und Flüchtlingspolitik im kommunalen Raum
    • Wolfgang Reinicke-Abel: Freihandel als Fluchtursache
    • Lucas Zeise: Offene Grenzen, die EU und Frau Merkels Politik
    • Patrik Köbele: Wie sieht eine linke und kluge Politik zur Massenimmigration aus?
    Audiomitschnitte des Beiträge finden sich in der Mediathek
  • Sa/So, 04./05. Juni 2016, Karl-Liebknecht-Schule, Am Stadtpark 68, Leverkusen
    Wochenendseminar Was ist und kann dialektisch-materialistische Philosophie?
    Eine Veranstaltung der Karl-Liebknecht-Schule der DKP
    mit Prof. Nina Hager
  • Sa, 04.06., 11-16 Uhr, Berlin, Ladengalerie der jungen Welt, Torstr. 7
    Aktualität der Leninschen Imperialismustheorie
    Aus Anlass des 100. Jahrestags der Fertigstellung von Lenins Imperialismusstudie und deren Neuausgabe im Verlag 8. Mai – nach dem gegenwärtigen Stand wird die Druckerei 50 Vorabexemplare liefern – laden wir gemeinsam mit „junge Welt“ ein.
    Referenten:
    • Dr. Arnold Schölzel, Berlin: Hegel-Rezeption und Imperialismusstudie. Dialektik und Begriffsbildung bei Lenin 1916
    • Prof. Gretchen Binus, Berlin: Theorie des staatsmonopolistischenKapitalismus und Lenins „Imperialismus“. Aktuelle Aspekte
    • Dr. Vladimiro Giacché, Rom: Lenins Imperialisstudie und ihre heutige Bedeutung
    • Volker Külow, Leipzig: Die neue Ausgabe der Imperialismusschrift Lenins. Ein Werkstattbericht
  • Sa./So., 21./22. Mai, Wolfgang-Capito-Haus, Gartenfeldstr. 13, Mainz
    Von Marx bis heute: Frauen und Geschlechterverhältnisse
    In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Rheinland-Pfalz und der Jenny-Marx-Gesellschaft
    „Der gesellschaftliche Fortschritt lässt sich exakt messen an der gesellschaftlichen Stellung des schönen Geschlechts (die Hässlichen eingeschlossen)“ – schrieb Marx, einen Gedanken des utopischen Sozialisten Fourier aufgreifend, 1868 an Kugelmann.
    Es gibt wohl kaum einen anderen Satz von Marx, der so häufig verkürzt zitiert wurde: ohne die Klammerbemerkung. Ist sie doch eins der Indizien dafür, dass Marx, und mit ihm Engels, in ihrem Alltagsverhalten sich nicht so grundlegend von dem ihrer Geschlechts- und Zeitgenossen unterschieden, wie das ihren revolutionären Einsichten entsprochen hätte.
    Das wird u.a. der erste Tag unserer Konferenz zeigen, der, stärker biografisch orientiert, vor allem den Frauen im persönlichen Umfeld von Marx und Engels gewidmet ist: Marx’ Frau Jenny v. Westphalen, Helene Demuth, der Marxtochter Eleanor („Tussy“), Engels’ Lebensgefährtinnen Mary und Lizzie Burns – mit einem kleinen Ausflug zu der hierzulande fast unbekannten Frühsozialistin Flora Tristan. Uns interessiert dabei sowohl deren eigenständiges Wirken wie auch das Verhältnis zwischen den beiden „Alten“ und ihnen.
    Der zweite Tag soll sich dann in erster Linie mit dem theoretischen Zugang zur Frauen- und Geschlechterfrage im Werk von Marx und Engels sowie in der weiteren Geschichte der marxistisch orientierten ArbeiterInnen-Bewegung beschäftigen. Das können wir selbstverständlich nur anhand einiger Beispiele tun: von Clara Zetkin und Alexandra Kollontai bis zu den Diskussionen um Geschlechterverhältnisse in der westdeutschen Frauenbewegung seit den 1970er Jahren. Nicht vergessen wollen wir dabei die untergegangene DDR, die in ihrem Umgang mit der Frauenfrage ihrem kapitalistischen Widerpart vielleicht nicht eine „ganze Epoche“, wie von ihr selbst behauptet, aber wohl doch ein gutes Stück voraus war.
    Samstag, 21. Mai 2016 11-18 Uhr
    • Gisela Blomberg, Düsseldorf: Flora Tristan – eine feministische Vorläuferin von Marx und Engels
    • Angelika Limmroth, Göttingen: Jenny Marx: Eigenwillig, klug, engagiert. Helena Demuth: Das Lenchen der Familie Marx
    • Christian Frings, Köln: Mary Burns und Karl Marx – eine verpasste Gelegenheit der Maschinen- und Geschlechterforschung
    • Dr. Eva Weissweiler, Köln: Eleanor (Tussy) Marx und ihr Vater
    • Manfred Scharinger, Wien: „Zurückhaltung, Bescheidenheit und Schüchternheit“. Zum persönlichen Verhältnis von Marx und Engels zu Frauen.
    Sonntag, 22. Mai 2016 10-17 Uhr
    • Manfred Scharinger, Wien: Geschlechterverhältnisse bei Marx und Engels
    • Katharina Volk, Köln: „Sexualmoral“ und „Klassenkampf“. Alexandra Kollontais materialistisch-feministische Perspektive auf die Geschlechterverhältnisse
    • Dr. Marga Voigt, Berlin: Clara Zetkin. Für Frieden und Revolution. Durch zum Sozialismus! 1914-1918
    • Prof. Dr. Helga Hörz, Berlin: Geschlechtergerechtigkeit contra Patriarchat in der DDR
    • Dr. Gisela Notz, Berlin: Kontinuitäten oder Neuanfang? Die westdeutschen Frauenbewegungen der 1970er Jahre
  • Sa, 30.04., 11-16 Uhr, Berlin-Charlottenburg, Marx-Engels-Zentrum, Spielhagenstr. 13
    Leben wir noch in der 'Allgemeinen Krise des Kapitalismus'?
    In Zusammenarbeit mit dem MEZ Berlin
    Unter der Allgemeinen Krise des Kapitalismus wurde von vielen Marxisten des vergangenen Jahrhunderts eine historische Krise des Kapitalismus in seiner Gesamtheit, eine lang anhaltende Krise des Gesellschaftssystems verstanden. Ihr Beginn wurde mit der Herausbildung des Monopolkapitalismus als Niedergangsprozess der kapitalistischen Gesellschaftsformation begründet. Der Staatsmonopolistische Kapitalismus gilt mit seiner Funktion, die Kapitalakkumulation zu sichern, als Anpassung des Imperialismus an die veränderte Gesamtsituation.
    Da als ein Element der Allgemeinen Krise des Kapitalismus immer auch die Entstehung bzw. Existenz des sozialistischen Weltsystems angesehen wurde, gilt diese Theorie heute – nach dem Ende des Realsozialismus – vielen als überholt. Dies könnte aber eine vorschnelle Schlussfolgerung sein.
    Es referieren:
    • Wolf-Dieter Gudopp-von Behm, Philosoph: Allgemeine Krise des Kapitalismus als Epochenkrise
    • Thomas Kuczynski, Ökonom: Zum realhistorischen Kontext des Begriffs "Allgemeine Krise des Kapitalismus" am Beispiel Eugen Vargas
    • Stephan Müller, Ökonom: Zur Aktualität der Theorie der Allgemeinen Krise des Kapitalismus
  • Sa, 09.04., 11-17 Uhr, Berlin-Lichtenberg, Begegnungsstätte Undine, Hagenstr. 57
    Vereinigung KPD/SPD 1946 aus heutiger Sicht
    Konferenz in Kooperation mit dem Marxistischen Arbeitskreis zur Geschichte der Arbeiterbewegung bei der Partei Die Linke
    Es referieren:
    Prof. Dr. Günter Benser: Das Ringen um die Einheit der Arbeiterbewegung in den vier Besatzungszonen Deutschlands 1945-1948
    Prof. Dr. Anton Latzo: Erfolge und Probleme bei der Schaffung der Einheit der Arbeiterbewegung in Ost- und Südosteuropa 1944/45 bis 1948
    Dr. Reiner Zilkenat: Die Gründung der SED in den Westsektoren Berlins und die Politik der westlichen Besatzungsmächte
  • Sa/So, 19./20. März 2016, Karl-Liebknecht-Schule, Am Stadtpark 68, Leverkusen
    Wochenendseminar "Ethik und Moral"
    Eine Veranstaltung der Karl-Liebknecht-Schule der DKP
    mit Hans Christoph Stoodt und Jürgen Lloyd
  • Sa, 20.02., 11-17 Uhr, Berlin-Charlottenburg, Marx-Engels-Zentrum, Spielhagenstr. 13
    Grundlagen der Politischen Ökonomie – "Das Kapital" lesen
    In Zusammenarbeit mit dem MEZ Berlin laden wir ein zur Auftaktveranstaltung des MASCH Kapital-Lesekurses
    Es referiert Prof. Dr. Klaus-Peter Kisker. Moderation: Helmut Dunkhase
    Kostenbeitrag: 5 €. Anmeldung erbeten unter: info@mez-berlin.de
  • Sa, 20.02., 10:30-18:00 Uhr, München, EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80
    Epochenkrise und Utopie. - Geschichtlichkeit und Aktualität Shakepeares
    Seminar mit Prof. Dr. Thomas Metscher und Dr. Jennifer Farrell.
    Ausführliche Informationen zu dieser Veranstaltung finden sich auf dem Flyer.
  • Sa, 06.02., 11-17 Uhr, Berlin-Lichtenberg, Begegnungsstätte Undine, Hagenstr. 57
    Der XX. Parteitag der KPdSU aus heutiger Sicht
    Konferenz in Kooperation mit dem Marxistischen Arbeitskreis zur Geschichte der Arbeiterbewegung bei der Partei Die Linke
    Es referieren:
    • Prof. Dr. Heinz Niemann: Die große Chance. Dere XX. Parteitag der KPdSU
    • Dr. Hans Modrow: Die SED und der XX. Parteitag der KPdSU
    • Prof. Dr. Heinz Karl: Die geschichtliche Rolle der Sowjetunion und dre kommunistischen Bewegung im Zerrspiegel bürgerlicher Geschichtspolitik
  • Sa, 23.01.2016, 13-17:30 Uhr, Alte Feuerwache, Gathe 6, Wuppertal
    Jahresmitgliederversammlung und Konferenz "Fluchtursachen und Fluchtverursacher"
    Es referieren:
    • Rainer Rupp. Ihn haben wir gebeten, sich mit der Verantwortung des „Westens“ und besonders der USA für den Krieg in Syrien und den Aufstieg des IS auseinanderzusetzen.
    • Sevim Dağdelen (MdB). Sie wird sich mit der zwielichtigen Rolle der Türkei im Syrienkonflikt beschäftigen und dabei sicher auch auf die Kumpanei der Bundesregierung mit Erdoğan zu sprechen kommen.
    • Dr. Manfred Sohn. Er befasst sich mit ökonomischen Aspekten der Wanderungsbewegung (nicht nur aus Nahost) und dem deutschen Anteil daran.
    Die gesamte Veranstaltung ist öffentlich; wer sich über unsere Arbeit im vergangenen Jahr und der Planung für das jetzige informieren möchte, ist uns auch bei der MV (Beginn: 10 Uhr) willkommen. Aber natürlich gehen wir davon aus, dass vor allem die Konferenz für Nichtmitglieder von Interesse ist, und laden Sie daher herzlich ein, daran teilzunehmen. Audiomitschnitte des Beiträge finden sich in der Mediathek
--- 2015 --------
  • Sa, 12.12., 11-17 Uhr, Berlin, MEZ, Spielhagenstr. 13
    Seminar „Ökonomie des Sozialismus“
    in Zusammenarbeit mit dem Marx-Engels-Zentrum Berlin
    • H. Wendt (Bochum): Sozialismus klassisch – Nachkapitalistische Gesellschaften bei Marx & Co.
    • Prof. Dr. Thomas Kuczynski (Berlin): Fritz Behrens und seine Kritik des Neuen Ökonomischen Systems
    • Prof. Dr. Georg Fülberth (Marburg): Die Eigentumsfrage
    • Helmut Dunkhase (Berlin): Die Bedeutung der Arbeitszeitrechnung für einen künftigen Sozialismus
    Audiomitschnitte des Beiträge finden sich in der Mediathek
  • Sa, 28.11., 11:00-18:00 Uhr, Wuppertal, Historisches Zentrum, Engelsstr.10
    195. Geburtstag von Friedrich Engels - und noch keine 45 Jahre MES
    • Dr. Eberhard Illner, Leiter des Hist. Zentrums (Wuppertal): Ein Grußwort
    • Prof. Dr. Elmar Altvater (Berlin): Engels neu entdecken
    • Andreas Hüllinghorst (Berlin):Der Beitrag von Engels zum dialektischen Materialismus
    • H.Wendt (Bochum): Das Marx-Engels-Problem-Problem. Warum Engels Marx doch nicht verfälscht hat
    • Georg Polikeit (Wuppertal): zur Vorgeschichte der Marx-Engels-Stiftung
    Im selben großen Saal des des Historischen Zentrums (zu dem auch das Engels-Haus gehört), in dem unsere Tagung stattfindet, ist, ab 3. Oktober und bis 10. Januar, die Ausstellung „Die freie Presse ist das überall offene Auge des Volksgeistes. Zensur und Pressefreiheit in Preußen von 1830 bis 1848/49“ zu sehen. Und findet tags darauf, am Sonntag, 29.11., eine vom Hist. Zentrum verantwortete weitere Veranstaltung statt: 11 Uhr Vortrag von Dr. Jürgen Herres (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften) zu „Engels als Journalist in der Revolution 1848/49“; danach Dr. Francois Melis, Berlin, über eine von Engels im Sept. 1848 begonnene mehrmonatige Fußwanderung durch Südfrankreich und die Schweiz; ab 14 Uhr eine Lesung von Andreas Bialas und Reiner Rhefus aus Briefen, die Engels zu seinem 70 Geburtstag erhielt. Diese Veranstaltung stellt eine schöne Ergänzung zu unserer Konferenz dar. Eine Übernachtung in Wuppertal von Samstag auf Sonntag lohnt sich daher auf jeden Fall!
    Audiomitschnitte des Beiträge finden sich in der Mediathek
  • Sa, 7.11., 11.00-17.30, Stuttgart, Waldheim Sillenbuch
    Afrika und wir
    • Dr. Jörg Goldberg (Frankfurt/M.): Der Wirtschaftsboom im subsaharischen Afrika – Wachstumsepisode oder Strukturbruch?
    • Georges Hallermayer (Sarreguemines): Die VR China in Afrika: Feindbild oder Leitbild?
    • Sabine Lösing (Göttingen, MdEP): Deutsche und europäische Militär- und Interessenpolitik in Afrika
    • Thomas Mickan (Stuttgart, IMI): AFRICOM – big brother is watching you
    • Prof. Dr. Reinhard Kößler (Freiburg): Deutschland postkolonial – zum Umgang mit dem Völkermord im heutigen Namibia
    Einladung
  • So, 1.11., 11:00-17.30 Uhr, Essen, Hoffnungstr. 18
    Kolonie Griechenland – erste Lehren
    • Klaus Wagener (Dortmund): Lehrstück Griechenland: Austerität und Unterwerfung im Europa der Konzerne
    • Reisebericht von Teilnehmer(inne)n der SDAJ-Delegation (angefragt)
    • Andreas Wehr (Berlin): Risse in der Festung? Geschichte, Interessenlagen und Perspektiven von EU und Euro-Zone
    • Rainer Rupp: Zur Tektonik der „neuen Weltordnung“.Ausblick und mögliche Szenarien
    Einladung
  • Sa, 17.10., 11-17 Uhr, Berlin, Marx-Engels-Zentrum, Spielhagenstr. 13
    Geht dem Kapitalismus die wertbildende Arbeit aus? – Produktivkraft und Krise
    Seminar in Kooperation mit dem Marx-Engels-Zentrum Berlin
    Im Jahr 2012 erschien das von der Gruppe "Krisis" herausgegebene Buch "Die große Entwertung". Die Autoren Ernst Lohoff und Norbert Trenkle versuchen darin eine Erklärung für die gegenwärtige tiefe Krise des Kapitalismus zu geben. Ihre zentrale These ist, dass durch die Entwicklung der Produktivkraft in den letzten Jahrzehnten, vor allem mit der umfassenden Entwicklung der Mikroelektronik, Rationalisierungseffekte eingetreten sind, die durch Erweiterungsinvestitionen nicht mehr ausgeglichen werden können. Die Masse des Mehrwerts gehe aus diesem Grund gegen Null. Der Kapitalismus komme an sein Ende, da ihm die wertbildende Arbeit ausgeht. Wir hätten es daher mit einem defensiven, sterbenden Kapitalismus zu tun.
    Über diese Frage entwickelte sich in der Zeitschrift "Theorie & Praxis" eine kontroverse Diskussion. Nachzulesen in den Ausgaben 36 (Juni 2014) und 37 (September 2014) sowie auf der Website von T&P
    Für eine sozialistische Strategie ist die Antwort auf die aufgeworfenen Fragen von zentraler Bedeutung, denn ein expansiver, imperialistischer Kapitalismus muss natürlich anders bekämpft werden als ein im Niedergang befindlicher.
    Darüber diskutieren wir mit unseren Referenten:
    • Manfred Sohn: Am Epochenbruch – zum Charakter der gegenwärtigen Krise des Kapitalismus
    • Stephan Müller: Geht dem Kapital wirklich die Arbeit aus?
    • Helmut Dunkhase: Über die Bedeutung des Gesetzes vom tendenziellen Fall der Profitrate
  • Sa, 19.09.2015, 11-16 Uhr, Berlin, Begegnungstätte Undine, Hagenstr. 57
    Was bleibt von der DDR?
    in Zusammenarbeit mit dem Marxistischen Arbeitskreis zur Geschichte der Arbeiterbewegung bei der Partei Die Linke
    • Prof. Dr. Günter Benser (Berlin): Warum und wie entstand die DDR?
    • Prof. Dr. Ekkehard Lieberam (Leipzig): Errungenschaften und Defizite der DDR
    • Prof. Dr. Siegfried Prokop (Bernau): Woran scheiterte die DDR?
  • Sa, 12.09., 10-17 Uhr, Frankfurt a.M., Saalbau Bockenheim, Schwälmer Str. 28
    Nützlicher Feind: Der "Faktor Islam" in den Weltmachtstrategien des Westens
    In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Freidenker-Verband u.a. Die Referenten und ihre Themen sowie weitere Informationen zu dieser Tagung sind dem Flyer des DFV im Anhang zu entnehmen.
  • Fr/Sa 4./5.09., Beginn Fr, 9:15 Uhr), Bern /CH, Volkshaus, Zeughausgasse 9
    Die internationale Bewegung der Arbeiterinnen und Arbeiter gegen den Krieg.
    Tagung aus Anlass des 100. Jahrestags der Zimmerwalder Konferenz.
    Organisiert von der Robert-Grimm-Gesellschaft, unterstützt u.a. von der Marx-Engels-Stiftung.
    Zum Programmablauf siehe: www.zimmerwald1915.ch/PDF/flyer_inkl_programm.pdf
  • Sa/So, 22./23. August 2015, Karl-Liebknecht-Schule, Am Stadtpark 68, Leverkusen
    Wochenendseminar Übergänge zum Sozialismus - antiimperialistische und antimonopolistische Etappen
    Eine Veranstaltung der Karl-Liebknecht-Schule der DKP
  • Sa, 11.07.2015, Berlin, Ladengalerie der jW, Torstr. 6
    EU – Euro – Krise
    Die Krise des weltweiten Finanzsystems wird in diesem Sommer das achte volle Jahr gedauert haben. Es kracht immer noch an allen Ecken. Die EU und der Euro sind eine besondere Schwachstelle des Systems. Die Tagung soll die Teilnehmer auf den aktuellen Stand der Krisenprozesse bringen und die Strategien des Finanzkapitals und der herrschenden Eliten erläutern. Schließlich sollen Perspektiven der Gegenwehr erörtert werden.
    Es referieren:
    • Lucas Zeise: Die Politik des Finanzkapitals - Parallelen zu den 20er und 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts
    • Andreas Wehr: Entwicklung der EU- und Euro-Krise - Interessengegensätze der nationalen Bourgeoisien
    • Winfried Wolf: Griechenland - Zuspitzung der Euro-Krise und Zuspitzung des Euro-Diktats
  • Sa/So, 20./21. Juni 2015, Karl-Liebknecht-Schule, Am Stadtpark 68, Leverkusen
    Wochenendseminar "Nation und Nationalismus"
    Eine Veranstaltung der Karl-Liebknecht-Schule der DKP
    mit Jürgen Lloyd
  • Fr.-Mo., 22.-25. Mai 2015, Köln
    Festival der Jugend
    Die Marx-Engels-Stiftung unterstützt das Festival der Jugend u.a. mit einem Beitrag von Otto Köhler.
    weitere Informationen: Festival der Jugend Pfingsten 2015
  • Sa, 09.05.2015, 11-18 Uhr, Berlin, Begegnungstätte Undine, Hagenstr. 57
    1955. Jahr der Entscheidungen
    in Zusammenarbeit mit dem Marxistischen Arbeitskreis zur Geschichte der Arbeiterbewegung bei der Partei Die Linke
    • Georg Polikeit, Wuppertal: NATO-Beitritt und Remilitarisierung der BRD
    • Arno Neuber, Ettlingen: Der Kampf gegen die Remilitarisierung der BRD
    • Prof. Dr. Anton Latzo, Michendorf: Der Abschluss des Warschauer Vertrages und die DDR
  • Sa, 25.04.2015, 11-17:30 Uhr, Dortmund, Saal der DIDF, Münsterstr. 56
    40 Jahre Befreiung Vietnams
    Am 30.04.1975 durchbrach ein Panzer der Befreiungsfront Vietnams das Tor zum Präsidentenpalast der Republik Südvietnam. Der Vietnamkrieg hatte ein Ende. Die letzten Amerikaner flohen mit Hubschraubern vom Dach der US-Botschaft in Saigon.
    Was ist aus Vietnam geworden? Wie sieht es 40 Jahre später in Vietnam aus?
    Wir blicken, unterstützt durch Mitglieder der Freundschaftsgesellschaft Vietnam, in einer Solidaritätsveranstaltung zurück und diskutieren über die aktuelle politische und soziale Situation in Vietnam und Südostasien.
    • 11:00 – 12:00 Uhr Irene und Dr. Gerhard Feldbauer: Sieg in Saigon
    • 12:00 – 13:00 Uhr độc lập – Unabhängigkeit für VietnamRückblick auf den Krieg in Vietnam durch einen Film
    • 13:00 – 14.00 Uhr Mittagsimbiss
    • 14:00 – 14:45 Uhr Prof. Dr. Günter Giesenfeld: Vietnam heute
    • 14:45 – 15.30 Uhr Prof. Dr. Norman Paech: Was ist los im Ostmeer? Der Streit zwischen China und Vietnam
    • 15:30 – 16:00 Uhr Pause
    • 16:00 – 17:00 Uhr „Die Leiden des Krieges“ Lesung aus dem Roman von Bao Ninh Günter Giesenfeld, Marianne Ngo
    • 17:00 – 17.30 Uhr Abschlussrunde
    Ankündigung als pdf
  • Sa, 18.04.2015, 11-18 Uhr, Düsseldorf, Bürgerhaus am Bilker Bahnhof, Bachstraße 145
    Zum Umgang der Bundesrepublik Deutschland mit den Tätern und Opfern des Naziregimes
    in Zusammenarbeit mit der VVN-BdA NRW
  • Sa, 11.04.2015, 11-17 Uhr, Marx-Engels-Zentrum, Spielhagenstr. 13, Berlin
    Marxistische Staatstheorie
    • Dietmar Dath: Lenins Staat und Revolution
    • Sabine Kebir: Gramscis Zivilgesellschaft
    Audiomitschnitte des Beitrags von Sabine Kebir und der Diskussion finden sich in der Mediathek
  • Sa, 21.03.2015, 11-17:30 Uhr (Einlass 10:15), Eschborn, Stadtverordnetensaal, Rathausplatz 36
    Wissenschaftlich-politische Festveranstaltung zum 90. Geburtstag Robert Steigerwalds
    • Prof. Dr. Gretchen Binus, Berlin: Zum staatsmonopolistischen Funktionsmechanismus unter dem Zwang internationaler Kräfteverschiebungen
    • Prof. Dr. Andras Gedö, Budapest: Postmoderne Marxismen?
    • Willi Gerns, Bremen: Robert Steigerwalds Beitrag zur Herausarbeitung der strategischen Orientierung des Kampfes um antimonopolistische Übergänge auf dem Weg zum Sozialismus
    • Prof. Dr. Heinz Karl, Berlin: Wichtige Denkanstöße
    • Patrik Köbele, Essen: Theoretiker der Praxis, Praktiker der Theorie
    • Prof. Dr. Alfred Kosing, Antalya: Wie sozialistisch war der reale Sozialismus?
    • Dr. Manfred Lauermann, Hannover: Hegel nach Marx
    • Dr. Arnold Schölzel, Berlin: Marxismus und die Ursprünge der Frankfurter Schule
    • Erich Schaffner, Mörfelden, steuert einen musikalisch-literarischen Beitrag zum Programm bei.
    Grußworte sind u. a. vom Bürgermeister der Stadt Eschborn, von Willi van Ooyen, dem Vorsitzenden der Linksfraktion im Hessischen Landtag, und Max (SDAJ Frankfurt/M.) angekündigt.
    Audiomitschnitte der Beiträge und Grußworte finden sich in der Mediathek
  • So, 15.03.2015, 11-17 Uhr, Marx-Engels-Zentrum, Gathe 55, Wuppertal
    Seminar "Von Thales zu Heraklit - eine philosophische Archäologie"
    mit W.-D. Gudopp
    Ankündigung als pdf
  • Sa, 14.03.2015, 11-17 Uhr, Marx-Engels-Zentrum, Gathe 55, Wuppertal
    Seminar zur "Neuen Marxlektüre"
    mit H. Wendt
    Die „Neue Marxlektüre“ hat es geschafft: An bundesdeutschen Universitäten ist sie ist zum hegemonialen Paradigma der Marx-Interpretation aufgestiegen. In scharfer Polemik gegen die abwertend als „Traditionsmarxismus“ , „Arbeiterbewegungsmarxismus“ oder „Engelsianismus“ bezeichnete Theorietradition gerichtet, beansprucht sie, ein authentisches Verständnis des Marxschen Werkes gegen seine inkompetente Verfälschung durch Friedrich Engels und dessen Nachfolger zu verteidigen. In diesem Kontext werden Kerninhalte marxistischen Denkens unter Ideologieverdacht gestellt und verworfen.
    Selbstbewußt vorgetragener Anspruch und wissenschaftliche Wirklichkeit sind jedoch zweierlei. Die Frage, wie es um die philologische Validität, die theoretische Konsistenz und das gesellschaftskritische Potenzial der Neuen Marxlektüre bestellt ist, soll auf dieser Veranstaltung diskutiert werden.
  • Sa/So, 21./22. Feb. 2015, Karl-Liebknecht-Schule, Am Stadtpark 68, Leverkusen
    Wochenendseminar "Marxismus und Demokratie"
    Eine Veranstaltung der Karl-Liebknecht-Schule der DKP
    mit Jürgen Lloyd
  • Sa/So, 14./15. Feb. 2015, (Sa 11-17 Uhr, So 11-15 Uhr) Marx-Engels-Zentrum, Spielhagenstr. 13, Berlin
    Seminar: Grundlagen der Politischen Ökonomie - Das Kapital lesen
    Referent: H. Wendt, Bochum
  • Sa, 24.01.2015, 10.00-18.00 Uhr, Alte Feuerwache, Gathe 6, Wuppertal
    Jahresmitgliederversammlung der MES und Konferenz "1945: Befreiung. Und was dann?"
    Beginn der Konferenz: 13:45 Uhr.
    Referate:
    • Prof. Dr. Ludwig Elm, Jena: "8. Mai 1945 – bedeutendste weltgeschichtliche Zäsur des vergangenen Jahrhunderts"
    • Prof. Dr. Günter Benser, Berlin: "Vorschläge für eine antifaschistisch-demokratische Nachkriegsordnung in den letzten Kriegs- und ersten Nachkriegsjahren. Und warum sie im Westen sehr rasch ad acta gelegt wurden.
    • Otto Köhler, Hamburg: "Die personelle und inhaltliche Kontinuität deutscher Eliten bzw. ihrer Ziele über das Jahr 45 hinaus."
    Audiomitschnitte der Referate finden sich in der Mediathek
--- 2014 --------
  • Sa, 29.11.2014, 14.00-17.30 Uhr, Begegnungsstätte Alte Synagoge, Genügsamkeitsstraße, Wuppertal
    Albert Norden – Der Rabbinersohn im Politbüro
    In Zusammenarbeit mit der VVN/BdA Wuppertal
    Die Anregung zu dieser Veranstaltung ging aus von Norbert Podewin, Albert Nordens langjährigem Mitarbeiter und Biografen, der am 10. Juli 2014 verstarb. Wir widmen sie deshalb auch seinem Andenken.

    Albert Norden, geb. am 4.12.1904 in Myslowitz, war der Sohn des Elberfelder Rabbiners Dr. Josef Norden (ermordet 1943 in Theresienstadt) und wuchs im heutigen Wuppertaler Stadtteil Elberfeld auf. Schon als Schüler schloss er sich unter dem Eindruck des Ersten Weltkriegs, der Oktoberrevolution und der deutschen Novemberrevolution der kommunistischen Bewegung an. Parallel zu einer Lehre als Tischler begann er seine Arbeit für die Presse der kommunistischen Partei, was ihm 1923 seine erste Haftstrafe einbrachte. Den Kampf gegen den Faschismus führte Albert Norden sein ganzes Leben: 1933 Mitarbeit am Braunbuch über den Reichstagsbrand, Journalist für antifaschistische Exilzeitungen, Unterstützung von Antifa-Gruppen. Nach der Rückkehr nach Deutschland 1947 schrieb er in seinem Buch „Lehren deutscher Geschichte“: „Der Antisemitismus, dieses Herzstück der innen- und außenpolitischen Agitation Hitlers, wurde ein Mittel zur Bereicherung der Reichen... Die Magnaten des deutschen Finanzkapitals verschmähten es nicht, Banken, Industriewerke und Großhandlungen an sich zu reißen, deren Besitzer außer Landes gejagt oder zu Tode gefoltert wurden. Jüdisches Blut verwandelte sich in arisches Gold.“
    Seit 1958 Mitglied des Politbüros des ZK der SED, leitete Norden eine Kommission, die alle Maßnahmen der DDR zur Aufarbeitung der Kriegs- und Naziverbrechen koordinierte. An der Aufdeckung der NS-Verbrechen bundesdeutscher Politiker wie Theodor Oberländer, Hans Globke und Heinrich Lübke war Albert Norden maßgeblich beteiligt; die Herausgabe des „Braunbuch – Kriegs- und Naziverbrecher in der Bundesrepublik und in Berlin (West)“ 1965 – das Namen von über 1.800 Nazis und Kriegsverbrechern in westdeutschen Führungspositionen enthielt -, war vor allem sein Werk. 1982 starb Albert Norden in Ostberlin.

    • Dr. Dirk Krüger, Wuppertal, Lesung aus Nordens Autobiografie „Ereignisse und Erlebtes“
    • Hermann Kopp, Düsseldorf, Zum Leben und Wirken Albert Nordens
    • Dr. Harald Wessel, Berlin: „Meine Begegnungen mit Albert Norden“
    • Sebastian Schröder, VVN-BdA Wuppertal: Nazi-Verbrecher vor und nach 1945, von Albert Norden angeklagt
  • Sa, 22.11.2014, 11-17 Uhr, Marx-Engels-Zentrum, Spielhagenstr. 13, Berlin
    Was ist der staatsmonopolistische Kapitalismus?
    In Zusammenarbeit mit dem MEZ Berlin
    Von vielen längst ad acta gelegt, erweist sich die Theorie des Staatsmonopolistischen Kapitalismus (SMK) als einer der tragfähigsten Erklärungsansätze für die Tiefe und Dauer der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise seit 2007. Die Konzentration wie die Zentralisation von Kapital, mit dem Ergebnis der Herausbildung neuer und der Stärkung bestehender Monopole, ist in den letzten Jahrzehnten weiter vorangeschritten. Die staatlichen Interventionen zur Stützung der Monopole haben neue Dimensionen erreicht. Der SMK, die enge Verflechtung zwischen den Staatsapparaten und Monopolen zum Zweck der Sicherung von deren Verwertungsinteressen, erweist sich als Kernstruktur des Kapitalismus und als dessen entscheidender Funktionsmechanismus.
    Es referieren:
    • Prof. Dr. Gretchen Binus, Witschaftswissenschaftlerin: Entstehung und Geschichte des staatsmonopolistischen Kapitalismus
    • Andreas Wehr, Jurist: Fortdauer der Konkurrenz imperialistischer Staaten oder Ultraimperialismus?
    • Beate Landefeld, Redaktion Marxistische Blätter: Strategiediskussionen auf dem Hintergrund der SMK-Theorie
    • Lucas Zeise, Finanzjournalist und Buchautor: Was kann die SMK-Theorie heute leisten?
  • Sa/So, 15./16. Nov 2014, Stadtgalerie, St. Johanner Markt, Saarbrücken
    "Nach dem Schlachtenlärm" - Auswirkungen und Folgen in der Großregion Saarland, Moselle, Luxemburg, Wallonien.
    in Zusammenarbeit mit der Peter-Imandt-Gesellschaft
    Mit der Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien am 28. Juli 1914 begann der Erste Weltkrieg. Anlässlich des 100. Jahrestages der Ouvertüre in die »Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts« widmet sich ein großer Teil der aktuellen Erinnerungsarbeit besonders den Ursachen, die in den Krieg führten. Die Tagung „Nach dem Schlachtenlärm“ wird den Fokus dagegen auf die vielfältigen gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Konsequenzen des Krieges in der im Länderviereck gelegenen frontnahen Großregion Saar-Lothringen-Luxemburg-Wallonien richten.
    Die Großregion eignet sich beispielhaft, um unterschiedliche Aspekte imperialistischer Nachkriegspolitik und sozioökonomischer Auseinandersetzungen im revolutionären Transformationsprozess seit 1918 zu untersuchen. Internationale Historiker widmen sich in zwei Schwerpunkten den politischen und sozialen Kämpfen um eine demokratische Nachkriegsordnung in der Region Saar-Lor-Lux. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach den Auswirkungen des Krieges auf die hiesigen Wirtschaftsstrukturen und die ArbeiterInnenbewegung als der zentralen Akteurin der gesellschaftlichen Erneuerung vor hundert Jahren.
    Samstag, 15. Nov, 10-17 Uhr
    • Begrüßung durch Prof. Heinz Bierbaum, stellvertretender Vorsitzender Peter-Imandt-Gesellschaft und parlamentarischer Geschäftsführer Fraktion Die Linke im Landtag des Saarlandes
    • Prof. em. Anni Lacroix-Riz (Paris VII-Denis Diderot): „Die deutsch-französischen ökonomischen und diplomatischen Beziehungen 1918 – 1935“
    • Herwig Lerouge (Chefredakteur „Etudes Marxistes“ Brüssel): „Die Folgen des Krieges in Belgien“
    • Ali Ruckert (Chefredakteur „Zeitung vum Luxemburger Vollek“): „Luxemburg & die Arbeiterbewegung Luxemburgs 1918 – 1935“
    • Hubert Kesternich (Völklingen): „Der Stahlbaron Hermann Röchling - Profiteur von Krieg und Nachkrieg in der Großregion“
    • Jean-Francois Lassagne (Präsident der Geschichtskommission der CGT Lorraine): „Demokratie: Die Arbeiter- und Soldatenräte in Moselle“
    • Laurent Erbs (Metz): „Antirevolutionäre Kontrolle nach 1918. Die Erfassung deutscher Kommunisten im Department Moselle“
    • Dr. Joachim Schröder (Düsseldorf): „Internationalismus nach dem Krieg: Die Beziehungen zwischen deutschen und französischen Kommunisten 1918-1923“
    • Moderation Georges Hallermayer, Vorstandsmitglied der Marx-Engels-Stiftung
    Sonntag, 15. Nov, 10 Uhr Matinee mit bayerischem Frühstück, Ratskeller, Rathaus, Saarbrücken
    „HINEINGESCHLITTERT?“ - Junge Historiker stellen ihre Standpunkte vor.
    Europas Weg in den Ersten Weltkrieg - Einführung in eine aktuelle Debatte. „Schlafwandeleien“ als Ursache für den Beginn des Erstens Weltkriegs?
    mit: Dr. Salvador Oberhaus (Wuppertal), Dr. Jörn Wegner (Potsdam), Dr. Joachim Schröder (Düsseldorf), Daniel Bratanovic (Berlin), Dr. Oliver Schulz (Paris)
    Tagungsbeitrag 15,- € (incl. Mittagessen), Die Tagung wird simultan übersetzt!
  • Sa, 08.11.2014, 10:30-17:30 Uhr (Einlass: 10 Uhr), Marx-Engels-Zentrum, Gathe 55, Wuppertal
    Krise der Kunst und marxistischer Kunstbegriff
    in Zusammenarbeit mit der Kulturkommission der DKP
    Seminar mit Prof. Thomas Metscher und Prof. Richard Sorg
    Es gibt wohl kaum einen zweiten marxistischen Wissenschaftler unseres Landes, der sich, und zwar gattungsübergreifend, so intensiv wie Thomas Metscher mit Fragen der Künste – der Literatur, der Musik, der bildenden Kunst – auseinandergesetzt hat. Unser Seminar versteht sich als Einführung in die Probleme, die Metschers jüngste Buchveröffentlichung – „Ästhetik, Kunst und Kunstprozess: Theoretische Studien“ (Aurora Verlag 2013) – behandelt. Größere Vorkenntnisse, oder gar die Lektüre des gesamten umfangreichen Bandes, werden nicht vorausgesetzt; aber wer mit Gewinn teilnehmen möchte, tut gut daran, sich anhand einiger kleinerer Texte schon einmal mit den zur Diskussion stehenden Fragen vertraut gemacht zu haben. Wir stellen deshalb in Kürze Metschers „Vorrede“ zu seinem Buch nebst einiger anderer Materialien auf unsere Website.
    Prof. Richard Sorg, Hamburg, wird in einem eigenständigen Beitrag im Rahmen dieses Seminars anhand der Bayreuther Castorf-Inszenierung von Wagners "Ring" der Frage nachgehen, wie man mit einem solchen Widerspruchsbündel, wie es Richard Wagner bzw. der Wagner-Komplex darstellt, als Linker umgehen kann oder soll.
    Hier vorab bereits Material zum Seminar:
  • Sa, 25.10.2014, 11-17 Uhr, "Gathedrale"-Saal der Alten Feuerwache, Gathe 6, Wuppertal
    Kapitalismuskritik in Anschluss an Erich Fromm
    in Zusammenarbeit mit der Internationalen Erich Fromm Gesellschaft
    Erich Fromm (1900-1980) gilt als ein „Freudo-Marxist“, der schon in den 30er Jahren als Mitglied der Frankfurter Schule bemüht war, die Theorien von Marx und Freud zu vereinigen. Er blieb Zeit seines Lebens ein Kritiker des kapitalistischen Systems, indem er dessen charakterdeformierende Auswirkungen bloßstellte und nach Wegen suchte, sie zu überwinden.
    • Dr. Helmut Johach (Nürnberg): Erich Fromms „Sozialistischer Humanismus“– ein emanzipatorisches Projekt?
    • Prof. Dr. Burkhard Bierhoff (Cottbus): Aufstieg und Elend des Konsumkapitalismus – Ambiguitäten und Transformationschancen heute
    • Jürgen Meier (Hildesheim): Die Welt verändern in Zeiten des Krieges. Wer soll das tun? Welche Theorie ist dazu nötig?
  • Sa, 18.10.2014, 11 Uhr, Begegnungstätte Undine, Hagenstr.57, Berlin
    Die I. und die II. Internationale – Erfahrungen und Lehren
    in Zusammenarbeit mit dem Marxistischen Arbeitskreis zur Geschichte der Arbeiterbewegung bei der Partei Die Linke
    • Prof. Dr. Wolfgang Triebel: Zum friedenspolitische Vermächtnis der I. und II. Internationale
    • Prof. Dr. Heinz Niemann: Krise und Zusammenbruch der II. Internationale.
    • Prof. Dr. Heinz Karl. Notwendigkeit und Dringlichkeit der Gründung der III. Internationale.
  • Sa, 11.10.2014, 10 – 17 Uhr (Einlass: 9.30 Uhr), Frankfurt am Main, Haus Ronneburg, Gelnhäuser Str. 2
    Zum Konflikt in der und um die Ukraine
    in Zusammenarbeit mit der DKP Frankfurt/M.
    • Willi Gerns, Bremen (Marxistische Blätter): Das postsowjetische Russland und die Krimfrage
    • Reinhard Lauterbach, Polen (Ukraine-Korrespondent von „junge Welt“): Der ukrainische Bürgerkrieg – wer kämpft gegen wen, und mit welchen Perspektiven?
    • Gert Meyer, Marburg (Historiker): Streifzüge durch die Geschichte der Ukraine
    • Jürgen Wagner, Tübingen (Politikwissenschaftler, IMI): Der Kampf um die Ukraine in der Auseinandersetzung Westen-Russland
    • Lucas Zeise (Finanzjournalist, Marx-Engels-Stiftung), Frankfurt/M.: Unterordnung oder Konflikt – die strategischen Optionen der USA und EU/Deutschlands
    Hier ein Bericht über die Veranstaltung von Arnold Schölzel in der Zeitung "junge Welt".
  • Sa/So, 04./05. Oktober 2014, Karl-Liebknecht-Schule, Leverkusen, Am Stadtpark 68
    Antimonopolistische Demokratie, die Dialektik von Reform und Revolution und die Übergänge zum Sozialismus
    Eine Veranstaltung der Karl-Liebknecht-Schule der DKP
    Wochenendseminar u.a. mit Beate Landefeld, Heiko Humburg
  • Sa, 27.09.2014, 11-17 Uhr, Ladengalerie der Jungen Welt, Torstraße 6, Berlin
    Schnäppchen DDR – Die deutsche Vereinigung und die Zukunft Europas
    in Zusammenarbeit mit "junge Welt"
    Der 25. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer, freudetrunkener (viel Freude, und noch mehr Trunkenheit!) Auftakt zum erfolgreichsten Beutezug der deutschen Monopole im letzten Jahrhundert (und das ausnahmsweise ohne Blutvergießen!), wirft seine Schatten voraus. Mit dieser Veranstaltung eröffnen wir das „Jubiläumsjahr“.
    • Der Publizist Otto Köhler, Hamburg, Autor von „Die große Enteignung – Wie die Treuhand eine Volkswirtschaft liquidierte“ wird sich vor allem mit der Vorgeschichte des DDR-Anschlusses beschäftigen.
    • Der Ökonom Vladimiro Giacché, Rom, Autor des soeben im Laika Verlag erschienenen Buches „Anschluss“, untersucht in seinem Beitrag vor allem den Anschub, den der DDR-Anschluss für die westdeutsche Wirtschaft brachte und die Stärke, die die Bundesrepublik damit im Hinblick auf die EU gewann.
    • Heiner Rubarth, ehemaliger Generaldirektor des Elektromaschinenbau-Kombinats Dresden, wird über sein konkretes Erleben des Anschlusses in dem von ihm geführten Unternehmen und in seiner Branche sprechen.
    • Die Schauspielerin Angela Hobrig liest aus Briefen von DDR-Bürgern aus der „Wendezeit“.
  • Sa, 06.09.2014, 11 Uhr, Begegnungstätte Undine, Hagenstr.57, Berlin
    1939. Ursachen und Folgen
    in Zusammenarbeit mit dem Marxistischen Arbeitskreis zur Geschichte der Arbeiterbewegung bei der Partei Die Linke
    • Generalmajor a. D. Hans-Werner Deim: Die Sowjetunion als militärischer Faktor in den 30er und Anfang der 40er Jahre des 20. Jahrhunderts.
    • Prof. Dr. Eckart Mehls: Polen zwischen Hitlerdeutschland und der Sowjetunion 1933 bis 1939.
    • N. N.: Das Ringen um die Eröffnung der Zweiten Front 1942 –1944.
  • Fr/Sa/So 27.-29. Juni 2014, Dortmund, Revierpark Wischlingen
    18. UZ-Pressefest – Volksfest der DKP
    Die Marx-Engels-Stiftung organisierte bei diesem Pressefest eine Reihe mit Vorträgen zu unterschiedlichsten Themen:
    Samstag, 28.06.
    10.00-11.00 - Werner Seppmann & Burkhard Wiebel: Gehirn & Gesellschaft - Wie kann die moderne Hirnforschung zum Verständnis unserer Gesellschaft beitragen?
    11.20-12.20 - Rudolph Bauer liest und kommentiert seine Flugschriftengedichte (politische Lyrik)
    12.40-13.40 - Georg Fülberth, Zum 1. Weltkrieg
    14.00-15.00 - Susann Witt-Stahl und Michael Sommer im ideologiekritischen Gespräch mit dem israelischen Historiker Moshe Zuckermann zur Regression einer revolutionären Bewegung aus Anlass ihres Buchs "Antifa heißt Luftangriff!"
    15.20-16.20 - Phillip Becher: Die europäische Rechte nach den EU-Wahlen
    16.40-17.40 - Helmut Selinger: Kampf um globale Klimagerechtigkeit – Ein internationalistischer Ansatz
    18.00-19.00 - Kai Ehlers, Zu den jüngsten Entwicklungen in der und um die Ukraine
    Sonntag, 29.06.
    10.00-11.00 - Prof. Günter Giesenfeld, Vorsitzender der Freundschaftsgesellschaft Vietnam, stellt sein Buch "Land der Reisfelder" vor
    11.20-12.20 - "Kinder des Widerstands": Vier Frauen, Töchter antifaschistischer Widerstandskämpfer, heute aktiv in der VVN, sprechen von ihren Erfahrungen und denen ihrer Eltern in der BRD
    12.40-13.40 - Christiane Schnura, Koordinatorin der Kampagne für Saubere Kleidung (CCC): Profite vor Menschenwürde - die Arbeitsbedingungen in der weltweiten Bekleidungsindustrie
    14.00-15.00 - Prof. Erwin Marquit (Minnesota): Die KPUSA und die Obama-Regierung
  • 26. bis 31. Mai 2014, Karl-Liebknecht-Schule, Leverkusen, Am Stadtpark 68
    Wochenlehrgang: Einführung in die politische Ökonomie
    Eine Veranstaltung der Karl-Liebknecht-Schule der DKP
    Referent: Jürgen Lloyd
  • Sa, 24.05.2014, 10:30-18:00 Uhr, Münster, Die Brücke, Wilmergasse 2
    Manipulation oder kritische Wissenschaft? Zum Verhältnis von Hirnforschung, Psychologie und Menschenbild
    • Prof. Wolfgang Jantzen: Auf dem Wege zum Psychologischen Materialismus
    • Dr. Burkhard Wiebel: Neurowissenschaften oder Neuromythologie? Zur Deutungsmacht der Hirnforschung
    • Michael Zander: Das autonome Selbstmodell. Eine Auseinandersetzung mit Thomas Metzingers Theorie des 'Ego-Tunnels'
    • Prof. Wolfgang Maiers: Bewusstsein - ein unauflösliches Rätsel?
    • Prof. Ingo Zimmermann: Mechanismen psychosozialer DeKonstruktion im globalen Kapitalismus
    Einführung und Moderation: Rolf Jüngermann
    Weitere Informationen unter www.psycho2014.de
  • Sa, 10.05.2014,11.00-18.30 Uhr, jW-Ladengalerie, Torstr. 6, Berlin
    Der Erste Weltkrieg und seine Reflexion in Wissenschaft und Literatur
    in Zusammenarbeit mit der Zeitung Junge Welt und dem Marxistischen Arbeitskreis zur Geschichte der Arbeiterbewegung bei der Partei Die Linke
    • Prof. Dr. Kurt Pätzold: Nach einem Jahrhundert. Das Gedenken - Antriebe und Interessen"
    • Dr. Rainer Zilkenat: Die Fischer-Kontroverse und die DDR-Historiographie
    • Prof. Dr. Erich Hahn: Weltkrieg und imperialistische Ideologie
    • Dr. Kai Köhler: Literarische Reflexionen des Weltkrieges
    • Antikriegslieder vor allem aus dem Ersten Weltkrieg (Isabel Neuenfeld) und Lesung von Texten (Carmen-Maja Antoni und Jennipher Antoni).
  • Sa, 03.05.2014, Marx-Engels-Zentrum, Spielhagenstr. 13, Berlin
    Die Gewerkschaften heute – Ordnungs- oder Gegenmacht?
    In Zusammenarbeit mit dem MEZ Berlin
    Referenten: Detlef Hensche (ehem. IG Medien-Vorsitzender), Renate Münder (ver.di), Veit Wilhelmy (IG BAU), Rainer Perschewski (Gewerkschaft EVG)
  • Sa/So, 26./27. April 2014, Karl-Liebknecht-Schule, Leverkusen, Am Stadtpark 68
    Die imperialistische Struktur der Europäischen Union
    Eine Veranstaltung der Karl-Liebknecht-Schule der DKP
    Referent: Andreas Wehr
  • Sa/So, 29./30. März 2014, Karl-Liebknecht-Schule, Leverkusen, Am Stadtpark 68
    Einführung Marxistische Philosophie I
    Eine Veranstaltung der Karl-Liebknecht-Schule der DKP
    Referentin: Prof. Nina Hager
  • So, 23.03.2014, 11-17 Uhr, Marx-Engels-Zentrum, Gathe 55, Wuppertal
    Seminar: Solon von Athen - Kulturerbe der Menschheit ersten Ranges
    Referent: Dr. Wolf-Dieter Gudopp
    Während Thales im kleinasiatischen Milet diem Ursache der Erdbeben im natürlichen Kosmos entschlüsselte, endeckte Solon in Athen: Politische Erschütterungen sind weder schicksalhaft noch Strafen der Götter, sondern gehen folgerichtig aus dem Tun und Lassen der Menschen selbst hervor. Der Kosmos des Gesellschaftlich-Politischen ist die Wirklichkeit des RECHTS, dessen Macht sich einem Naturgesetz gleich durchsetzt. Die erhaltenen Fragmente seiner Gedichte* erlauben einen unverfälschten Einblick in den großen Gedanken.
    594 v.u.Z. wurde Solon für ein Jahr zum Regierungschef mit unbeschränkter Vollmacht gewählt. Die Amtszeit hat er theoretisch vorbereitet und danach rückblickend bilanziert. Er war der erste konzeptionell handelnde Politiker, der sein Tätigkeitsfeld, die Polis, und sein eigenes Tun denkend durchdrang.
    * Eine Auswahl ist, in der Übersetzung von Joachim Latacz, zu finden in der Reclam UB 8061: J. Latacz, Die griechische Literatur ..., Archaische Periode.
    W.-D. Gudopp selbst ist Autor des Buches "Solon von Athen und die Entdeckung des Rechts", Würzburg 2009

  • Sa/So, 15./16. März 2014, Marx-Engels-Zentrum, Spielhagenstr. 13, Berlin
    Grundlagen der politischen Ökonomie
    In Zusammenarbeit mit dem MEZ Berlin
    Referent: Holger Wendt
  • Sa, 15.03.2014, 11-17 Uhr, Begegnungstätte Undine, Hagenstr.57, Berlin
    Sozialdemokraten in der Entscheidung
    in Zusammenarbeit mit dem Marxistischen Arbeitskreis zur Geschichte der Arbeiterbewegung bei der Partei Die Linke
    Vorträge u. a. von Prof. Dr. sc. Heinz Niemann (Bergfelde): Rudolf Breitscheid (1874 –1944) und Prof. Dr. sc. Wolfgang Triebel (Berlin): Otto Grotewohl (1894 –1964)
  • Sa, 15.02.2014, 11-18 Uhr, Café Buch-Oase, Germaniastr. 14, Kassel
    Zwischen Schnüfflerparadies und Online-Sozialismus – Zur Rolle und Bedeutung des Internet
    In Zusammenarbeit mit dem Rosa-Luxemburg-Club Kassel
    Nicht zuletzt die Snowden-Enthüllungen und die Totalüberwachung des Internet durch NSA und Co. haben deutlich gemacht, dass das Internet weit mehr ist als nur eine neue Technologie. Mit der Ausrichtung aller Kommunikationswege auf das Internet ist das Netz zum Dreh- und Angelpunkt der Produktivkraftentwicklung geworden. Es verändert damit nicht nur das Arbeitsleben, sondern prägt heute alle Lebensbereiche.
    Mit den Konsequenzen daraus für linke und marxistische Kräfte soll sich diese Veranstaltung beschäftigen.
    • Dietmar Dath (Schriftsteller, Frankfurt a.M.): Zeitgewinn und Produktion. Wie man radikale Demokratie rechnet
    • Holger Meuler (Gewerkschaftssekretär, St. Wendel): Grenzenlos arbeiten? Digitale Globalisierung und gewerkschaftliche Handlungsfelder
    • Thomas Hagenhofer (Informationswissenschaftler, Saarbrücken): Das Internet zwischen Fortschrittpotentialen und Destruktivkraft
    • Helmut Dunkhase (Diplom-Mathematiker, Berlin): Alternativen aus dem Rechner - Zur Arbeit von Cockshott/Cottrell über die Bedeutung der Informationstechnologie für eine sozialistische Gesellschaft
    • Eröffnung und Moderation: Thomas Gebel, masch Bremen
  • Sa, 01.02.2014, 10-18 Uhr, Wuppertal, Alte Feuerwache, Gathe 6
    Öffentliche Jahresmitgliederversammlung der Marx-Engels-Stiftung
    und Konferenz "60 Jahre Zerstörung der Vernunft". Irrationalismus in der Gesellschaft von heute.

    Beginn der Konferenz: 13:30 Uhr
    1954 erschien im Berliner Aufbau-Verlag das Buch „Die Zerstörung der Vernunft“ des ungarischen Philosophen und Literaturwissenschaftlers Georg Lukács. Er zeichnet darin den Weg des Irrationalismus von der Romantik bis zur faschistischen Ideologie nach und greift philosophische Tendenzen nach dem Zweiten Weltkrieg auf. Seine Analyse der antirevolutionären Ideologie des Bürgertums löst bis heute heftige Polemiken gegen ihn und den Marxismus aus. Angesichts der fundamentalen Krise des heutigen Kapitalismus erscheint das Buch aktueller denn je.
    • Prof. Dr. Erich Hahn (Berlin): Die Vernunft der Dialektik
    • Dr. Dieter Kraft (Berlin): Lukacs' „Zerstörung der Vernunft'“ - zweimal gelesen
    • Claudius Vellay (Paris): Der Rationalitätsbegriff bei Lukács von der „Zerstörung der Vernunft“ bis zur Ontologie
  • Sa/So, 18./19. Jan 2014, Karl-Liebknecht-Schule, Leverkusen, Am Stadtpark 68
    Aktionseinheit und Bündnispolitik
    Eine Veranstaltung der Karl-Liebknecht-Schule der DKP
    Referent: Jürgen Lloyd
--- 2013 --------
  • Sa/So, 07./08. Dez 2013, Kassel
    20. Friedenspolitischer Ratschlag
    Der alljährlich am ersten Dezemberwochenende in der Universität Kassel stattfindende Ratschlag, mit mehreren hundert Teilnehmern, ist keine Veranstaltung der Marx-Engels-Stiftung, aber eine der wichtigsten wissenschaftlichen und politischen Tagungen des Jahres. Das diesjährige Programm findet sich auf der Website www.ag-friedensforschung.de.
  • Sa, 30.11.2013, 11-17 Uhr, Marx-Engels-Zentrum, Spielhagenstr. 13, Berlin
    In welchem Kapitalismus leben wir?
    In Zusammenarbeit mit dem MEZ Berlin
    • Lucas Zeise: Finanzkrise: Was ist heute anders als 2007?
    • Werner Seppmann: Risikokapitalismus – Auf dem Weg in die Armutsgesellschaft
    • Arnold Schölzel: Der ohnmächtige Antikapitalismus. Enthüllung, Protest und Revolte heute
    • Andreas Wehr: Imperialismus heute
  • Sa/So, 23./24. Nov 2013, Karl-Liebknecht-Schule, Leverkusen, Am Stadtpark 68
    Umwelt, Klimawandel, Energie
    Eine Veranstaltung der Karl-Liebknecht-Schule der DKP
    Referent: Hans-Peter Brenner
    Themen: Marxismus und Ökologie; Mensch-Natur-Gesellschaft; "Ökologische Krise" und "Klimawandel" - eine nur "anthropogene" Frage; Die Umweltpolitik der sozialistischen Staaten in Europa bis 1989/90; Klimawandel und Energiewende.
    Das Seminar soll einen Anstoß geben zur Bildung einer Umweltkomission der DKP. Interessenten - mit und ohne Vorkenntnisse - , die an diesem Seminar und Kommissionsprojekt teilnehmen möchten, sind herzlich eingeladen.
    Anmeldungen bei der KLS
  • Sa, 23.11.2013, 12:30-18:30 Uhr, Essen, Unperfekthaus, Friedrich-Ebert-Str. 18
    Arbeitstagung: 50 Jahre Marxistische Blätter - 50 Jahre Marxismus für die A-Klasse
    gemeinsam mit der Redaktion der Marxistischen Blätter
    ReferentInnen: u.a. Dietmar Dath, Prof. Dr. Georg Fülberth, Prof. Dr. Domenico Losurdo, Anne Rieger
    ab 19:30 Uhr Konzert für Chile mit der Gruppe Quijote (Chemnitz) und ihrem neuen Programm Canto General
  • Sa, 09.11.2013 10:00-17:00 Uhr, Saalbau Bockenheim, Schwälmer Str. 28, Frankfurt/Main
    Heimat, Volk, Nationalstaat, Supranationalität, Nationalismus, Patriotismus, Internationalismus.
    Realität und Ideologien zwischen Fortschritt und Reaktion
    Gemeinsame Veranstaltung mit dem Deutschen Freidenker Verband (DFV) u.a.
    • Lucas Zeise: Politische Ökonomie und die Entstehung der Nation
    • Daniel Bratanovic: Völker, Nationen, Staatsbürgerschaft
    • Andreas Wehr: Der europäische Traum und die Wirklichkeit
    • Sebastian Bahlo: Heimat und Patriotismus – Unwort für Internationalisten?
    • Klaus Hartmann: Zum Verhältnis von Nationalismus und Internationalismus
  • So, 03.11.2013, 10:00-18:30 Uhr, Hoffnungstr. 18, Essen
    Álvaro Cunhal, der »Adoptivsohn des Proletariats« - Konferenz zu seinem Geburtstag vor 100 Jahren (geb.10.11.1913)
    Unterstützt von der Internationalen Kommission der DKP und der Organisation der portugiesischen Kommunisten in Deutschland.
  • Sa, 26.10.2013, 11-18 Uhr, Begegnungstätte Undine, Hagenstr.57, Berlin
    Deutschland 1933: Prozesse. Wirkungen. Kontinuitäten. Lehren
    in Zusammenarbeit mit dem Marxistischen Arbeitskreis zur Geschichte der Arbeiterbewegung bei der Partei Die Linke
    • Dr. Reiner Zilkenat, Dahlwitz-Hoppegarten: Der Platz des Jahres 1933 in der deutschen Geschichte. Kontinuitäten und Diskontinuitäten
    • Prof. Dr. sc. Heinz Karl, Berlin: Zur Kontinuität der deutschen Machteliten, ihrer Konzepte und Apparate seit 1933
    • Dr. Ulrich Schneider, Kassel: Zu Fragen der Faschismus-Theorie
    Referate sind veröffentlicht in der Geschichtskorrespondez Juli/August 2913.
  • Sa/So, 12./13. Okt. 2013, Karl-Liebknecht-Schule, Leverkusen, Am Stadtpark 68
    Kommunalpolitik, Parlaments- und Stadtratsarbeit
    Eine Veranstaltung der Karl-Liebknecht-Schule der DKP
    Beiträge von Michael Gerber, Arno Grieger, Wolfgang Richter, Tunia Erler
    Anmeldungen bei der KLS Ein Bericht zu und Materialen aus dem Seminar finden sich auf den Seiten der Karl-Liebknecht-Schule.
  • Sa, 12.10.2013, 10-17 Uhr, Bürgerverein Messemagistrale, Straße des 18. Oktober 10a, Leipzig
    200 Jahre Völkerschlacht bei Leipzig - Eine kritische Betrachtung
    • Kurt Pätzold: Befreiung ohne Freiheit - Zum Nachleben des Befreiungskrieges in den deutschen Gesellschaften
    • Kai Köhler: Rezeption und Reflexion des Antinapoleonismus in der zeitgenössischen Literatur
    • Frank Eisermann: Französische Revolution, Napoleon und "Befreiungskrieg" - Was sagte das deutsche Bürgertum
    • Bertram Haude: Krieg als Hobby - Reenactment als "Geschichtsaneignung mit emotionalem Zugang" oder folkloristische Trivialisierung von Gewalt?
  • Sa, 28.09.2013 11:00-18:00 Uhr, Cafe Buch-Oase, Germaniastr. 14, Kassel
    Zu den jüngsten Entwicklungen in der Türkei.
    In Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stftung Hessen und der Redaktion "Infobrief Türkei".
    • Murat Cakir: Aufstand gegen Erdogan
    • Axel Gehring: Rehim Istifa? Über AKP, (Gezi-)Proteste und die Krise der neoliberalen Formation in der Türkei
    • Ismail Karatepe: Bauwirtschaft, Islamismus und die türkische Bourgeoisie
    • Gülsen Celebi: Frauen- und LBGT-Initiativen im Protest
    • Michael Backmund: Kommune vom Gezi-Park und der Klassenkampf in der Türkei und in Kurdistan
  • Sa, 14.09.2013 10:00-18:00 Uhr, Alte Feuerwache, Gathe 6, Wuppertal
    Auf den Spuren von Wolfgang Abendroth
    • Norman Paech, Wertewandel oder Strukturveränderung. Wolfgang Abendroths Stellung in der gegenwärtigen Demokratiedebatte.
    • Andreas Diers, Arbeiterbewegung – Demokratie – Staat, Wolfgang Abendroth – Leben und Werk 1906 -1948
    • Richard Heigl, Wolfgang Abendroth und die Entstehung der Neuen Linken
    Wir zeigen den 1987 entstandenen Dokumentarfilm von Manfred Vosz: "Ein deutsches Schicksal. Wolfgang Abendroth"
  • Sa, 07.09.2013 11:00-17:00 Uhr, Ladengalerie der jungen Welt, Torstr. 6, Berlin
    Tageskonferenz zum 40.Jahrestag des faschistischen Putsches in Chile
    in Zusammenarbeit mit der jungen Welt
    • Michael Mäde: Begrüßung
    • Günter Pohl: Einleitung
    • Karlheinz Möbus und Carsten Söder: Das Verhältnis beider deutscher Staaten zu Chile der Unidad Popular
    • Jorge Insunza Becker: Chile – der parlamentarische Weg zum Sozialismus – Konsequenzen für die neue Bewegung in Lateinamerika
    • Werner Röhr: Grundfragen der Revoltionstheorie: Volksfront und/oder sozialistische Revolution: Linke Kritik am Projekt der Unidad Popular
  • Sa, 31.08.2013, 10-15 Uhr, Ladengalerie der jungen Welt, Torstr. 6, Berlin
    China heute nach dem Parteitag und dem Volkskongress.
    Mit Beiträgen von Rolf Berthold, Wolfgang Pomrehn, Sebastian Carlens u.a.
  • Sa, 03.08.2013 10:30-18:00 Uhr, Begegnungstätte Undine, Hagenstr.57, Berlin (Nähe S-, U- und Regional-Bf Lichtenberg)
    August Bebel Zu seinem 100. Todestag (am 13.8.1913)
    in Zusammenarbeit mit dem Marxistischen Arbeitskreis zur Geschichte der Arbeiterbewegung bei der Partei Die Linke
    Hauptreferat: Prof. Dr. Regina Herrmann
    Referate sind veröffentlicht in der Geschichtskorrespondez Juli/August 2913.
  • So, 21.07.2013 11-16 Uhr, Kulturwerkstatt, Oberonstr. 21, Hamm
    Reform und Revolution
    Eine Veranstaltung der Bildungskooperation AKL NRW & Bildungsgemeinschaft Soziales, Arbeit, Leben & Zukunft (SALZ) e.V. in Kooperation mit der Marx-Engels-Stiftung
    • Ekkehard Lieberam: Zur historischen Situation des Kapitalismus
    • Manuel Kellner: Arbeiter-Selbstorganisation und Rätedemokratie
    • Robert Steigerwald: Reform und Revolution sind zwei unzertrennbare Zwillinge
    Weitere Informationen: hier.
  • Sa, 06.07.2013 10-20 Uhr / So, 07.07. 10-14 Uhr, Wichernhaus, Stollenstr. 36, Dortmund
    Konferenz "Neoliberale Stadt - Spaltung, Zonierung und Widerstand"
    • Daniel Zimmermann: Zur bürgerlichen Analyse des großen Wohnungseigentums am Beispiel der Enquète-Kommission des NRW-Landtags und daraus erwachsende Vorschläge
    • Klaus Linder: Zur marxistischen Analyse des neoliberal verfassten Wohnungsmarkts und daraus erwachsende Vorschläge und Praxis für Widerstandsformen
    • Andreas Hartle: Zur neoliberalen Raum- und Stadtentwicklung am Beispiel der Internationalen Bau Ausstellung (IBA) Hamburg Wilhelmsburg
    • nn: Zu feministischer Sicht auf Stadtentwicklung und Gentrifizierung
    • Geplant: Kontraste und Widersprüche vor Ort: Nordstadt und Phoenix-See im Süden. Rundfahrt mit politischen Gesprächen am Nordmarkt und danach am See in Hörde. Fotoserie "Gentrification" mit Jürgen Evert, Stadtplaner und Fotograf
    • Irina Vellay: Zur sozialen Spaltung der Stadtgesellschaft und den aktuellen Formen ihrer Bearbeitung durch die kommunale Politik
    • Wolfgang Richter: Zur Vertiefung der Arbeitsteilung zwischen Produktion, Dienstleistung und Dritter Arbeit in der Stadt
    Näheres zur Konzeption der Tagung » hier
  • Sa, 29.06.2013, 10:30-18 Uhr, Begegnungstätte Undine, Hagenstr.57, Berlin (Nähe S-, U- und Regional-Bf Lichtenberg)
    Das Nationalkomitee Freies Deutschland und der antifaschistische Kampf. Zum 70. Jahrestag der Gründung des NKFD.
    in Zusammenarbeit mit dem Marxistischen Arbeitskreis zur Geschichte der Arbeiterbewegung bei der Partei Die Linke
    • Michael Polster: Die Gründung des NKFD
    • Hermann Kopp: Das CALPO (Komitee Freies Deutschland für den Westen)
    • Reiner Zilkenat: "Volksgemeinschaft" ohne Widerstand? Faschismus und Antifaschismus in der aktuellen bürgerlichen Geschichtsschreibung der BRD
  • Sa, 22.06.2013 10:30 Uhr – So, 23.06. 14 Uhr, Karl-Liebknecht-Schule, Leverkusen, Am Stadtpark 68
    Die große Wirtschafts- und Finanzkrise
    Eine Veranstaltung der Karl-Liebknecht-Schule der DKP
    Referent: Lucas Zeise
  • Sa, 15.06.2013, 10-18 Uhr, Aula der Willy-Brandt-Gesamtschule, Brömerstr.12, Bottrop
    Energiepolitik - Interessen und Notwendigkeiten
    • Wolfgang Garbers: Warum Marxisten sich mit Energiepolitik beschäftigen sollten
    • Wolfgang Pomrehn: Ein Ende mit Schrecken? - Weshalb die Energiewende unumgänglich ist
    • Hans-Peter Brenner: Marxismus und Ökologie
    • Franz Garnreiter: Elemente einer echten Energiewende
    • Bruno Kern: "Grüner Kapitalismus" und andere Illusionen
    • Detlef Bimboes: Energiewende und Lebensweise
  • Sa, 04.05.2013 10-18 Uhr, CVJM-Haus, Hindenburgstr.57, Essen
    Ökonomie des Sozialismus
    • Lucas Zeise: Es bedarf einer Theorie des Sozialismus
    • Harry Nick: Ökonomiedebatten in der DDR
    • Heinrich Harbach: Wirtschaft ohne Markt – Transformationsbedingungen für ein neues System der gesellschaftlichen Arbeit
    • Helmut Dunkhase: Planwirtschaft – auf der Höhe der Zeit
    • Jörg Roesler: Ökonomie des Sozialismus: Historische Erfahrungen mit ihr als Beitrag zu Überlegungen für ihre zukünftige Gestaltung
    • Manfred Sohn: Der dritte Anlauf
    Zur Einstimmung auf das Thema findet sich hier eine Übersicht mit Texten der Referenten.
  • Sa, 27.04.2013 10 Uhr – So, 28.04. 14 Uhr, Karl-Liebknecht-Schule, Leverkusen, Am Stadtpark 68
    Die Aktualität der Marxschen Lehre
    Eine Veranstaltung der Karl-Liebknecht-Schule der DKP
    Referentin: Beate Landefeld
    Materialien aus dem Seminar gibt es hier.
  • Sa, 23.03.2013 10:30-18:00 Uhr, "Die Brücke" Internationales Zentrum der Universität, Wilmergasse 2, Münster
    Marxismus und Utopie
    In Zusammenarbeit mit der Marx-Engels-Gesellschaft, Münster und der jungenWelt
    • Dr. Arnold Schölzel, Berlin: Stolz auf Saint-Simon, Fourier und Owen? Zur Debatte über Kommunismus und Utopie
    • Prof. Dr. Thomas Metscher, Grafenau: Utopisches Denken in einem zukünftigen Marxismus
    • Dr. Dieter Kraft, Berlin: Utopie - Verständnis und Missverständnis einer verbogenen Kategorie
    • Dr. Kuno Füssel, Andernach: Kritik der utopischen Vernunft. Die Auseinandersetzung von Franz Hinkelammert mit den Hauptströmungen der Gesellschaftstheorie
    • Dr. Robert Steigerwald, Eschborn: Mit Hegel, Marx und Lenin über Marx hinaus. Ist das utopisch?
    Ein passender Einführungstext von W.I.Lenin: » wovon wir träumen müssen
    Weitere Beiträge zum Thema:
  • Sa, 09.03.2013, 12-17 Uhr, Bremen, Villa Ichon
    Krise und Widerstand
    Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der MASCH Bremen und ver.di Bremen
    Referenten: Achim Bigus, Andreas Wehr, Lucas Zeise
  • Sa, 23.02.2013, 10:30-18:00 Uhr, Begegnungsstätte Undine, Hagenstr.57, Berlin
    150 Jahre deutsche Sozialdemokratie
    Veranstaltung der Marx-Engels-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Marxistischen Arbeitskreis zur Geschichte der Arbeiterbewegung bei der Partei Die Linke
    • Prof.Dr.Ursula Herrmann: Von der Gründung des ADAV 1863 bis zum Erfurter Programm 1891 - Etappen auf dem Weg zur marxistischen Massenpartei
    • Prof.Dr.Heinz Niemann: Historische Bilanz der deutschen Sozialdemokratie
    • Prof.Dr.Georg Fülberth: "New SPD"?
    Beiträge der Veranstaltungen finden sich im Heft 2/19.Jg. der GeschichtsKorrespondenz
  • Sa, 16.02.2013 10 Uhr – So, 17.02. 14 Uhr, Karl-Liebknecht-Schule, Leverkusen, Am Stadtpark 68
    80. Jahrestag der Machtübertragung an die deutschen Faschisten
    Eine Veranstaltung der Karl-Liebknecht-Schule der DKP
    Referent: Günter Judick
  • Di, 12.02.2013, 19 Uhr, Holbomsches Haus, Rote Str.34, Göttingen
    Zu den Hintergründen der Machtübertragung an Hitler am 30.Januar 1933
    Gemeinsame Veranstaltung mit VVN-BdA, DKP und SDAJ Göttingen
    Referent: Prof.Dr.Manfred Weißbecker
  • Sa, 02.02.2013, 10-13 Uhr JMV und 13:30-18 Uhr öffentliche Konferenz, Mensa der Else-Lasker-Schüler-Gesamtschule (Oberstr.24), Wuppertal
    Jahresmitgliederversammlung der Marx-Engels-Stiftung mit Neuwahl des Vorstands
    ab 13:30 Uhr öffentlicher Teil mit Referaten und Diskussion
--- 2012 --------
  • Sa/So, 17./18.11.2012, Karl-Liebknecht-Schule, Leverkusen
    Die Zementierung der Spaltung Deutschlands in den 50er Jahren, die Remilitarisierung der Bundesrepublik und der repressive Bonner Staatsapparat. Der Kampf der deutschen Kommunisten gegen die Remilitarisierung und die Spaltung Deutschlands
    Wochenendseminar der Karl-Liebknecht-Schule; Referent: Günter Judick
  • Sa, 17.11.2012, 11:00-18:00 Uhr, Kaffewelt, Böckmannstr. 3, Hamburg St.Georg
    In welchem Kapitalismus leben wir?
    Beiträge von Beate Landefeld über die Herrschende Klasse, von Lucas Zeise zur aktuellen Krisenentwicklung, Arnold Schölzel über die antikapitalistischen Bewegungen, Andreas Wehr über Entwicklungstendenzen des Imperialismus (Referat von Andreas Wehr) und Werner Seppmann zur Dialektik von Vergesellschaftungskrise und Zivilisationsverlust.
    Ein Bericht ist in der jungen Welt erschienen.
    Informationen über die Veranstaltungsreihe und Audio-Mitsschnitte der Veranstaltungen finden sich hier.
  • Sa, 10.11.2012, 11:00-18:00 Uhr, Kulturzentrum Giesinger Bahnhof, München
    "Klima und Klassenkampf" Das Mensch-Natur-Verhältnis im Widerstreit sozialer Interessen. In Zusammenarbeit mit dem Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung, München.
    - Dr. Hans-Peter-Brenner: Klimawandel – "Systemfrage" oder "Menschheitsproblem"?
    - Prof. Dr. Nina Hager: Zu philosophischen Aspekten des Mensch-Natur-Verhältnisses (ausgefallen)
    - Franz Garnreiter: Mit "grüner Marktwirtschaft" zu einer naturverträglichen Wirtschaft?
    - Eva Bulling-Schröter: Die Berliner Klimapolitik und die Alternativen der LINKEN
    - Dr. Helmut Selinger: Globale Klimagerechtigkeit
  • Sa, 03.11.2012 10:00-18:00 Uhr, Universität Siegen, AR-K 122/23, Adolf-Reichwein-Str. 2, Siegen
    Neofaschismus und Krise Perspektiven aus Wissenschaft, Politik und Journalismus Gemeinsame Veranstaltung mit der VVN-BdA NRW und VVN-BdA Siegen-Wittgenstein.
    Beiträge von:
    - Prof.Dr. Manfred Weißbecker: Die Weltwirtschaftskrise und ihr faschismusfördernder Widerhall im bürgerlichen Parteienwesen der Weimarer Republik
    - Ulla Jelpke: Der Zusammenhang von Rechtsterrorismus und Demokratieabbau
    - Phillip Becher: Triebkräfte des derzeitigen Rechtspopulismus
    - Jürgen Lloyd: Querfront und Sozialismusdemagogie als Herausforderung für die antifaschistische Theorie und Praxis
    Ein Bericht über die Veranstaltung findet sich auf den Seiten der VVN-BdA.
    Ein weiterer Bericht steht in den antifaschistischen nachrichten.
  • Sa, 01.09.2012, Kassel
    Was leistet die moderne Kunst? zur Auseinandersetzung mit der Documenta
    mit Heike Friauf, Thomas Metscher, Thomas J. Richter und Werner Seppmann.
    Ein ausführlicher Bericht der elektronischen Zeitung 'Schattenblick'.
    » zum Referat von Werner Seppmann
    » zum Referat von Thomas Metscher
    » zum Referat von Heike Friauf
    » Interview mit Thomas J. Richter
    » Interview mit Werner Seppmann
    » Interview mit Heike Friauf
    » Interview mit Thomas Metscher

    Inzwischen ist ein Band mit Beiträgen der damaligen Referentin und der Referenten Heike Friauf, Thomas Metscher, Thomas Richter und Werner Seppmann im LAIKA-Verlag erschienen.

    Werner Seppmann (Hg.), Ästhetik der Unterwerfung. Das Beispiel Documenta, Hamburg 2013, LAIKA Verlag, ca. 250 Seiten, Euro 21,00 ISBN 978 – 3 – 942281 – 46 - 1

    Aus dem Vorwort:

    Betrachtet man die gegenwärtigen Diskussionen über den ästhetischen Spät- bzw. Neo-Modernismus und die Reaktionen auf die oft zu Events verkommenen Kunstpräsentationen (in deren Rahmen auch die Kasseler Documenta einzuordnen ist), besitzen die Beiträge des vorliegenden Bandes inhaltlich einen weitgehend singulären Charakter. Wer nur mit der gewöhnlichen Magerkost zum ästhetischen Spät-Modernismus vertraut ist, wird möglicherweise auch irritiert sein. Denn entgegen des hegemonialen Stroms affirmativ-einvernehmlicher Stellungnahmen beschäftigen sich die Beiträge kritisch mit der großen Differenz zwischen Anspruch und Wirklichkeit nicht nur der Documenta, sondern der spät-modernistischen Kunstszene in ihrer Gesamtheit.

    Im Kontrast zu der kritiklosen Zustimmung die in den Distributionssphären des kulturbürokratischen Komplexes vorherrscht, hinterfragen die Autorin und die Autoren, ob die vielfältigen, oft hochtrabenden Relevanzansprüche der „Modernen Kunst“ von ihr tatsächlich auch eingelöst werden und ob es sich bei ihren Hervorbringungen, die beispielsweise auch auf der Documenta in Rampenlicht gerückt wurden, tatsächlich, wie behauptet wird, um ein für unsere Epoche repräsentatives Kunstschaffen handelt.

    Wie es seit Jahrzehnten zur Gewohnheit geworden ist, fand die Documenta auch in ihrer 13. Auflage nicht nur beim Publikum ein überwältigendes Interesse, sondern auch eine, wegen ihrer Stromlinienförmigkeit schon verwunderliche mediale Zustimmung. Es dominierte – von wenigen Ausnahmen abgesehen – in den Zeitungen, den „Experten“-Äußerungen und den Berichterstattungen in den elektronischen Medien eine unterwürfige Apologie, die weitgehend den Selbstdeklarationen des Ausstellungsmanagements verpflichtet blieb.

    Die Rezeptionsprozesse sind schon seit Jahrzehnten zum verwechseln ähnlich: Die Sichtweisen und Interpretationspräferenzen des Documenta-Management werden von seinen publizistischen Lanzenträgern und „kunstkritischen“ Hilfstruppen mit Eifer verbreitet; sie peräjudizieren das Bild von der Documenta ebenso wie sie die Rezeptionstendenz formieren. Ihr ungefilterter Einluß läßt sich bis in linke Publikationen hinein verfolgen. Das dort mit „progressivem“ Interpretationsanspruch eine in Kassel präsentierte Music-Box mit politischen Liedern als Beweis einer politisch-progressiven Grundausrichtung der Ausstellung angeführt wird: Das sollte zu denken geben.

    Dabei hätte es viele Gründe gegeben, die Kassler Inszenierung konsequent zu hinterfragen: Ist ein durch die Ausstellungsräume geleiteter Luftzug, wie er auf der Documenta inszeniert wurde, tatsächlich Ausdruck einer ästhetischen Aktivität, die „etwas bewegt“? Solche Fragen drängen sich viele auf! Jedoch sowohl die Documenta, wie auch die sie thematisierenden medialen Spiegelwelten blieben weitgehend von Kritik „unbelastete“ Räume. Nicht zufällig drängte sich anläßlich der Kasseler Mega-Kunst-Schau, der Eindruck einer Tendenz zur ebenso ästhetischen Banalisierung, wie auch weltanschaulichen Formierung auf. Mit Nachdruck wird vom Documenta-Management der Anspruch aufrecht erhalten, einen repräsentativen Überblick über das globale Kunstschaffen zu bieten und ausschließlich Kunst „allerhöchsten Ranges“ zu präsentieren. Tatsächlich sind die Kasseler Inszenierungen jedoch weit davon entfernt, diese Selbstverpflichtungen einzulösen. Traditionell privilegiert sie künstlerische Aktivitäten, die durch inhaltliche Beliebigkeit und demonstrative Weltabgewandtheit – bei allen Ausnahmen die immer wieder positiv ins Auge fallen - geprägt sind. Mindestens genau so wichtig wie die Beschäftigung mit dem im Kassel präsentierten Schaugut, ist die Beantwortung der Frage, was auf der Strecke geblieben ist, was ausgegrenzt und ignoriert wurde. In ihrer 60-jahrigen Geschichte hat die Documenta eine prägende Rolle bei der Durchsetzung eines oft inhaltsarmen Modernismus und in den letzten Dekaden auch bei der Verallgemeinerung einer Event-Kultur gespielt, die für den hegemonialen Kunstbetriebs prägend geworden ist. Trotz aller formalen Veränderungen, stilistischen Transformationen und fraglos auch einigen gegenläufigen Akzenten, ist die Dokumenta eine Veranstaltung mit grundlegender Manipulationstendenz, eine Institution zur Entsorgung ernsthafter Kunst und der Flucht vor einer verständigen Auseinandersetzung mit den Gegenwartsproblemen geblieben. Für die Autoren des Bandes ist die Documenta 13 Anlaß, nach dem spezifischen Charakter zeitgenössischer Kunst und den Bedingungen der Kunstproduktion im Zeichen einer manifesten sozio-kulturellen Krisensituation zu fragen. Angesichts seines hegemonialen Charakters wird nach der ideologischen Rolle gefragt, die der ästhetische Modernismus innerhalb des ideologischen Reproduktionsgefüges des Spätimperialismus spielt. Über den unmittelbaren Anlaß hinausweisend, werden auch die aktuellen Ausformungen des Verhältnisses von Kunst und Gesellschaft thematisiert. Eine zentralen Stellenwert spielt die Frage, welche theoretische Kriterien für die Bewertung von Kunst im Allgemeinen und dem ästhetischem Modernismus im Besonderen zur Verfügung stehen. Sie stellt sich umso dringender, als mittlerweile (auch in ehemals kritischen Theoriezusammenhängen) die Behauptung hegemonial geworden ist, dass objektivierbare Kriterien für die Bewertung der Künste nicht mehr zur Verfügung stünden. In ihrer Grundtendenz wenden sich die Beiträge des Bandes gegen die Trivialisierung von Kunst, ihrer Reduktion auf das Spektakel und ihre Vereinnahmung für irrationalistische Weltanschauungsbedürfnisse, die prägende Merkmale der Documenta-Inszenierung 2012 gewesen sind. Es sollen keine „ästhetischen Normen“ präjudiziert und keine spezifische künstlerische Ausdrucksformen privilegiert werden, jedoch ist mit dem vorliegenden Band die Hoffnung geknüpft, eine bisher ausgebliebene Diskussion zu stimulieren.

» weitere Berichte über frühere Veranstaltungen (externer Link)

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