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Die Marxsche Geldtheorie auf dem Prüfstand

Samstag, 6. Oktober 2018, 11:00 - 17:00
Frankfurt/M., DGB-Haus, Willi-Richter-Saal, Wilh.-Leuschner-Str. 69

Mit dem Ende des Bretton-Woods-Systems wurde die Eintauschbarkeit der Währung gegenüber der Geldware Gold aufgegeben. Hat dies Konsequenzen und wenn ja, welche für die Marxsche Werttheorie, deren konstitutiver Bestandteil die Existenz einer Geldware ist? Der so genannte Goldstandard galt nur für eine im historischen Maßstab sehr kurze Zeit.
So stellt sich auch die Frage nach der historischen Evidenz der Marxschen Wertformanalyse. Solchen Problemen stellen sich mit Klaus Müller und Lucas Zeise zwei ausgewiesene Experten der Geldtheorie. Helmut Dunkhase wird kritische Einwände aus der Archäologie vortragen. Außerdem sollen Kryptowährungen wie z. B. Bitcoin von der marxistischen Geldtheorie her beleuchtet und bewertet werden.

  • Prof. Dr. Klaus Müller, Chemnitz: Der Zusammenhang von Wert- und Geldtheorie.
  • Lucas Zeise, Frankfurt a. M.: Kredit ist Geld.
  • Helmut Dunkhase, Berlin: Die Marxsche Geldtheorie: logisch plausiblel, aber historisch nicht belegbar?