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Kommende Termine:

Da nicht absehbar ist, wie sich die Pandemie-Situation entwickelt, gelten die folgenden Ankündigungen von bisher geplanten Präsenz-Veranstaltungen unter Vorbehalt. Wir bitten in allen Fällen um möglichst frühzeitige Anmeldung unter marx-engels-stiftung@t-online.de. Falls eine Veranstaltung ausfallen oder in eine online-Tagung umgewandelt werden muss, werden wir angemeldete Teilnehmer umgehend informieren.

  1. Sa, 23.10.2021, 10:00-17:00 Uhr, Leipzig, Villa Davignon, Friedrich-Ebert-Str. 77

    Polen – Geschichte und Gegenwart

    Marx-Engels-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Leipziger Rotfuchs-Gruppe
    Es referieren:
    • Prof. Dr. Werner Röhr (Berlin): Polen in der Zwischenkriegszeit 1919 - 1939
    • Dr. Holger Michael (Erkner):  Der Bürgerkrieg in Polen 1944 - 1948/52
    • Reinhard Lauterbach (Poznan / PL): Polen heute
    Flyer mit weiteren Informationen
  2. Samstag, 06. November 2021 ; Hof (Saale); 11.00 – 15.30 Uhr; Präsenzveranstaltung

    Friedrich Engels zum Verhältnis von Mensch und Natur und zur Möglichkeit einer Klimakatastrophe

    Den Zusammenhang zwischen Umweltzerstörung und seinen Auswirkungen auf die Menschheit hat Friedrich Engels bereits vor 150 Jahren trefflich beschrieben. „Die Leute, die in Mesopotamien, Griechenland, Kleinasien und anderswo die Wälder ausrotteten, um urbares Land zu gewinnen, träumten nicht, dass sie damit den Grund zur jetzigen Verödung dieser Länder legten.“ „Schmeicheln wir uns nicht zu sehr mit den menschlichen Siegen über die Natur. Für jeden solchen Sieg rächt sie sich an uns. Jeder hat in erster Linie zwar die Folgen, auf die wir gerchnet haben, aber in zweiter und dritter Linie hat er ganz andere unvorhergesehene Wirkungen, die nur zu oft jene ersten Folgen wieder aufheben. Und so werden wir bei jedem Schritt daran erinnert, dass wir keineswegs die Natur beherrschen, wie ein Eroberer ein fremdes Volk beherrscht, wie jemand, der außer der Natur steht – sondern dass wir mit Fleisch und Blut ihr angehören und mitten in ihr stehen, und dass unsre ganze Herrschaft über sie darin besteht, im Vorzug vor allen andren Geschöpfen ihre Gesetze erkennen und richtig anwenden zu können.“
    Es referieren: Frau Dr. Anette Schlemm (Jena) und Herr Randolf Oechslein (Hof)
    Flyer mit weiteren Informationen
  3. Fr. 12.11.2021, 17:30 bis 19:30 Uhr

    Hegel und der Klimawandel: Zur gesellschaftlichen Relevanz der dialektischen Naturphilosophie

    Videokonferenz des Gesprächskreises Dialektik & Materialismus in Zusammenarbeit mit der Marx-Engels-Stiftung
    Es soll gezeigt werden, dass ein von Hegel inspiriertes dialektisches Denken dazu in der Lage ist, aktuelle Probleme der gesellschaftlichen Naturverhältnisse in der angemessenen Komplexität kritisch zu reflektieren. Dafür ist zum einen die spekulative Dialektik als „Denkform“ oder methodisches Rüstzeug verantwortlich, zum anderen die Struktur des Hegelschen Systems, das Natur als eigenen Systemteil kennt, der eben nicht auf Logik oder Geist „reduziert“ werden kann, wie oft irrtümlicherweise behauptet wird. Drittens schließlich bietet Hegels genuin philosophische Thematisierung von Natur (um nur sie zu nennen) im Unterschied zur Zugangsweise der Naturwissenschaften einen guten Ausgangspunkt, um eine angemessene Wissenschaftskritik und Fragen der Interdisziplinarität hinreichend reflektiert anzugehen.
    Referent: Dr. Fritz Reusswig, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung
    Das Seminar wird per Zoom stattfinden.
    Anmeldung unbedingt erforderlich über: post@akdiamat.de
    Die Teilnahme an einem Vorbereitungsseminar wird empfohlen.
    Kostenbeitrag von 5 Euro, bitte vorab auf das Konto Akdiamat e.V , IBAN: DE47 8306 5408 0004 241010 überweisen.
  4. Do, 18. November, Kassel, Café Buch-Oase, Germaniastr. 14, 19:00-22:00 Uhr

    Karl Liebknecht - ein Leben gegen den Krieg

    in Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen
    Referenten: Prof. Dr. Georg Fülberth und Dr. Gert Meyer, beide Marburg
    Wir bemühen uns, diese Veranstaltung - deren Anlass Liebknechts 150. Geburtstag (*13.8.1871) ist - auch im Internet zu übertragen. Näheres dazu in Kürze.
  5. Sonntag, 28.11.2021; 10:30 – 17:00 Uhr; Karlsruhe; Videoteilnahme ist vorgesehen

    Demokratische Rechte verteidigen / 50. Jahrestag Berufsverbote

    Im Januar 2022 jährt sich zum 50. Mal der sogenannte Radikalenerlass, mit dem angeblich Gegnerinnen und Gegner der Verfassung aus dem öffentlichen Dienst ferngehalten werden sollten. Betroffen waren fast ausschließlich Linke, FriedensaktivistInnen, Mitglieder der VVN, KommunistInnen und selbst aktive GewerkschafterInnen aus fast allen Berufen. Zu den Betroffenen gehörten LehrerInnen und SozialarbeiterInnen aber auch Briefträger und Lokomotivführer. Vorgeworfen wurde ihnen in keinem einzigen Fall verfassungswidriges Handeln, sondern allein ihre Gesinnung. 1.256 Menschen wurde die Ausübung ihres Berufs verboten, 265 wurden entlassen. Bis heute verwendet man dafür das Wort Berufsverbot; für das es keine Übersetzung in andere Sprachen gibt. Heute in einer neuen Krisensituation schlagen Politiker aus den Fraktionen, die 1972 den Radikalenerlass eingeführt hatten, erneut die Überprüfung von Anwärtern im öffentlichen Dienst vor und verhängen politisch begründete Sanktionen gegen marxistische Lesezirkel, die VVN und die DKP.
    Drei Referenten greifen die Bewegung gegen die Berufsverbote auf und weisen auf Zusammenhänge mit der aktuellen Politik politischer Repression hin.
    • Werner Siebler, Betroffener (Postbote) spricht zum Thema „Sieg oder Niederlage? Was hat die Kampagne "Sei keine Duckmaus" bewirkt.
    • Dr. Rolf Gössner gibt Antworten auf die Fragen „Sind Berufsverbote und Verfassungsschutz ein Mittel im Kampf gegen rechts?“
    • Dominik Feldmann setzt sich mit den aktuellen Tendenzen beim Abbau demokratischer Rechte, geplanter und getroffener Maßnahmen und deren Auswirkungen auseinander.
    Außerdem werden weiter Betroffene über Ihre Berufsverbote berichten
  6. Sa. 11.12.2021, 10:30 bis 16:00 Uhr, Einlass 10:00 Uhr, Hamburg, HAW, Alexander Str. 1, 1. Stock

    Engels- Holz- Bloch: die Rolle der Naturdialektik für eine materialistische Dialektik

    Seminar des Gesprächskreises Dialektik & Materialismus in Zusammenarbeit mit der Marx-Engels-Stiftung
    Im Seminar wird es um die Rolle der Naturdialektik im und für den Marxismus bzw. für eine materialistische Dialektik gehen. Dies wiederum exemplarisch und zugespitzt auf das Beispiel Hans Heinz Holz. An dessen Konzeption kann man die Relevanz von Bloch einerseits und von Engels andererseits aufzeigen. Es soll um die Frage gehen, was marxistische Philosophie als Kategorienlehre und vor allem Naturdialektik angesichts der ökologischen Krise leisten kann, oder offener: ob Naturphilosophie überhaupt relevant ist.
    Referent: Prof. Volker Schürmann, Köln
    Das Seminar findet nur als Präsenzseminar statt. Es gelten die Hygiene-Bestimmungen der Hochschule (3G-Regel).
    Eintritt: 10 / 5 Euro
  7. verschoben auf Anfang 2022

    Aufgaben und Möglichkeiten marxistischer Bildungsarbeit

    "Wissen ist Macht" - dieses aus der Aufklärung stammende Wort wurde von Wilhelm Liebknecht für die Arbeiterbildungsvereine übernommen und zum Slogan der marxistischen Bildungsarbeit. Doch welche Bedeutung hat Bildungsarbeit für eine politische Bewegung, die nicht bloß die Welt intepretieren, sondern sie praktisch-revolutionär verändern will? Welche Rolle kommt ihr in den Organisationen zu, die sich diese Veränderung der Welt zum Ziel setzen? Welchen Beitrag kann sie zur Stärkung der demokratischen Kräfte leisten?
    Diese Fragen werden wir mit Beiträgen von Andrea Hornung (früher Bildungsverantwortliche und jetzt Vorsitzende der SDAJ), Richard Höhmann (Bildungssekretär der DKP) und Jürgen Lloyd (Vorstandsmitglied der MES) diskutieren.

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