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Friedrich Engels zum Verhältnis von Mensch und Natur und zur Möglichkeit einer Klimakatastrophe

Samstag, 6. November 2021, 11:00 - 15:30
Hof (Saale); 11.00 – 15.30 Uhr

Den Zusammenhang zwischen Umweltzerstörung und seinen Auswirkungen auf die Menschheit hat Friedrich Engels bereits vor 150 Jahren trefflich beschrieben. „Die Leute, die in Mesopotamien, Griechenland, Kleinasien und anderswo die Wälder ausrotteten, um urbares Land zu gewinnen, träumten nicht, dass sie damit den Grund zur jetzigen Verödung dieser Länder legten.“ „Schmeicheln wir uns nicht zu sehr mit den menschlichen Siegen über die Natur. Für jeden solchen Sieg rächt sie sich an uns. Jeder hat in erster Linie zwar die Folgen, auf die wir gerchnet haben, aber in zweiter und dritter Linie hat er ganz andere unvorhergesehene Wirkungen, die nur zu oft jene ersten Folgen wieder aufheben. Und so werden wir bei jedem Schritt daran erinnert, dass wir keineswegs die Natur beherrschen, wie ein Eroberer ein fremdes Volk beherrscht, wie jemand, der außer der Natur steht – sondern dass wir mit Fleisch und Blut ihr angehören und mitten in ihr stehen, und dass unsre ganze Herrschaft über sie darin besteht, im Vorzug vor allen andren Geschöpfen ihre Gesetze erkennen und richtig anwenden zu können.“

Es referieren: Frau Dr. Anette Schlemm (Jena) und Herr Randolf Oechslein (Hof)

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